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	<title>: Persona Non Grata : : :</title>
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		<title>Die PnG-Kinowoche</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 13:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Starts vom 23.05.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6378" title="freierfall" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/freierfall.jpg" alt="" width="600" height="375" /></p>
<p><strong>Feier Fall</strong></p>
<p><strong>Unvorbereitet</strong></p>
<p><strong>Wenn die Gefühle die Oberhand gewinnen, verabschiedet sich die rationale Logik. Eine tragisch-schöne Liebesgeschichte von Stephan Lacant.</strong></p>
<p>Das Kind ist unterwegs, das Eigenheim gleich neben den Eltern, die Arbeitsstelle als Bereitschaftspolizist sicher – der 36-jährige Marc (Hanno Koffler) hat sich eingerichtet in seinem Leben. Ein Schicksal, das viele hierzulande teilen und aus dem Sicherheitsbedürfnis früherer Generationen herrührt. Doch die Zeiten haben sich geändert und so können sich auch Gefühle ändern. Als Marc bei einer Fortbildung auf Kay (Max Riemelt) trifft, ändert sich alles. Der Kollege überrumpelt ihn mit seiner offenen und direkten Art. Zwischen den beiden knistert es. Ein erster Kuss stiftet bei Marc noch Verwirrung und Angst, bleibt aber nicht ohne Folgen.</p>
<p>Nun, die Ausgangssituation ist keine neue, Kinogängern spätestens seit „Brokeback Mountain“ und vielen Homosexuellen vielleicht auch aus dem eigenen Leben vertraut. Dass sie dennoch frisch und vor allem realistisch erscheint, hat der zweite Langfilm des Essener Regisseurs Stephan Lacant vor allem seinem Hauptdarstellerduo zu verdanken. Koffler verkörpert den Zweifelnden überzeugend und Riemelt spielt entfesselt und einnehmend. Man leidet mit den beiden Opfern ihrer Umstände und versteht den Zwiespalt des werdenden Vaters zwischen Freiheit und Fürsorge.</p>
<p><em>D 2013 / R: Stephan Lacant / D: Hanno Koffler, Max Riemelt, Katharina Schüttler etc.</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6376" title="TW_2037.NEF" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Dieb-der-Worte.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
<p><strong>Der Dieb der Worte</strong></p>
<p><strong>Alles nur geklaut</strong></p>
<p><strong>Von Plagiaten, guten Schauspielern und überambitionierten Autoren.</strong></p>
<p>Moment, das kennen wir doch: ein Autor unter Druck nach dem ersten Erfolg, ein gefundenes Script von einem unbekannten Verfasser, der große Ruhm mit falschen Federn und der tiefe Fall, als der Schwindel auffliegt. Richtig – in „Lila Lila“ nach dem Roman von Martin Suter konnten wir die Geschichte bereits mit Daniel Brühl in der Hauptrolle, allerdings wesentlich humoristischer aufbereitet, sehen.</p>
<p>Im Regiedebüt des Autorenduos Brian Klugman und Lee Sternthal („Tron: Legacy“) ist es der junge Schreiberling Rory Jansen (Bradley Cooper), der in der Krise steckt. Von der Presse als Wunderkind gefeiert, liegt sein Debüt bereits einige Jahre zurück. Jeder Keim einer neuen Idee erstickt in den eigenen, zu hoch gesteckten Erwartungen. Da entdeckt er ein Manuskript in einer alten Aktentasche und ist gefesselt von der Geschichte einer tragischen Liebe im Paris des frühen 20. Jahrhunderts. Er lässt sie vom begeisterten Verleger unter seinem Namen veröffentlichen und verschweigt der Welt den Ideenklau. Bis der eigentliche Autor (Jeremy Irons) bei ihm auftaucht und die wahre Geschichte hinter dem Roman erzählt.</p>
<p>Die Filmemacher verschachteln ihre Version in einer Rahmenhandlung und erzählen sie so in drei Ebenen. Das wirkt etwas überambitioniert, zumal die erste Ebene vollkommen überflüssig ist. Cooper und Irons überzeugen aber und ihre Geschichten wären ausreichend, um den Film zu tragen. Am Ende bleibt der fade Nachgeschmack eines Plagiats, denn von Suter liest man in den Credits nichts. Andere haben dadurch schon ihren Doktortitel verloren&#8230;</p>
<p><em>USA 2012 / R: Brian Klugman, Lee Sternthal / D: Bradley Cooper, Jeremy Irons, Dennis Quaid etc.</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6375" title="Fast6" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Fast6.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><strong>Fast &amp; Furious 6</strong></p>
<p><strong>Tiefergelegt</strong></p>
<p><strong>Fäuste statt faster – Justin Lin prügelt den Reiz aus der Serie und das Bier schmeckt schal.</strong></p>
<p>Sechs Teile, Alter, und dann noch selbstbewusst mit Cliffhanger! Bei allem, was man über den ewigen Aufguss eines ohnehin schon dünnen Konzepts auszusetzen hat – ein Funken Bewunderung bleibt. So ist der Erfolg eigentlich schon vorprogrammiert und dass, obwohl die Serie nach zwölf Jahren deutlich angegraut ist.</p>
<p>Schuld daran, dass sie immer noch funktioniert, ist die Frischzellenkur, die mit Teil vier eingesetzt hat und im fünften perfektioniert wurde. Die Kombination aus vertrauten Charakteren und der einfachen, aber effektiven Mischung aus Autos, kernigen Männern und rassigen Frauen geht gut zum Bier und der Gang ins Kino dürfte 2013 schon zum Ritual vieler Kinogänger gehören.</p>
