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	<title>: Persona Non Grata : : : &#187; Donis</title>
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		<title>Sutcliffe &#8211; Mom,Where Are the Seahorses?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[(Beste! Unterhaltung/Broken Silence)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/sutcliffe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3481" title="sutcliffe" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/sutcliffe.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Es passiert immer wieder beim Bearbeiten solch kleiner, kuscheliger Gitarrenpop-Beiträge (hier aus dem Fränkischen), dass man sich als Rezensent, ob der liebenswerten Willensstärke seitens Kleinstband und –label nicht allzu widerborstig gibt. Da schwingt dann allzu oft ein brandendes Band der Sympathie mit, wenn sich junge Musiker zu für ihre Sinne beseelten Songs in meist formschönster Verpackung selbst überreden. Dies alles trifft natürlich auch irgendwie und eventuell auf Sutcliffe zu und doch muss man hier den rezeptorischen Erhabenheitsstift gar nicht aus dem Revers zaubern. Die lustvolle Melange aus Americana-Pulpkrimi, Noisepop-Shoegaze der 90ies-Baureihe und Remix-Zerpflückung (u.a. mit Bearbeitungen von Wrongkong und The Great Bertholinis) auf dem mittlerweile zweiten Album der Band versprüht keinerlei Erwartungsangstschweiß oder Überaktionsfremdscham. Hier sitzt alles auf dem genau richtigen Hocker und dessen Sitzpolster vergibt warmen Charme, unenervierende Frickellust und das Händchen für den Atmo-tellenden Songentwurf, der dich an die Pranke nimmt und dir sagt, dass alles auch noch viel schlimmer sein könnte mit dem, was wir landläufig Leben nennen.</p>
<p>(Beste! Unterhaltung/Broken Silence)</p>
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		<title>V.A. &#8211; Horse Meat Disco 2</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Horse Meat Disco]]></category>
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		<description><![CDATA[(Strut/Alive)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/horsemeat2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3475" title="horsemeat2" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/horsemeat2.jpg" alt="" width="186" height="170" /></a></p>
<p>Mixed by Residents James Hillard, Jim Stanton, Severino &amp; Filthy Luka</p>
<p>Manchmal weiß man gar nicht so genau, ob diese ständig zu streichelnden Horse Meat-Residents einst selbst annehmen konnten, dass ihre zu Tage geförderten Disco-Perlen mittlerweile auf interkontinentaler Ebene einmal mehr den heißen Scheiß der Clubmeilen darstellen. Ich denke aber schon, dass sie das wussten und beim Konsumieren ihrer zweiten Selektion aus blaxploitativer Repetition und Früh-Italo-Pump der Marke Bravo erhält man gar keine andere Möglichkeit, als freudig an dieser hier mix-gewieft aufgefädelten Celebration teilzunehmen. Neben den ganz großen Namen der Zunft zwischen Scherrie Payne und Stephanie Mills rühren einem diese Pferdefleisch-Tänzer einmal mehr genügend Entdeckerstoff unter die schnippenden Fingernägel. Gerade „Feels Good“ von Electra feat. Tara Butler flasht alle Freunde der Taktstraße Grandmaster Flash/Shannon/Baby’s Gang bis nach Mr. Oizo&#8230;und wohl nicht nur die. Das schreit förmlich nach einer von Peaches in die Wege geleiteten Coverversion. Die hier aufgereihten Tracks besitzen, einmal mehr unter Beweis gestellt, kein Verfallsdatum. Ich wette, dass auch Sam Rockwell auf dem Mond wenn keiner filmt, nicht Kathrina &amp; The Waves hört, sondern solcherlei „Horse Meat Disco“-Wohlfühlpeitschen. Ganz sicher!</p>
<p>(Strut/Alive)</p>
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		<title>Harmonious Thelonious &#8211; Talking</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[(Italic/Rough Trade)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/thelonius.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3471" title="thelonius" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/thelonius.