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	<title>: Persona Non Grata : : : &#187; Maike</title>
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		<title>Flight Of The Conchords &#8211; Flight Of The Conchords</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 09:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Rächt es sich, nimmt man eine CD lediglich wegen der gelungenen Covergestaltung mit nach Hause? Ich konnte dem hübsch bemalten Digipak inklusive Faltposter nicht wiederstehen und die Möglichkeit, die beiden Bandmitglieder Jermaine Clement und Bret McKenzie auch noch illustriert bis zur Hüfte herausklappen zu können, gab mir den haptischen Rest. Natürlich hätte ich mir denken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/fotc.jpg" alt="" title="fotc" width="170" height="170" class="alignnone size-full wp-image-455" /></p>
<p>Rächt es sich, nimmt man eine CD lediglich wegen der gelungenen Covergestaltung mit nach Hause? </p>
<p>Ich konnte dem hübsch bemalten Digipak inklusive Faltposter nicht wiederstehen und die Möglichkeit, die beiden Bandmitglieder Jermaine Clement und Bret McKenzie auch noch illustriert bis zur Hüfte herausklappen zu können, gab mir den haptischen Rest. Natürlich hätte ich mir denken können, dass der Haken nicht weit ist, denn solch aufwändige Verpackung ist meist an Größeres gekoppelt. In diesem Fall an eine gleichnamige amerikanische Fernsehserie, in der die Geschichte der beiden neuseeländischen Musiker erzählt wird, die nach New York ausziehen, um berühmt zu werden. Und es kommt noch dicker, handelt es sich hierbei gar um eine Komödie, also ist auch die Musik ganz von der lustigen Sorte, zitiert sich mit doppelter Schallgeschwindigkeit einmal durch die Musikgeschichte und wieder zurück. Die Pet Shop Boys werden genauso durch die Mangel gedreht wie Snoop Dogg, Busta Rhymes, Shaggy, Marvin Gaye, die aus Indien zurückgekehrten Beatles, Prince, Curtis Mayfield oder David Bowie. Ein interkontinentales Bündel, welches da großkotzig geschnürt wird.</p>
<p>Als mir das ganze Ausmaß bewusst wird, will ich sofort erboste Worte finden, für diese Albernheiten und möchte behaupten, dass dieses Album ohnehin nicht funktionieren kann, kennt man die Serie nicht, denn da sind ja auch noch die Texte und wie soll man sich den Interpreten verbunden fühlen, weiß man doch nichts von ihren fiktiven Leben?<br />
Bei genauem Hinhören jedoch erkenne ich liebevolle Verbeugungen, feine Ironien und eine Sorgfältigkeit, die auf mehr hinweist als lediglich schnelle Imitation um des Scherzes Willen. So viel ist da zu entdecken und zu erraten, so viel zu hören, das einen lächeln und lachen lässt, so dass einem fast ein wenig bang wird, weil die mittels Voreingenommenheit induzierte Rage just davongespielt wurde. Gar nicht so verwunderlich also, dass die vor diesem Album veröffentlichte EP einen Grammy gewann und die beiden Musiker auch schon vor dem Start der Serie auf diversen alternativen Comedyfestivals Preise erhielten, als sie lediglich in Radioshows der BBC zu hören waren.</p>
<p>Ein kleines Problem ergibt sich nun: Wie schnell gelingt es mir, die Folgen von Flight of the Conchords in Händen zu halten, um der inhaltlichen Rezeption der Stücke noch eine weitere Dimension hinzufügen?<br />
(Sub Pop / Cargo Records)</p>
<p><a href="http://www.conchords.co.nz">Offizielle Webseite</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/conchords">Flight Of The Conchords auf MySpace</a></p>
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		<title>Matt Boroff &amp; The Mirrors &#8211; Elevator Ride</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich fühlen möchte, als säße er nach all den Jahren immer noch im Titty Twister herum, ist mit diesem Album gut bedient. Das Mobiliar ist mittlerweile abgenutzt, die Vampire sind längst fort, Düsternis weicht stetig der Langeweile und die Gitarren haben aufgehört ordentlich zu wabern, imitieren nur noch Vergangenes. An den Wänden hängen vergilbte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/mattboroffelevator.jpg" alt="" title="Matt Boroff &#038; The Mirrors - Elevator Ride" width="170" height="170" class="alignnone size-full wp-image-384" /></p>