<p>Soweit so verständlich. Nun haben die Produzenten um Neal H. Moritz, der schon seit Beginn die Serie betreut, Justin Lin, der immerhin die Regie der letzten drei Episoden übernommen hat, oder auch Drehbuchautor Chris Morgan, ebenfalls Serienveteran, aber leider nicht begriffen, worin der Reiz des Relaunchs vor vier Jahren lag. Eben nicht in der Egal-Story, Faustkämpfen und platten Sprüchen. Es sind die Over-the-Top-Stunts, die selbst Kritikern ein anerkennendes Zucken der Augenbrauen abgerungen haben, die irrsinnigen Ideen darin, das Handgemachte. Stattdessen setzt man hier auf einen großen Showdown, der nach CGI riecht, und reichlich Leerlauf zwischen dem Geprügel. Teil sieben ist beschlossene Sache und wird am Ende groß angeteasert. Wenn die Verantwortlichen dem eingeschlagenen Pfad folgen, steigen aber vermutlich einige Fans vorzeitig aus.</p>
<p><em>USA 2013 / R: Justin Lin / D: Vin Diesel, Dwayne Johnson, Paul Walker etc.</em></p>
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		<title>Jenny Hval &#8211; Innocence Is Kinky</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 15:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[4]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[(Rune Grammofon/Cargo)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/hval-innocence.jpg"><img class="size-full wp-image-6367 alignnone" title="hval-innocence" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/hval-innocence.jpg" alt="" width="189" height="170" /></a></p>
<p>Halbe Sachen, Beziehungsplattitüden und Ähnliches sind nicht frau Hvals Sache. Das konnte man schon beim Vorgänger &#8220;Viscera&#8221; 2011 sehen. Ihre Suche nach einem Ausdruck für Stimmungen und Gefühle verläuft abstrakt, experimentell. Auf Konsumfreundlichkeit wurde kein Wert gelegt. Keine Kompromisse! Sei es bei den Stücken, die von der Arbeit am Soundtrack des Filmes &#8220;The Passion Of Joan Of Arc&#8221; von Carl Theodor Dreyer 1928, zu der sie eingeladen wurde, inspiriert waren oder bei anderen, die von der norwegischen Version von MTVs &#8220;Teen Mom&#8221; beeinflußt wurden und letzendlich legte sich der Eindruck des Bombenanschlages in Oslo und des Massakers auf Utøya und ihre mediale Rezeption über den Entstehungsprozess. Besonders die spürbare Abstumpfung gegenüber den alltäglichen grausamen Bildern hielt sie lange im Bann. Der Finger bleibt in der Wunde, Verdrängung ist nicht der richtige Weg zur Aufarbeitung, so dass denn überhaupt möglich wäre. Aber es zählt jeder Versuch. Das dabei keine alltäglichen Songs im klassischen Sinn herauskommen liegt nah. Es sollte auch kein Konzept sein, reflektiert aber offenbar Zeit und Umgebung. Der Begriff Achterbahn trifft es nicht annähernd. Aber einnehmend, interessant und aufwühlend auf jeden Fall.</p>
<p>(Rune Grammofon/Cargo)</p>
<p><a href="http://jennyhval.com/" target="_blank">www.jennyhval.com</a></p>
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		</item>
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		<title>Dunkles Pfingsten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zum dunklen Pfingsfest in der Stadt suchten wir unsere Favoriten aus den mehr oder weniger düsteren Veröffentlichungen der letzten Zeit heraus. Melancholie und Jenseitigkeit haben sich dabei über Genregrenzen hinweg manifestiert. Die Spannbreite recht vom klassischen EBM, über Black Metal, Shoegaze, Jazz, Singer-/Songwriter, Witchhouse bis hin zum Hiphop.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="radio_blau_corax_100" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/radio_blau_corax_100.gif" alt="" width="250" height="100" /></p>
<p>Passend zum dunklen Pfingsfest in der Stadt suchten die Herren Jensor und Nauber ihre Favoriten aus den mehr oder weniger düsteren Veröffentlichungen der letzten Zeit heraus. Melancholie und Jenseitigkeit haben sich dabei über Genregrenzen hinweg manifestiert. Die Spannbreite recht vom klassischen EBM, über Black Metal, Shoegaze, Jazz, Singer-/Songwriter, Witchhouse bis hin zum Hiphop.</p>
<p><strong>Playlist der Sendung vom 17.05.2013</strong></p>
<p>1. KMFDM &#8211; Kunst (von &#8220;Kunst&#8221;)<br />
2. Big Black Delta &#8211; Side Of The Road (von &#8220;Big Black Delta&#8221;)<br />
3. Chvrches &#8211; Lies<br />
4. The Casket Girls &#8211; Universal Language<br />
5, Gunge &#8211; Hot Dog (Let&#8217;s Get Tuned Mix) (von AMDISCS 2K13)<br />
6. Heliotropes &#8211; Psalms<br />
7. Kool Thing &#8211; The Sign (von Kool Thing)<br />
8. Mmoths feat. Young And Sick &#8211; For Her<br />
9. Circle Of Ouroborus &#8211; Conspiracy (von Abrahadabra)<br />
10. Skinny Puppy &#8211; saLvo (von Weapon)<br />
11. Bereft &#8211; A Cruel Mirage (von Leichenhaus)<br />
12. Hedvig Mollestad Trio &#8211; Code Of Hammurabi (von All Of Them Witches)<br />
13. Altar Of Plagues &#8211; God Alone (von Teethed Glory And Injury)<br />
14. BLKHRTS &#8211; Bloodlines Of That Gangsta Shhhhh<br />
15. The Haxan Cloak &#8211; Dieu (von Excavation)<br />
16. Daughter &#8211; Lifeforms (von If You Leave)<br />
17. Youth Code &#8211; Sick Skinned (von Demonstrational Cassette)<br />
18. Nedry &#8211; Violaceae (von In A Dim Light)</p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.) statt.</p>
<div>
<div>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel)</p>
<p>Online:<a href="http://www.radioblau.de/" target="_blank"> www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a>.</p>
<p>Auf <a href="http://959.radiocorax.de/" target="_blank">Radio Corax</a>, dem freien Radio in Halle/Saale laufen einmal im Monat samstags 23.00 Uhr ausgewählte Sendungen. Hier gehts zum <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/corax.mp3.m3u" target="_blank">Strom</a>.</p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Die PnG-Kinowoche</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2013/05/17/die-png-kinowoche-13/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kinostarts vom 16.05.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/ParadiesHoffnung.jpg" alt="" title="ParadiesHoffnung" width="600" height="337" class="alignleft size-full wp-image-6338" /></p>