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Zauberwort Repetition! Mit den verschiedenen Spielarten von House und Techno verwoben wie sonst nur was. Aber auch Psychedelia, Industrial und Afrobeat können hier ein entscheidendes Wörtchen mitreden. Ganz zu schweigen von längst historifizierter und allumfassend gesalbter Minimal Music im Geiste Steve Reichs. Und was hat das alles mit Antonelli-Vorstand Stefan Schwander zu tun? Der hatte und hat doch immer den klassischen Pop-Wegeplan mit Löffeln gefressen. Dieses schließt er bei seinem erstere Pole beackernden Harmonious Thelonious-Projekt ja auch gar nicht vollständig aus. Die Brillianz dieser hier aufgelisteten Tracks besteht ja gerade darin, dass er diesen industriellen Afrocentrism-Repetitions-Perlenketten die jeweils nötige Harmoniewärme hinzufügt. Nie überbordend, dann wäre die pure Patchworkfliegenklatsche ja schon fast im Einsatz, sondern wohldosiert und schüchtern charismatisch. Bitte jetzt nichts falsch verstehen! Hier regiert mitnichten Minimal, auf „Talking“ gibt sich bitteschön alles maximal. Hier feiern SPK mit DFA, den Kutis und Carl Craig eine nie enden wollende Fete. Zauberwort Repetition eben. Und der große um die Ecke gedroppte Jazzmister Monk hätte hier auch seine helle Freude. Diese Kombination der Tracks der Vorgänger-EP „On Stages“ mit brandaktuellem Material ist so sinnig, dass man fast neidisch werden könnte.</p>
<p>(Italic/Rough Trade)</p>
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		<title>Dan Le Sac vs. Scroobius Pip &#8211; The Logic of Chance</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Le Sac]]></category>
		<category><![CDATA[hip hop]]></category>
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		<category><![CDATA[Scroobius Pip]]></category>
		<category><![CDATA[Sunday Best]]></category>

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		<description><![CDATA[(Sunday Best/PIAS)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/danlesac.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3467" title="danlesac" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/danlesac.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Ja, dieses „Thou Shalt Always Kill“ war 2008 schon ein überaus massives, heißes Eisen in der Welt von UK Grime, -Hop, -DubStep oder was auch immer. Die klassische Internet-, CD-R- und Tape-Vorgeschichte mündete schnell in Chartplatzierungen und übergeordneten Radioeinsatz. Im Falle dieses Schiebers geschah dies auch vollkommen folgerichtig, während mir das Debütalbum „Angles“ von Dan Le Sac und Scroobius Pip in seiner Gesamtheit doch ein wenig zu zerfasert und Momentaufnahmen-haft erschien. Mit „The Logic Of Chance“ haben diese beiden Literally Popper mich aber nun vollends überzeugt. Da startet per „Sick Tonight“ gleich eine solcherart hyperaktive, walzende Grime-greift-Prä-Drum’n’Bass-Lawine ein, auf dass man sich einfach nur am nächstgelegenen Geländer festhalten kann. Und diese Platte lässt auch im weiteren Verlauf keinerlei Fragen offen. Ob beim Lily Allen-Chopper „Cauliflower“ oder beim bissigen UK-Plädoyer mit ordentlich Rave- und Spröd-Handbag-Guts „Great Britain“ – hier wird die aussageseitige wie Floorschweißtreib-Latte in unermessliche Höhen gehoben. Man erreicht dabei, ohne jemals nur ansatzweise altbacken zu wirken, immer wieder Freudentränen-treibende Rückbesinnungen auf die wunderbaren Tage des britischen Hooligan House. Gerade „Get Better“ oszilliert mittels seiner genialistischen Vermengung von Clonk-Bolz und Pop-Schmoove in den Farben einstiger Großtaten aus den Laboren von Altern 8, Orbital, 808 State oder auch Shamen. Hierzu ordnen sie teffsicher die saisonalen Bässe und Beats und vor allem eine beträchtliche Woge an kameradschaftlichen Lyrics, die den Schalk so etwas von im Nacken sitzen haben. Die Briten eben. Am allermeisten freut mich aber die Album-seitige Geschlossenheit von „The Logic Of Chance“. Da hat man im Vergleich zum Debüt tatsächlich eine immense Wegstrecke gut gemacht. Sac und Pip liefern uns hier einen definitiven Launemacher inklusive der nötigen Kontrapunkte in Sachen der Hinterfragung diverser Angelegenheiten zwischen Kiez-Solidarisierung, egal wie groß man den Terminus Kiez nun fasst und den Wechselwirkungen bei kraftraubendem Partyhopping unserer Tage. Und warum sollten wir nicht auch einmal zu Demokratiezerdröselungs-Lyrics raven? Danach kann man ja gern Streets reinmixen.</p>
<p>(Sunday Best/PIAS)</p>
