Aye Nako – Silver Haze

Text: Redaktion | Ressort: Musik | 10. Mai 2017

Das New Yorker Quartett Aye Nako verortet sich selbst in der Schublade Queer-Punk. Damit ist auch ganz klar, dass man keine Lust auf seichtes Gelaber und gängige Worthülen verspürt und vor allem aus der eigenen Biographie und dem unmittelbarem Lebensumfeld die Themen der Songs schöpft. Traumata, Missbrauch, Diskriminierung – Ärger und Wut brechen sich mal ungestüm, mal verpackt in wohlfeile Melodienen Bahn. Die frühen Neunziger sind nicht fern , aber auch The Thermals oder Subways klingen hie und da durch. Das Debüt “Unleash Yourself” erschien 2013 und auf Tour waren sie schon zusammen mit Speedy Ortiz, Joanna Gruesome und den Screaming Females. Was nicht nur passende Referenzen wären sondern auch passt wie der besagte Arsch auf den Eimer.
Punkte für Anspruch, Form und Ausführung: Hören !!!

(Don Giovanni Records)

www.de-de.facebook.com/ayedontnako

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