<p><strong>Schluss mit Lustig<br />
Paradies: Hoffnung	</p>
<p>Das versöhnliche Ende einer ambitionierten Arbeit.<br />
</strong><br />
Ulrich Seidl hielt die Kamera auf Sextouristinnen in Kenia, auf der Suche nach Liebe. Er nahm uns mit auf Missionierarbeit in der bayrischen Provinz, in eine Prüfung des Glaubens. Nun gibt er uns Hoffnung mit dem versöhnlichen Abschluss seiner Paradies-Trilogie – wenn auch in kleinen Dosen, denn wir befinden uns immer noch in einem Seidl-Film.<br />
Im Mittelpunkt steht diesmal Melanie, die Tochter der Reisenden und Nichte der Gläubigen. Die 13jährige fristet ihren Sommer in einem Diätcamp. Mit nächtlichen Ausflügen in die Dorfkneipe, Teenager-Besäufnissen und erster Liebe zum schmierigen Diätarzt entsteht so ein überraschend intimes Porträt vom Erwachsenwerden.<br />
Nach dem Leiden kommt die Belohnung: der unterhaltsamste Vertreter des Seidlschen Rundumschlags durch den gesellschaftlichen Morast bildet gleichzeitig seinen Abschluss. In wunderbar choreographierten Szenen unmotivierter Sportübungen, ehrlichen Nachtgesprächen ohne Script und Erziehungsberechtigte und der gänzlichen Abstinenz von skandalträchtigen Szenen des Geschlechtsaktes entstand der stärkste Teil der Serie. Fast schon schön.</p>
<p><em>AU/D/F 2013 / R: Ulrich Seidl / D: Melanie Lenz, Verena Lehbauer, Vivian Bartsch etc.<br />
</em></p>
<p><img src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Der-große-Gatsby.jpg" alt="" title="THE GREAT GATSBY" width="600" height="318" class="alignleft size-full wp-image-6343" /></p>
<p><strong>Sportsfreunde<br />
Der große Gatsby</p>
<p>Baz Luhrmanns angenehm enttäuschende Interpretation von F. Scott Fitzgeralds Klassiker.</strong></p>
<p>Die Trailer kündigen nicht weniger, als den legitimen Nachfolger zum „Moulin Rouge“-Wahnwitz an und man lässt sich gerne verführen über sein letztes Machwerk „Australia“ hinweg zu sehen, bzw. es ganz, ganz tief in der Erinnerung zu Grabe zu tragen. Ein neuer Baz Luhrmann – wir freuen uns!</p>
<p>Ausgesucht hat sich der Australier einen Klassiker der amerikanischen Literatur. F. Scott Fitzgeralds „Great Gatsby“ ist bei uns freilich weniger bekannt, bedient aber mit seinem Exzess im Goldenen Zeitalter der USA und der tragischen Liebesgeschichte spielend den Geschmack Massen. Eine sichere Bank also, denkt man.</p>
<p>Aber wie eben Banken heute und ebenso damals, als die Party mit dem Kater am Black Friday 1929 endete, alles andere als sicher sind, so gerät auch Luhrmanns Turm von Babel oftmals bedrohlich ins Wanken. Dabei ist die Wahl zu Tobey Maguire als Erzähler, der von den Ereignissen – anders als im Buch – aus einem  Sanatorium heraus berichtet, nicht einmal die schlechteste. Der Hänfling mit den großen Augen passt gut in die Rolle des Beobachters Nick Carraway. Auch DiCaprio als Gatsby fügt sich hervorragend ins Bild und seine Besetzung bietet sich als Gegenentwurf seiner Darbietung in Luhrmanns „Romeo und Julia“ geradezu an. Einzige Enttäuschung auf schauspielerischer Seite ist Carrey Mulligan, aber lediglich weil wir von ihr in den 140 exaltierten Minuten nicht genügend zu sehen bekommen. Aber wenn sie die Leinwand betritt, strahlt sie und die Szenen zwischen Daisy und Gatsby erinnern nicht nur ob des tragischen Hintergrunds an die schönsten Momente in Shakespeares Reigen. </p>
<p>Was hängt also schief in Luhrmanns Theater? Nun, Gatsby und Carraway bringen es in einer Szene am besten selbst auf den Punkt. Wenn Gatsby in der über und über mit Blumen gefüllten Hütte Carraways fragt: „Ist es zu viel?“ und der Freund antwortet: „Ja. Aber du wolltest es doch so!“ bleibt dem Betrachter nur zustimmendes Kopfnicken. Denn selbst wenn die visuellen Reize überbordend, das 3D entbehrlich, der Gebrauch digitaler Shots übermäßig und Luhrmanns „Great Gatsby“ in vielen Momenten und allen Belangen einfach viel zu viel ist – wir wollen es doch so. Also, Musik an, Vorhang auf und lasst das Spektakel beginnen!</p>
<p><em>USA 2013 / R: Baz Luhrmann / D: Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire, Carrey Mulligan etc.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzerttipps für Leipzig und sonstwo</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2013/05/13/konzerttipps-fur-leipzig-und-sonstwo/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[8]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[24.05. Prag, Halle D
25.05. Mudhoney, Werk 2
26.05. Douglas Dare &#038; Ólafur Arnalds, Theaterfabrik
27.05. Shellac, Auf, Conne Island
28.05. Glitter+Trauma, Westwerk/Schaubühne
30.05. Electric Electric, High Wolf, Ortloff 
30.05. Dopethrone &#038; Huata, UT 
31.05. Colour Haze, Stonebride, UT
07.06. No Means No, UT 
11.06. Depeche Mode, Arena
11.06. Obits, Zoro 
12.06. Javelin, Ilses Erika
14.06. King Ayisoba &#038; Zea &#038; Bocafloja, Zoro 
19.06. Ssion, Deko Deko, UT
21.06. Digger Barnes, Allie Total Blam Blam, UT Connewitz 
26.06. Civil Civic, Ilses Erika 
05.07. Bobby Conn, Zoro
12.07. White Fence, Raum der Kulturen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="prag von personanongrata bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/8386492049/"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8190/8386492049_b70bef2c56.jpg" alt="prag" width="485" height="323" /></a></p>