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		<title>Kate Walsh &#8211; Light &amp; Dark</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Blueberry Pie/Finest Gramophone/Indigo)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/walsh170.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2549" title="walsh170" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/walsh170.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Kaum zu glauben, dass solch eine sattelfeste, female Singer/Songwriter-Verifizierung Marke Kate Walsh aus Essex ein überbordendes Internetportal-Phänomen werden könnte. Und doch und gerade verdrängte diese sympathisch-verschwurbelte Dame, die auf dem Cover wie eine Highgrade-Variante Kim Fishers wirkt, mit ihrem Erstlingswerk „Tim’s House“ tatsächlich Take That von der Spitze der britischen Download-Charts. Damit hat Kate wahrscheinlich selbst nie und nimmer gerechnet. Mich lehrt ihr aktuelles Album „Light &amp; Dark“ einmal wieder, dass man doch bitte innerhalb seiner selbstgewählten Antipathien die Pauschalbaggerschaufel nicht immer vollends auf das zu Verhandelnde picken sollte. Eigentlich bin ich ja überaus müde von all diesen süßlich kokettierenden Einsammädchen an denen Gitarren hängen. Die Marit Larsens dieser Erde lassen mich immer wieder in langanhaltende Wutausbrüche verfallen, wodurch ich das Gesamtmodell eigentlich längst abwählte. Und dann kommt auf einmal diese (zumindest auf den ersten Hör) ebenso säuselige Kate Walsh daher, um mich mit ihren Joni Mitchell-Aktualisierungen und ihren Turin Brakes-„Verweiblichungen“ vollends ins Netz laufen zu lassen. Zu meinem Glück geben sich die Stücke aber auch vollmundig und ausgereift instrumentiert und es wird eben auch bei weitem nicht nur (nach-)getrauert und (wohl-)gelitten. Da geht es gern auch einmal um die Parallelweltenstimmung eines ausgewachsenenen Trinkgelage-Katers und mit „Seafarer“ gebar die Walsh dazu noch einen Song, an dem sich Nina Persson immer noch versucht. Der hierzu gewählte Albumtitel spiegelt tatsächlich zu 100 % das Dargereichte wider und eben zwischen diesen beiden Lichtstühlen fühle auch ich mich gefangen, wenn ich nun abermals meine Meinung zur derzeitigen Struktur in Singer/Songwriterhausen neu überdenken muss. Aber eigentlich muss ich das ja gar nicht. A Camp fand ich doch schließlich auch richtig knorke.</p>
<p>(Blueberry Pie/Finest Gramophone/Indigo)</p>
<p><a href="http://www.katewalsh.co.uk">www.katewalsh.co.uk</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0CrKNmfTMQg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/0CrKNmfTMQg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Frog Eyes &#8211; Paul&#8217;s Tomb: A Triumph</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[dead oceans]]></category>
		<category><![CDATA[frog eyes]]></category>

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		<description><![CDATA[(Dead Oceans)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/frogeys.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2543" title="frogeys" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/frogeys.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Die Platte hier erschien schon im April dieses Jahres und doch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass, obwohl ich Paul nicht kenne, dieses Grab tatsächlich triumphal besetzt ist. Ich wundere mich dabei einmal mehr stark über mich selbst. All dieser Pathos, all die Meat Loafismen, all das Sakrale, dass ich bei Arcade Fire so hasse, all diese Rockismus-hätschelnden Riffs, all die Schleifchen, Öeschen, Gebetchen, Umhangchen und diese ganze Virtuositätssucht, all diese extrovertierten Introvertiertheiten, all dieses Angequatschtwerden, obwohl man nur seine Ruhe haben will, all dieser Anti-Pop, all diese Umwälzungs-Wahnvorstellungen, all diese karohemdigen Vollbärte, diese unanfeindbare Verwurzelung in der Musikhistorie zwischen Beefheart, Young und Hendrix&#8230;dieser neue Rock eben&#8230;dieser böse, unglamouröse und doch oft überprätentiöse Haufen Indierock&#8230;der gefällt mir hier. Oh mein Gott. So ist es wohl, wenn man willig in weit geöffnete Froschaugen blickt. Vielleicht sind diese ja mit einem menschlichen (in meinem Falle dann weiblichen) Schmollmund gleichzusetzen. Das muss ja einfach so sein!</p>
<p>(Dead Oceans)</p>
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		<title>Professor Green &#8211; Alive Till I&#8217;m Dead</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Virgin]]></category>