<p>Wer sich fühlen möchte, als säße er nach all den Jahren immer noch im Titty Twister herum, ist mit diesem Album gut bedient.<br />
Das Mobiliar ist mittlerweile abgenutzt, die Vampire sind längst fort, Düsternis weicht stetig der Langeweile und die Gitarren haben aufgehört ordentlich zu wabern, imitieren nur noch Vergangenes. An den Wänden hängen vergilbte Fotos von Nick Cave, jemand hat mit schwarzem Edding Rock&#8217;n'Roll ans Gemäuer gekritzelt und hinter der Theke tanzen zuckend alternde Weiber und schenken billigen Whiskey aus. Vereinzelte Gäste sitzen da und nicken mal behäbig, mal ungezügelt zum Takt der Musik. Ständig verschüttet jemand etwas auf speckige, abgewetzte Kleidung und manch Trunkener hat schlafend seinen Kopf auf den Tisch fallen lassen und aus seinem Mund rinnt Speichel, der langsam ins Holz sickert. In den Pausen hört man gar das Rülpsen und Furzen der Gäste, sowie ihr bedeutungloses Gelalle und eine der Animierdamen winkt mich zu ihr herüber. Ich blicke hinter mich, überprüfe, ob ihre Bitte wirklich mir galt, die ich doch nichts gemein habe mit den Anwesenden, aber niemand steht hinter mir.<br />
Nichts wie fort von hier!<br />
(Sony/BMG)</p>
<p>&rarr; <a href="http://www.mattboroff.com/">offizielle Webseite</a><br />
&rarr; <a href="http://www.mattboroff.com/">Matt Boroff &#038; The Mirrors auf MySpace</a></p>
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		<title>Chase The Dragon &#8211; Replacing Space</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 11:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschirrspülen eignet sich für mich hervorragend, um ein Album zum ersten Mal zu hören. Ich habe dann genau so viel zu tun, dass ich mich nicht womöglich unterfordert fühle, wenn ich mich auf unbekannte, eventuell langweilige Musik einlasse und zu sehr abschweife, nach Übersprungshandlungen suche und so versehentlich vergesse, den Melodien zu folgen. Und während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/chasethedragon.jpg" alt="" title="Chase The Dragon - Replacing Space" width="170" height="170" class="alignnone size-full wp-image-311" /></p>
<p>Geschirrspülen eignet sich für mich hervorragend, um ein Album zum ersten Mal zu hören. Ich habe dann genau so viel zu tun, dass ich mich nicht womöglich unterfordert fühle, wenn ich mich auf unbekannte, eventuell langweilige Musik einlasse und zu sehr abschweife, nach Übersprungshandlungen suche und so versehentlich vergesse, den Melodien zu folgen.<br />
Und während ich gedankenlos aufgeweichte Nudeln abschüttele, die sich um meine Finger kringeln, Angebranntes von Pfannenböden löse und mit der Bürste kreisförmige Bewegungen auf tiefen Tellern vollführe, bin ich in der Zeitlosigkeit gelandet: Chase the Dragon. Wider die Erwartungen, welche das hübsche, verspielte Artwork des Covers schuf, keinem aktuellen Trend unterworfen, kein Elektro-Indiegeblubber, das der heransozialisierte Durchschnittshörer von Musik jenseits der Charts ganz schnell gut, oder doch wenigstens annehmbar finden kann und nicht einmal merkt, dass er sich dabei längst zu Tode langweilen müsste.<br />
Ich war nicht vorbereitet: Zwei Jungs aus Magdeburg, Klavier, ein klein wenig Synthesizer, Akustikgitarre und Gesang. Mit gefühlvoller Tiefe. Raum nehmen die Stücke ein, lassen mich ganz leise werden und klein vor glücklicher Ehrfurcht. Längst lufttrocknet das Geschirr: Bloß nicht mehr abgelenkt sein! Wie Wellen schwappen Musik und Gesang um mich herum, wechseln stetig Geschwindigkeit und Ausdruck, es gibt keine vorhersehbaren Melodien. Ganz schwindelig ist mir und da ist dieses Kribbeln in der Bauchgegend. Das setzt nur sehr selten ein &#8211; wenn ich ganz glücklich bin oder verliebt oder ich irgendetwas Schönes nicht so ganz begreifen, nur erfühlen kann.<br />
Deckt mich zu, wenn es ganz dunkel wird und seid bei mir, wenn sich alles erhellt und wir gemeinsam rumlungern im elegischen Pophimmel. Replacing Space!</p>
<p>&rarr; <a href="http://www.chasethedragon.de/">offizielle Webseite</a> (wo auch die EP bestellt werden kann!)<br />