<div>
<p><strong>24.05. Prag, Halle D</strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pragmusic">www.facebook.com/pragmusic</a></p>
<p><a href="http://www.werk-2.de" target="_blank">www.werk-2.de</a></p>
<p><img class="size-full wp-image-6361 alignnone" title="mudhoney" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/mudhoney3.jpg" alt="" width="485" height="322" /><strong></strong></p>
<p><strong>25.05. Mudhoney, Werk 2</strong></p>
<p><a href="http://mudhoneysite.com/">http://mudhoneysite.com</a></p>
<p><a href="http://www.werk-2.de" target="_blank">www.werk-2.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Douglas-Dare.jpg"><img class="size-full wp-image-6381 alignnone" title="Douglas-Dare" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Douglas-Dare.jpg" alt="" width="485" height="328" /></a></p>
<p><strong>26.05.  Douglas Dare &amp; Ólafur Arnalds, Theaterfabrik</strong></p>
<p>Getragen feinsinniger englischer Singer-/Songwriter im Grenzgebiet zwischen Pop und Kammermusik.</p>
<p>Empfehlung !!!</p>
<p><a href="http://douglasdare.com/" target="_blank">http://douglasdare.com</a></p>
<p>24.05. BERLIN, Babylon<br />
25.05. HAMBURG, Kampnagel<br />
26.05. LEIPZIG, Theaterfabrik<br />
27.05. POZNAN (PL), Klub Eskulap<br />
29.05. VIENNA (AT), RadioKulturhaus<br />
30.05. BRATISLAVA (SK), Loft<br />
31.05. NÜRNBERG, Musiksaal in der Kon&#8230;<br />
1.06. KARLSRUHE, Tollhaus Kulturzentr&#8230;<br />
2.06. BEXHILL-ON-SEA (UK), De La Warr Pavilion<br />
3.06. LONDON (UK), St. John at Hackney &#8230;</p>
<p><strong>27.05. Shellac, Auf, Conne Island</strong></p>
<p><a href="http://touchandgorecords.com/bands/band.php?id=22">touchandgorecords.com/bands/band.php?id=22</a></p>
<p><a href="http://myspace.com/shellacnorthamerica">myspace.com/shellacnorthamerica</a><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bouygerhl2013.jpg"><img class="size-full wp-image-6110 alignnone" title="bouygerhl2013" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bouygerhl2013.jpg" alt="" width="485" height="485" /></a> </strong></p>
<p><strong>28.05. GLITTER+TRAUMA | Queer Wave Party , Westwerk/Schaubühne Lindenfels</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Samstag, 18. Mai 2013, 23 h<br />
Westwerk Pferdehaus, Karl-Heine-Straße 93, 04229 Leipzig<br />
<a href="http://www.glitter-trauma.de">www.glitter-trauma.de</a><br />
<a href="http://www.facebook.de/glittertrauma">www.facebook.de/glittertrauma</a></p>
<p>DJs:<br />
Mrs. Pinkeyes [Wien], Timo [Pop&amp;∓Trash, Berlin], Rainbyrd [Berlin], Herr  Auth [Frankfurt/Main], Zacker [Leipzig]</p>
<p>SOUND:<br />
Post Punk, Grave Wave, Indie, Flexi Pop, Sub 80s, Goth Classics, Dirty  Elektro, Heartbeats, NoNoNo</p>
<p>SPECIAL:<br />
limitierte Buttons für die ersten Gäste<br />
+++++++++++<br />
OUR BLOOD BEATS BLACK TONIGHT!</p>
<p>Es ist schon fast eine kleine Tradition, wenn am Pfingstwochenende auf  der GLITTER+TRAUMA die queere Subkultur ihre musikalischen Helden  feiert. Auch Pfingsten 2013 heißt es WE GLITTER, YOU POGO!<br />
Hier schlägt das Herz für die ‘alten‘ Meister wie Joy Division, Siouxsie  and the Banshees, Depeche Mode und Einstürzende Neubauten – aber auch  für die neueren, dicht-düsteren Sounds von The Knife, Crystal Castles,  Zola Jesus und Patrick Wolf. Hier tanzen homo/hetero/nonono Indie-Bouys,  Gothic-Gerhls und Sissy-Punks gemeinsam durch die Nacht – zu  Gitarren-Wave, Synth-Pop, Indietronics und Post-Punk.<br />
In Zusammenarbeit mit der Schaubühne Lindenfels zeigen wir vor der Party  einen Film: THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE ist eine Dokumentation  über den Ausnahmekünstler GENESIS P-ORRIDGE &#8211; exzentrischer und  grenzgängerischer Sänger/Performer von Throbbing Gristle und Psychic TV  &#8211; und seine Frau und Muse Lady Jaye.<br />
+++++++<br />
FILM VOR DER PARTY: THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE<br />
Frankreich/USA 2011 | Marie Losier | 75 min | Dokumentation</p>
<p>Samstag, 18. Mai 2013 _ 22.30 Uhr (direkt vor der Party)<br />
Schaubühne Lindenfels</p>
<p><strong>30.05. Electric Electric, High Wolf, Ortloff</strong></p>
<p><strong>30.05. Dopethrone &amp; Huata, UT </strong></p>
<p><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">w</a><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">www.utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>31.05. Colour Haze, Stonebride, UT</strong></p>
<p>» <a href="http://www.colourhaze.de/index.php/media">www.colourhaze.de/index.php/media</a><br />
» <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U--w ">www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U&#8211;w</a></p>
<p><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">w</a><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">www.utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>07.06. No Means No, UT</strong></p>
<p><strong>11.06. Depeche Mode, Arena</strong></p>
<p><a href="http://www.sportforum-leipzig.com/" target="_blank">www.sportforum-leipzig.com</a></p>
<p><strong>12.06. Javelin, Ilses Erika</strong></p>
<p><strong>11.06. Obits, Zoro </strong></p>
<p><strong>14.06. King Ayisoba &amp; Zea &amp; Bocafloja, Zoro</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/03-_-ssion_c.jpg"><img class="size-full wp-image-6282 alignnone" title="03 _ ssion_c" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/03-_-ssion_c.jpg" alt="" width="322" height="485" /></a> </strong></p>
<p><strong>19.06. Ssion, Deko Deko, UT</strong></p>