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		<description><![CDATA[(Virgin/EMI)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/green.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2535" title="green" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/green.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Dieser Junge aus Hackney, bürgerlicher Name Stephen Paul Manderson, schafft es, für meine Begriffe, wie derzeit kein Zweiter, den UK-geebneten Grime-Hop-Weg hin zu den Tälern des allgemeingültigen, danceablen und goutierbaren Chartpop weiterzupflastern. Dies liegt weder daran, dass er mit „Dub Be Good To Me“ und „I Need You Tonight“ zwei Alltime-Gassenhauer bearbeitete, noch an der allerliebsten Kooperation mit der noch allerlieberen Lily Allen und schon gar nicht an der partiellen Anschmiegung an die Skills und Arrangement-Dramaturgien eines Eminem. Da können des Professors Tatoos noch so deckungsgleich verlegt worden sein. Vielmehr habe ich auf diesem von mir allzeit gehätschelten Planeten selten solch eine Lust auf alle Bereiche der popmusikalischen Entäußerung erlebt, als es nun Professor Greens Albumdebüt „Alive Till I’m Dead“ vorexerziert. Da vollführt sich u.a. Dub-Rock, wie ihn Sly &amp; Robbie nicht besser aus den Ärmeln schütteln könnten, dort vernehmen wir einen Stringmeer-verliebten Melancholie-Score für den Ian Brown, Richard Ashcroft und Robbie Williams töten würden. Im nächsten Moment wird dunkle DubStep-Introvertierheit ins sonnenüberflutete Odeon verteufelt beseelter Reggae-Hörgewohnheiten gehievt (Herr Gentleman, hör dir das mal bitte an!) und schon droppt man wieder Dopebeat, auf das aller Staub fluchtartig die Behausung verlässt, worauf ein aktuelles Update einstiger Rave-O-Lution-Höhenflüge Manchesteraner Prägung folgt&#8230;Und so geht das immer weiter auf „Alive Till I’m Dead“. Dieser junge Mann schein alles schon einmal irgendwo gelesen, gesehen, gelebt zu haben, höre ich Jack Nicholson im VW Käfer krächzen. Da hat sich dero Eminenz Mike Skinner einmal mehr einen mit allen Wassern gewaschenen Jungfisch an Land gezogen. Dumm ist der ja nun wirklich nicht. So und nicht allzu viel anders sollte 2010 nach allen Hosentaschen offene, durchaus auch konsensuell zu bezeichnende Frontalpopmusik einfach funktionieren. Wenn man mich fragt, wie der Sound unserer Zeit denn eigentlich griffig zusammenzufassen wäre, würde ich wohl derzeit zügig mit diesem mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsenen Professor Green kontern. Ich hoffe also, dass das mit dem Dead noch eine ganze, lange Weile dauert. Dies gilt für den Sound ebenso wie für Mister Manderson.</p>
<p>(Virgin/EMI)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i7Y2uVj2bn0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" src="http://www.youtube.com/v/i7Y2uVj2bn0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.professorgreen.co.uk/"></a></p>
<p>www.professorgreen.co.uk</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bill Wells &amp; Stefan Schneider &#8211; Pianotapes</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
				<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Wells & Stefan Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Indigo]]></category>
		<category><![CDATA[karaoke kalk]]></category>
		<category><![CDATA[Pianotapes]]></category>

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		<description><![CDATA[(Karaoke Kalk/Indigo)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bill.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2416" title="bill" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bill.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Der Glasgower Tausendsassa Bill Wells (Pastels, BMX Bandits, Isobel Campbell) und der Düsseldorfer Klangstratege Stefan Schneider (ToRococoRot, Mapstation) ergehen sich hier in einem wahren Work In Progress-Kunstwerk. Die von Wells gefertigten Pianofolgen wurden dabei von Schneider per Tonbandaufnahme tempoverändert und neuerlich verspiegelt. Das ergibt im Resultat weder Satie’sche Gebrauchsmusik noch monumentale Clint Mansell-Scorehaftigkeit. Vielmehr werden angeschlagene Töne, geförderte Melancholien und angedeutete Aufbruchstimmungs-Ansätze sanft angedubbt und noch viel schüchterner Synth-fundamentiert. So entsteht eine seltsam erhabene Schwerelosigkeit beim Zuhörer, die an diverse Eno’sche Frühmomente ebenso erinnert, wie an einstige Salbungen des Contemporary Jazz-Planeten. Dabei „verfälscht“ Schneider niemals nur im Ansatz die gestreiften Emotionalitäten seitens Wells’ Bechstein-Variationen. Da wird höchstens sanft Atmosphäre gebauscht, ohne dass das Grundgefühl dem Kärcher überlassen werden müsste. In diesem Land lässt es sich leben.</p>