&rarr; <a href="http://www.myspace.com/letschasethedragonhome">Chase The Dragon auf MySpace</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klickerklacker</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2008/08/12/klickerklacker/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 12:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diary]]></category>

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		<description><![CDATA[(Bild unter CC License) An der Haltestelle sitze ich neben einer Dame mit vielen Taschen, als ein betrunkener Mann vorbeiwankt, der theatralisch Sätze vor sich hin sagt. Auf und ab geht er und lässt dabei Dinge verlauten wie: “Erblicke ich dort unter der Bank ein altes Butterbrot oder ist es noch frisch? Max Frisch! Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/klickerklacker.jpg" alt="" title="Klickerklacker" width="605" height="200" class="alignnone size-full wp-image-254" /></p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/pfurlong/673212638/">Bild</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC License</a>)</p>
<p>An der Haltestelle sitze ich neben einer Dame mit vielen Taschen, als ein betrunkener Mann vorbeiwankt, der theatralisch Sätze vor sich hin sagt. Auf und ab geht er und lässt dabei Dinge verlauten wie: “Erblicke ich dort unter der Bank ein altes Butterbrot oder ist es noch frisch? Max Frisch! Ich saß immer in der letzten Reihe in der Schule. Oh, da wird mir doch ein wenig schwindelig. Was mache ich da? Ich setze mich wohl hin!”</p>
<p>Wackelig versucht er, sich auf dem kleinen freien Stück Bank zwischen der Taschenfrau und mir niederzulassen, gerade noch rechtzeitig springe ich auf, verhindere, dass er sich auf meinen Schoß setzt. “Da guckst du, Susanne!”, spricht er zu mir, “Und glaubst gar nicht, dass Ulrike Meinhof, die ja übrigens durchaus deine Mutter sein könnte, gar nicht zusammen mit der RAF gekämpft hat. Und das ist ja auch alles nur, weil der Baader die Leute in Afrika befreien wollte!”</p>
<p>Die Taschendame guckt samariterhaft, zückt eine Broschüre, auf der ich in dicken Lettern das Wort Jesus erkennen kann, und drückt sie dem Mann in die Hand. Er betrachtet kurz das Deckblatt und spricht weiter zu mir, spricht von Christus und der Liebe. Ich zeige auf die Taschendame und bitte ihn, er möge sich mit kirchlichen Fragen an sie wenden, denn sie sei die Abteilung für Gott, mit der ich jedoch nichts zu tun habe. Woraufhin die Taschendame wider Erwarten schmunzelt und mir ebenfalls eine Jesusbroschüre anbietet.</p>
<p>Es riecht mittlerweile sehr stark nach Alkohol und der Mann erzählt viel. Er mischt Literaturfetzen mit Philosophie, brabbelt Unverständliches und fuchtelt mit seinen Händen herum, seine Fingernägel sind ganz schwarz, wirken fast schon verfault. Als ich beinahe ein wenig enttäuscht in die Bahn steigen muss, denn zu interessant sind die Fragmente seiner Gedanken, die Bildungsüberbleibsel, ruft er mir hinterher: “Mach es gut, Susanne Klickerklacker!” Jedoch, wenn ich die wäre, ich wüsste viel mehr Antworten und hätte vermeintlich für alles eine Erklärung. </p>
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		<title>Wegbeschreibung</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 13:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diary]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweg über einen Flickenteppich aus Teer, vernarbten Steinschrunden ausweichend, Spurrillen folgend, die von schweren Lastwagen in heißen Sommern geformt wurden, zäh gewordener Straßenbelag, welcher seinerzeit mittels Masse und Kontinuität verschoben ward, modellierbar wie ein schwacher Charakter. Ich inhaliere Abgase, absorbiere warme Omnibusluft, ich schließe angewidert die Augen. Im Blindflug verkrampft die Luft anhaltend verlangsame ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/wegebeschreibung.jpg" alt="" title="Wegbeschreibung" width="605" height="200" class="alignnone size-full wp-image-209" /></p>
<p>Hinweg über einen Flickenteppich aus Teer, vernarbten Steinschrunden ausweichend, Spurrillen folgend, die von schweren Lastwagen in heißen Sommern geformt wurden, zäh gewordener Straßenbelag, welcher seinerzeit mittels Masse und Kontinuität verschoben ward, modellierbar wie ein schwacher Charakter.<br />