<p>DJs<br />
Claire /Conne Island, Leipzig<br />
Gritpop /Gerhls On Deck, Ladyfest Leipzig</p>
<p>//////////////////////////////////////////////////////////////////</p>
<p>Mittwoch, 19. Juni 2013, 21 Uhr , UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a, 04277 Leipzig<br />
VVK 11 Euro | AK 13 Euro</p>
<p>NO NO NO! – for bouys and gerhls and criminal queers<br />
<a href="http://www.nono-no.com">www.nono-no.com</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/nonono.leipzig">www.facebook.com/nonono.leipzig</a></p>
<p>SSION (ausgesprochen Shun) ist ein seit 10 Jahren bestehendes Queer-Art-Punk/Dance/Design-Kollektiv aus Kansas City, Missouri, unter der Führung von Cody Critcheloe. SSIONs Erfolg basiert nicht nur auf seinen  Gay-Disco meets Punk-Rock-Musical Stylings, sondern auch auf seinen  ausgefallen Videos und Stage Shows, den handgemachten, mitunter  komischen Requisiten und den überdimensionalen Video Projektionen sowie  dem übertriebenen Kostümen und Make-Up. All dies löst zugleich  Verwunderung und Entzücken aus und bewegt sich irgendwo zwischen dem  Humor von Pee Wees Playhouse und Madonnas Blond Ambition.<br />
Auf Tour waren SSION mit Künstlern wie Liars, The Gossip, Yeah Yeah  Yeahs, CSS, Tilly and the Wall und Numbers. Einige von SSIONs  hochkarätigen Befürwortern sind Ed Droste von Grizzly Bear, Johnny Jewel  (Glass Candy) und die bereits erwähnten Yeah Yeah Yeahs, die sein Talent  für das graphische Gestalten erkannten und ihn mit dem Artwork ihrer  Releases betrauten.<br />
Bei ihren neuesten Veröffentlichungen vereint die Band New Wave/Synth Pop, Glam, Punk, Classic Hi Nrg Rave und Italo Disco. Sie kreieren eingängige und überraschend witzige Tracks die zwischen vulgären Dancefloor-Hymnen und herzzerreißend aufrichtigen Pop pendeln.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/04-_-dekodeko.jpg"><img class="size-full wp-image-6284 alignnone" title="04 _ dekodeko" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/04-_-dekodeko.jpg" alt="" width="485" height="322" /></a><br />
DEKO DEKO, aufgewachsen in den Betonwüsten ostdeutscher Vorstädte und  sozialisiert mit der Musik der Achtziger und Neunziger, verwerten ihre  Vergangenheit in kalten, gebrochenen Beats und tiefen Synthesizern.  Diese bestimmen das Bild ebenso wie fließende, fordernde aber auch  tröstliche Stimmen. Herkömmliche Songstrukturen werden aufgebrochen und  dekonstruiert, um am Ende wieder neu konstruiert und zusammengesetzt zu  werden. Im Oktober 2012 veröffentlichten sie ihre erste EP &#8216;Make Death  Listen&#8217; auf Ortloff Records.<strong> </strong></p>
<p><strong>21.06. Digger Barnes, Allie Total Blam Blam, UT Connewitz</strong></p>
<p><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">w</a><a href="http://www.utconnewitz.de " target="_blank">www.utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>26.06. Civil Civic, Ilses Erika</strong></p>
<p><a href="http://www.ilseserika.de " target="_blank">www.ilseserika.de </a></p>
<p><strong>05.07. Bobby Conn, Zoro</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/whitefence.jpg"><img class="size-full wp-image-6346 alignnone" title="whitefence" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/whitefence.jpg" alt="" width="485" height="322" /></a> </strong></p>
</div>
<p><strong>12.07. White Fence, Raum der Kulturen</strong></p>
<p>::EINE WELT AUS HACK und Co. präsentiert:::</p>
<p>WHITE FENCE (US // Woodsist)</p>
<p>White Fence ist das atemberaubende Projekt von Tim                     Presley, den man vielleicht noch als Mitglied der                     Strange Boys oder Darker my Love kennt.<br />
Mit dem Projekt                       erlaubt sich Presley sich selbst so zu                       verwirklichen wie es ihm beliebt, in Songwriting,                       Aufnahmen, Sound und jeglichen anderen                       Entscheidungen. Verträumte Melodien, psychedlische Gesänge und die                       nach Kofferradio klingenden Aufnahmen lassen einen                       beim hören von White Fence in ganz andere Welten                       eintauchen, man vergisst was eigentlich gerade ist, es zieht                       einem Raum und Zeit unter den Füßen weg, alles was                       mal wichtig war ist nur noch Realität, und ganz                       weit weg. 2012 war ein erfolgreiches Jahr für White Fence,                       eine durch und durch erfolgreiche Europa Tour,                       eine Split mit Ty Segall auf Drag City, und 2013                       bleibt auch nicht uninteressant für White Fence,                       eine neue Platte auf Jon Dwyer&#8217;s Mega Label                       Castleface, Auftritte beim Primavera Sound, dem                       Teenitus Festival, Beaches Brew und dem Schweizer                       Kilbi Festival.</p>
<p>TÜREN: 21:00 START: 22:00  IM RAUM DER KULTUREN, LEIPZIG</p>
<p>Links:<br />
<a onclick="LinkshimAsyncLink.swap(this, &quot;http:\/\/www.facebook.com\/l.php?u=https\u00253A\u00252F\u00252Fsoundcloud.com\u00252Fforcefieldpr\u00252Fwhite-fence-pink-gorilla&amp;h=IAQHsGQKm&amp;s=1&quot;);" onmouseover="LinkshimAsyncLink.swap(this,                         &quot;https:\/\/soundcloud.com\/forcefieldpr\/white-fence-pink-gorilla&quot;);" rel="nofollow nofollow" href="https://soundcloud.com/forcefieldpr/white-fence-pink-gorilla" target="_blank">https://soundcloud.com/forcefieldpr/white-fence-pink-gorilla</a><br />