<p>(Karaoke Kalk/Indigo)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BZW5bPytqVc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/BZW5bPytqVc"></embed></object></p>
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		<title>Landscape Izuma &#8211; Kolorit Remixed</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alive!]]></category>
		<category><![CDATA[Kolorit Remixed]]></category>
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		<category><![CDATA[Siluh]]></category>

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		<description><![CDATA[(Siluh/Alive!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/izuma.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2411" title="izuma" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/izuma.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Nein. Robert Stadlober taumelt mitnichten nur angetrunken auf Deutschland-weiten Indie-Parties umher. Er spielt ab und an, wie man weiß auch Schau und gründete vor einiger Zeit ein Musiklabel namens Siluh Records. Zumindest an Letzterem tat er recht gut, gerade wenn neben dem sonst so stalltypischen Indie-Rock eine solch wohlverzweigte Remix-Kollektion aus der Presse kommt. Schön ist es sowieso, wenn eine österreichische Singer/Songwriter-Vereinigung wie Landscape Izuma einmal den Blick über die Lagerfeuer-Schwaden wagt und sich unter die Fittiche elektronischer Visualisten begibt. So geschehen auf „Kolorit Remixed“, wo regelrechte Flaggschiffe mit Jahrzehnte-langer kosmopolitischer Verankerung wie Alec Empire (der mit seiner „The Accent’s On The Offbeat“-Bearbeitung endlich wieder einmal etwas Vernünftiges ganz ohne Slayer-Loops auf die Beine gestellt hat), B. Fleischmann, Eric D. Clark, TNT Jackson oder Jason Forrest ihre hands on the originals legten. Hierbei setzten alle Akteure natürlich im Großen und Ganzen auf ihre unmissverständliche Handschrift und doch dürften eben diese Protagonisten auch nicht jeden zweiten Tag Singer/Songwriter-Stoff als Remix-Auftrag erteilt bekommen. Und so entstanden hier sieben perlende Erquicklichkeiten (Masallah und DJCoy waren auch noch mit von der Partie) für den Floor jenseits der Tempelhaftigkeit. Hierfür haben alle tatsächlich aus den Vollen geschöpft.</p>
<p>(Siluh/Alive!)</p>
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		<title>Norman Palm &#8211; Shore To Shore</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
				<category><![CDATA[5]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[City Slang]]></category>
		<category><![CDATA[Norman Palm]]></category>
		<category><![CDATA[Shore To Shore]]></category>

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		<description><![CDATA[(City Slang)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/norman.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2406" title="norman" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/norman.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Von diesem Pop-Kosmopoliten könnte man unter Umständen noch eine ganze Menge zu hören bekommen. Gefeiert ist Norman Palm, der Pendler zwischen Paris, Berlin und Mexico City, Buchautor und Song-Schmeichler ja eigentlich schon längst. Das Feuilleton hat nämlich schon vor einiger Zeit allumfassend angebissen. Die nun auf „Shore To Shore“ angebotene Würfelbecherfüllung aus bunten Americana-Tumbleweeds, urbaner Mittagsrave-Liedschreibung und wissentlicher Zelebrierung interkontinentaler Pop-Traditionen von Beach Boys nach Erlend Oye (dessen Rhodes-Tastenschmied Daniel Nentwig wirkt beim Eröffnungsstück auch mit) könnte nun ja die Kritikereuphorie auf den User übertragen. Aber dieses haben wir schon bei allzu vielen fehlerfreien Wohltonplatten gedacht und gehofft, um wenig später das altbekannte Pustekuchenende konstatieren zu müssen. Nichts liegt mir dabei ferner, als ebendies auch dem mir überaus nachbarschaftlich erscheindenden Norman Palm zu prophezeien. Zu austariert, unprätentiös und bildhaft schweben hier die Partikel im Eiltempo zum Ausnahmesong zusammen. Und dabei ist es ganz egal, ob Wilco, Prefab Sprout oder Moodyman als Ausgangstaktgeber fungierten. Das mitgelieferte Info stellt hierzu schon ganz richtig fest, dass Radiosender, welche eine solche Playlist präsentierten, mittlerweile dem Felde der Science Fiction zuzuordnen sind. Und all das vergibt dieser Palm ganz im Alleingang. Hut ab!</p>
<p>(City Slang)</p>
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