Ich inhaliere Abgase, absorbiere warme Omnibusluft, ich schließe angewidert die Augen. Im Blindflug verkrampft die Luft anhaltend verlangsame ich die Fahrt, bis der Zweihunderter behäbig weicht, mir die Bahn frei macht.</p>
<p>Frisch angelegte, weiße Rechtecke bilden eine Spur, man sieht sie noch, die silbrigen Hilfslinien, die nötig waren, um die Norm der Fahrradwegbegrenzung einzuhalten. Ein wenig erhaben sind die Markierungen und leuchten unnatürlich wie frisch gekaufte Turnschuhe, denen man künstliche Patina beifügen möchte, indem man mit schmutzigen Sohlen auf sie tritt. Die auf dem Fahrradweg parkenden Autos werden das schon richten, und um ihnen auszuweichen, muss auch ich die Rechtecke immer wieder befahren. Manchmal denke ich, dass ich dabei mein Leben riskiere.<br />
Ohnehin müsste man bloß den linken Arm ausstrecken und ein überholendes Auto würde diesen mit einem harten Schlag brechen, so dass ich ein kräftiges Knacken in der Schulter hörte. Welches Geräusch machen eigentlich Herzen, so man sie bricht?</p>
<p>Den Laternenpfosten umarmend schließe ich mein Fahrrad fest. Wie jeden Morgen kontrolliere ich den Aggregatzustand des Hundehaufens, der dort seit mehreren Wochen liegt. Beschaffenheiten zu analysieren, zu oft auch die Eigene, ist schließlich meine Nebentätigkeit. </p>
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		<title>CSS &#8211; Donkey</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 22:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem Konzert von „Cansei de Ser Sexy“ im April des vergangenen Jahres war ich mir sicher, dass sich die Hälfte aller anwesenden Männer nur zu gerne von der Frontfrau Lovefoxxx flachlegen ließe. Anschließend würde diese lachend in einem Regen aus zuckenden Blitzen auf ihrem Geliebten thronen, die langen, dunklen Haare schütteln und ein Kaubonbon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/cssdonkey.jpg" alt="Cansei de Ser Sexy - Donkey" title="cssdonkey" width="170" height="170" class="alignnone size-full wp-image-114" /></p>
<p>Auf einem Konzert von „Cansei de Ser Sexy“ im April des vergangenen Jahres war ich mir sicher, dass sich die Hälfte aller anwesenden Männer nur zu gerne von der Frontfrau Lovefoxxx flachlegen ließe. Anschließend würde diese lachend in einem Regen aus zuckenden Blitzen auf ihrem Geliebten thronen, die langen, dunklen Haare schütteln und ein Kaubonbon kauen. Ella <strong>es</strong> sexy!</p>
<p>Damals waren CSS mit ihrem ersten Album auf Tour. „Donkey“ heißt das neue und das Stück „Rat is Dead (Rage)“ gab es schon vorab kostenlos im Netz und durchaus für ein wenig anders als gewohnt zu befinden. Dieser Eindruck verliert sich aber schnell, wenn man sich durch das ganze Album hört, welches Stücke beinhaltet, die sich weitaus mehr vom Debüt unterscheiden, wenngleich die Band ihrem typischen, meist treibenden Sound treu bleibt. Sie vermengt ihn lediglich mit anderen musikhistorischen Elementen &#8211; und ausgerechnet mit welchen, auf die ich so sehr anspringe. Das können Art und Weise des Gesangs sein, kurze Melodiefolgen, Soundeffekte, der Bass und das Album wirkt dadurch von Anfang an seltsam vertraut, so als gehörte es zu mir. Etwas glatter, gefälliger geworden – vielleicht ja auch einfach nur professioneller, arbeiten sich CSS auf „Donkey“ hauptsächlich an längst vergangener Indiemusik ab, klingen in Fragmenten mal wie die Pixies, wie Hazell O&#8217; Connor, Salad oder Velocity Girl, aber nicht einmal von cheesy Discosound können sie die Finger lassen.<br />
Dass sie mich wirklich hatten, merkte ich, als ich nach wiederholtem Hören zu Beginn einiger Stücke meine aktuelle Tätigkeit unterbrach, um komische Tanzbewegungen mit Armeinsatz zu vollführen. Hoffentlich unbeobachtet. „Move“ ist mein peinlicher Favorit. Der coole ist „Believe Achieve“, welcher höchst sexy daherkommt, und wunderbar den Kreis schließt zu meinem eingangs geschilderten Szenario. Ich hol&#8217; mir jetzt ein Maoam. (SubPop/Cargo) </p>
<p>&rarr; <a href="http://www.csshurts.com/">offizielle Webseite</a><br />
&rarr; <a href="http://www.myspace.com/canseidesersexy">Cansei de Ser Sexy auf MySpace</a></p>
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