<a onclick="LinkshimAsyncLink.swap(this, &quot;http:\/\/www.facebook.com\/l.php?u=http\u00253A\u00252F\u00252Fwww.youtube.com\u00252Fwatch\u00253Fv\u00253D1HhnWawrobA&amp;h=EAQFujSCq&amp;s=1&quot;);" onmouseover="LinkshimAsyncLink.swap(this,                         &quot;http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1HhnWawrobA&quot;);" rel="nofollow nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=1HhnWawrobA" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=1HhnWawrobA</a><br />
<a onclick="LinkshimAsyncLink.swap(this, &quot;http:\/\/www.facebook.com\/l.php?u=http\u00253A\u00252F\u00252Fwww.eineweltaushack.com\u00252F&amp;h=5AQG97BZl&amp;s=1&quot;);" onmouseover="LinkshimAsyncLink.swap(this,                         &quot;http:\/\/www.eineweltaushack.com\/&quot;);" rel="nofollow nofollow" href="http://www.eineweltaushack.com/" target="_blank">http://www.eineweltaushack.com</a></p>
<p>br /</p>
<p>/p</p>
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		<title>Newsflash</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 11:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon ein paar Woche draußen, aber immer noch heiß: das neue Video der Klanglaboranten ist erschienen und in 3D! Noch dazu haben sie den absoluten Smashhit ihres Albums &#8220;Die Fälschung der Welt&#8221; ausgekoppelt. &#8220;Sad Eyed Punk&#8221; ist BKL in Reinkultur: fordernde Beats, epidemische Melodie, intelligenter Text. Es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6316" title="BKL_Sad" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/BKL_Sad.jpg" alt="" width="250" height="136" /> Schon ein paar Woche draußen, aber immer noch heiß: das neue Video der Klanglaboranten ist erschienen und in 3D! Noch dazu haben sie den absoluten Smashhit ihres Albums &#8220;Die Fälschung der Welt&#8221; ausgekoppelt. &#8220;Sad Eyed Punk&#8221; ist BKL in Reinkultur: fordernde Beats, epidemische Melodie, intelligenter Text. Es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn sich das Ding nicht in Windeseile in die Gehörgänge der Nation einschleicht. Die Single-Auskopplung hält außerdem noch zwei Bonus-Tracks der Leipziger bereit. Einen „Sad-Eyed Punk“-Remix des Berliner Musikers Rampue und eine Demo des Songs &#8220;Es&#8221; von 1999 aus den guten Zeiten in der Erika-von-Brockdorff-Straße. Also, Brille raus, <a href="http://www.brockdorff.com/" target="_blank">BROCKDORFF KLANG LABOR</a> an und einsteigen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=t-rWdHeUEV8">zur 3D-Version</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8UNvYB5KnDg" target="_blank">zur 2D-Version</a></p>
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		<title>Stoker &#8211; Absorbierend</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Film von Park Chan-Wook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6313" title="Stoker" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Stoker.jpg" alt="" width="600" height="219" /></p>
<p><strong>Stoker</strong></p>
<p><em>USA 2012 / R: Park Chan-Wook / D: Mia Wasikowska, Matthew Goode, Nicole Kidman, Dermot Mulroney</em></p>
<p>Schräge Kamerabilder zeigen eine junge Frau auf einer sonnendurchfluteten Landstraße. Ihre Stimme aus dem Off zieht uns in die Geschichte, deren Komplize wir werden sollen. Eine Prise Lynch zum Auftakt setzt die Stimmung für das außergewöhnliche US-Debüt des gefeierten Regisseurs Park Chan-Wook. Zuletzt hat der Koreaner mit dem preisgekrönten „Oldboy“, der in diesem Jahr ein Hollywood-Remake erfährt, die Gemüter erhitzt. Seine Filme sind oft Grenzgänger zwischen kunstvoll verwobenen Handlungssträngen und exzessiver Gewalt. Für das Publikum des Westens hat er sich dafür eine auf den ersten Blick unschuldig wirkende Protagonistin ausgesucht.</p>
<p>Sie hört auf den Namen India (Mia Wasikowska) und das obwohl sie das familiäre Anwesen nie für längere Zeit verlassen hat. Ihr Vater Richard war stets Mittelpunkt ihres Lebens in dem gefühlskalten Puppenhaus, ihre Mutter Evie (Nicole Kidman) ständig überfordert mit ihrer Anwesenheit. Als der Vater auf tragische Weise ums Leben kommt, steht India alleine da. Doch beim Begräbnis taucht ihr Onkel Charlie (Matthew Goode) auf, von dem sie nie etwas wusste. Seine scheinbare Weltgewandtheit und sein unwiderstehlicher Charme faszinieren das introvertierte Mädchen. Doch Charlie birgt einige dunkle Geheimnisse.</p>
<p>Das sexuelle Erwachen der 18jährigen Protagonistin verknüpft das Script von Schauspieler Wentworth Miller („Prison Break“) mit genretypischem Thrill. Regisseur Park macht daraus mit einem sehr assoziativen Schnitt und stimmungsvollen Bildern ein einzigartiges Puzzlespiel, dessen Suggestionskraft man sich nur schwer entziehen kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alltag im Liegestuhl &#8211; Interview mit Neonschwarz</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[+]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In unseren Augen ist eine Gesellschaft wünschenswert, in der an erster Stelle nicht der wirtschaftliche Profit, sondern die Menschen stehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6304" title="neonschwarz" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neonschwarz_png06.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>&#8220;Der Alltag ist ein Wintermantel (&#8230;) Der vorübergehend auf einer Liege, der Grundlage von Ruhe und Traum, abgelegte Alltag ist ein günstiger Moment, dass wie der Schlaf unbemerkt und von hinten die Anmut hinzukommen kann.&#8221; (Hannes Böhringer, &#8220;Harte Bank&#8221;, Merve 2004)</p>
<p>&#8220;Er saß so in seinem Stuhl, weil es ihm Spaß machte! Zunächst machte es seinem Körper Spaß, es beruhigte seinen Körper. Dann befreite es ihn auch in seinem Geiste. Denn erst wenn sein Körper beruhigt war, konnte er beginnen, in seinem Geist zu leben (&#8230;). Und in seinem Geiste zu leben, machte ihm Spaß, solchen Spaß, dass Spaß nicht das richtige Wort ist.&#8221; (Samuel Beckett, &#8220;Murphy&#8221;)</p>
<p>&#8220;Wir müssen Formalismus, Bürokratismus, Hedonismus und Extravaganzen entschlossen zurückweisen und entschieden gegen Korruption und anderes Fehlverhalten in all seinen Äußerungen kämpfen.&#8221; (Parteichef Xi Jinping, China, Jahrestagung des Volkskongresses, März 2013, Quelle: Mittelbayrische, 17.03.2013)</p>
<p>&#8220;Der Hedonismus geht von einem naiven Utopismus aus.&#8221; (bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Hedonismus)</p>
<p>&#8220;Wenn also hedonistische Linke auf Technopartys oder Punkkonzerten versuchen, für einen Moment aus dem Bestehenden auszubrechen und in Tanz und Feierei die »freiwillige Assoziation freier Menschen« zu leben, dann hat das durchaus politische Relevanz. Das Problem jedoch ist, dass bei aller guten Absicht, bei allen guten Vorsätzen, dieses kurzfristige Ausleben der Utopie im »Ferienkommunismus« oder anderswo nur bedingt funktionieren kann, wenn es im Kern die bestehenden Verhältnisse reproduziert. (&#8230;) Was am Wochenende auf linken Solipartys oder Crustkonzerten passiert, ist bestenfalls graduell anders als das, was sich in Großraumdiscos und Kleinstadtkaschemmen abspielt.&#8221; (Jan Töves, Phase2, Herbst 2012)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Kill Bill-Feminismus, Hedonistische Internationale oder Bemerkungen von Linus über Torsun bezüglich Hedonismus, sowie mein Einwand, dass der Kampf für ein Recht auf Party=Spaß nicht gleich dem Zelebrieren eines Rechts auf Auseinandersetzung mittels Party=Spaß sei &#8211; hin oder her: ich finde, dass in der Debatte um hedonistische Kunst, Haltungen oder Aktionen, es oft ganz schnell diese Missverständnisse gibt: ob dieser  Hedonismus jetzt subversiv oder selbstgefällig, jener vielleicht sogar konterrevolutionär sei. Einer jener Begriffe, die sich beständig wider eine klare Definition einzunebeln scheinen. Dabei meinen die, die ihn positiv benutzen doch eigentlich nichts anderes damit als: Leichtigkeit, Offenheit, Vieldeutigkeit, Persiflage, Ironie, Unbekümmertheit, Satire, Schönheit, Anmut, das ganze Je-ne-sais-quoi und kritische Programm halt. Diese Unklarheit nutzen Profiteure gern, und legen dazu schnell eine ganze Palette von Triebabfuhr-Generika auf. Zum Beispiel via Exploitation-Spezialisten wie Tarantino im Großen: &#8220;Hollywood kann es einen Zacken schärfer und verkauft das bisschen Transgression seiner Kriegerinnen derweil als Sieg im Geschlechterkampf&#8221; (Annett Jaensch, De:Bug, März 2004). Oder mit Indie-Trash-Profi Olli Schulz im Kleinen. Den neuesten TV-Auftritt des &#8220;Enddreißigers, der in einem früheren Leben mal nette Musik gemacht haben muss&#8221; (sic!), goutiert Spiegel-Online*-Autor Arno Frank auch folgerichtig als GEWAGT: &#8220;gewagter, als er witzig war, aber immerhin war er gewagt.&#8221; (*ebenda, 26.02.2013). Unmengen dieser lustvollen, humoristischen, ekstatischen Ressourcen des Ausdrucks gedeihen halt wie Unkraut auf schlechten Nährböden wie Neokolonialismus, Sexismus, Rassismus oder  Größenwahn. Da kommerziell einfach zu kopieren, – eine Form des  Raubkopierens, die an Volumen die andere Variante, die der kopierten Kaufwaren, vielleicht noch übertrifft (die Verwertungs-Industrie könnte die Tantiemen an die Clubszenen niemals aufbringen) &#8211; kann man der Ausbeutung jeglichen hedonistischen Outputs auf Dauer nur schwer entgehen. Originärer Spaßterrorismus hat halt &#8211; wie echte Anmut oder Schönheit &#8211; eine geringe Halbwertszeit. Mit Slogans wie &#8220;Empört Euch!&#8221; oder &#8220;Occupy!&#8221; werden bereits Autos und Waschmittel verkauft. Liegestühle in extrem sitzfeindlichen Zonen könnten ein neuer Ansatz sein. Eine Variation von Flowerpower: entspanntes Niederlassen im öffentlichen Raum. Ein stimmiger Rückgriff auf die Zeit, da auf Ausklinken verbal noch mit Arbeitslager geantwortet wurde. Macht Sinn in einer Zeit, in der Merkel über die Aktionen von Pussy Riot oder Femen mit Putin übereinstimmt, dass solcherlei Lästerlichkeiten inakzeptabel seien. Alles potentielle Glimmen lebensbejahender, anarchistischer Daseinsdemonstration wird allein in domestizierter Form akzeptiert. Gemäß dem alten Schema der soften autoritären Maßnahme, die ausdrücklich zum Schutze des Wohlstands Anwendung findet. Nach der auch irgendwann die amtliche Umbenennung von Anarchie in Urlaub erfolgte, sowie die umzäunten Strandbars, die genehmigten Karnevals-Paraden und neuerdings monumentale Volks-Kunst-Events oder lange Nächte in Museen. In dem Sinne, wie die geplanten Ferien das unkontrollierte Fest, das spontane und ungeregelte Aussteigen aus den Produktionsprozessen abgelöst haben (siehe &#8220;Théorie de la fête&#8221; von Roger Callois, La nouvelle revue française 1940), wurden alle Formen der Spontaneität, Gesten der Unbefangenkeit, der Unbekümmertheit, die das Potential hätten unterschwellig das Gesicht der Sabotage, des sozialen Ungehorsams aufblitzen zu lassen, aus der Öffentlichkeit verbannt. Der Verweis auf Harmlosigkeit wird echten Hedonisten spätestens jetzt unverzüglich aberkannt. Jene Hedonisten, die im Ernst die hässliche Gegenwelt nicht mehr ausblenden, &#8211; oder besser: nicht ausbooten, sich im Gegenteil darauf beziehen! &#8211; werden unweigerlich zu Aktivisten. Der symbolische Gehalt eines einfachen Liegestuhls, als sublimer Ausdruck einer Gegenhaltung &#8211; gegen die Gebote: Nichtstillstehen, Nichtreflektieren, ist daher gar nicht überzubewerten (siehe dazu die Photographie aus dem Zweiten Weltkrieg, welche zwei Soldaten 1942 in Liegestühlen am Atlantikwall zeigt (Quelle: Bundesarchiv). Ja, genau, das ist doch das Äquivalent zur &#8220;Apocalypse Now&#8221;-Surf-Szene im Kugelhagel &#8211; ein extrem vernünftiger hedonistischer Akt im wahnsinnigen Regelwerk eines Eroberungszugs).</p>
<p>Das alles, um zu erklären, was mir am Cover der NEONSCHWARZ-EP besonders angenehm auffiel. Dass die Band mitten in ihrer Hardcore-Stadt in einfachen Segeltuch-Klappstühlen abhängt und sich Longdrinks zubilligt. Dazu der Titel: &#8220;Unter&#8217;m Asphalt der Strand&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6305" title="bild_101I-599-1043-31" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neonschwarz_png02.jpg" alt="" width="600" height="225" /></p>
<p>NEONSCHWARZ haben ihr Debut beim Hamburger Label Audiolith veröffentlicht. Marie Curry, Captain Gips, Johnny Mauser, sowie der jetzt fest zur Band gehörende DJ Spion Y, zelebrieren eine Mischung aus Hip-Hop, Soul und ein bisschen Agitprop; sie geben sich programmatisch zurückgelehnt und strahlen Gelassenheit ab. Die zuweilen umschlagen kann in eine Breitseite, eine Wut-Episode. Was der, zwischen Entspannung und Spannung, gebannten Zuhörerschaft zugemutet wird, bildet einen erfrischenden Kontrast zu handelsüblichen deutschen Soul-Music-Adepten. Im Audiolith-Kosmos überraschen diese Kalt-Warm-Duschen weniger &#8211; fügen sie sich doch stimmig ins Labelkonzept ein. Zumindest die Laid-Back-Attitüde wirkt aber einigermaßen aus dem Rahmen fallend und neu. Die EP ist gelungen, weil genauso kurz und knapp wie überbordend, genauso gefühlvoll wie agil, einerseits glamourös in den Arrangements, andererseits immer straight durch den heißen Brei auf den Punkt. Hatte das Audiolith auf dem Soul-Auge bisher etwas mit Astigmatismus zu kämpfen, so kann es mit NEONSCHWARZ nun endlich einen Act vorzeigen, der Darth Vader und Jan Delay einander auf der großen Leinwand begegnen lässt: Kampfstern Mallorca dockt an &#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6306" title="neonschwarz - unter'm asphalt der strand (ausschnitt)" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neonschwarz_png03.jpg" alt="" width="600" height="326" /></p>
<p>PNG:</p>
<p>Star Wars klang als Titel auch sehr düster, war als Film jedoch ein Farbenmeer – sieht man vom Weltraumhintergrund mal ab. Euren Bandname könnte man als Synonym für Verdunkelung oder Desinformation lesen. Habt ihr ihn deshalb gewählt, weil ihr in einer aufklärerischen Mission unterwegs seid – oder etwa, um einfach eine dunklere Farbe in den schrillen Medienzirkus zu bringen. Ein bisschen Darkwave und Neo-Noir in die HD-Wohnzimmer. Einen etwas existentielleren Duft hineintragen in die Sperrzone pseudodemokratisch-neofeudale Bio-Käsetheke?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Nix Darkwave, NeoN-Noir natürlich, wenn man denn Französisch kann. Verdunkelungstaktiken wollten wir mit dem Namen allerdings wirklich nicht fahren, sondern eher unsere zwei Spezialgebiete betonen – nämlich kritische Themen und trotzdem Freude am Leben, optimistisch sein und trotzdem die Probleme nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht bringen wir dadurch ja einen etwas existentielleren Sound in die Ohren der Leute, es gibt ja schon viel Flachmist im Radio.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Ich hörte eben im Radio, die nordkoreanische Führung habe die Schulpflicht auf zwölf Jahre erhöht. Dabei musste ich an die Kürzung der Abiturzeit in Deutschland denken. Und an die Flagge der Arbeiterpartei Koreas. Dort stehen drei Symbole für drei Gesellschaftsgruppen nebeneinander: Hammer und Sichel – Arbeiter und Bauern – flankieren den Pinsel in der Mitte. Mit anderen Worten, die Künstler  werden als staatstragende Säule der Gesellschaft anerkannt. Das entspricht einem Grundgedanke Lenins, der eine Gesellschaft gern von Intellektuellen regiert gesehen hätte. Leider wurden nach Lenin, Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit entweder weiter korrumpiert oder aber sinnlos durchgeprügelt. Heute sprechen die Staatsmächte von Gesellschaft, Identität und Stabilität. Diese Begriffe aus Aldous Huxleys &#8220;Brave New World&#8221; sind als Doktrin bereits allgegenwärtig. Inwiefern tretet ihr für tradierte Formen von Politik-Modellen ein. Gibt es Punkte, wo man ruhigen Gewissens bestimmten Parteien folgen kann. Welche Partei hat kluge Köpfe, die unabhängig agieren und philosophisch interessante Fragen stellen. Oder hat Torsun (Egotronic) recht, wenn er verballhornt: &#8220;Die Partei, die Partei hat immer recht!&#8221;?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>In unseren Augen ist eine Gesellschaft wünschenswert, in der an erster Stelle nicht der wirtschaftliche Profit, sondern die Menschen stehen. Künstler*innen und Intellektuelle würden dann sicher auch ein größeres Gewicht erfahren und können eine Gesellschaft entscheidend positiv prägen. Und Torsun hat natürlich immer Recht! Im Ernst, bürgerliche Parteien haben für uns gerade kein besonderes Identifikationspotential – aber Heinz Strunk als Bürgermeister würden wir blind folgen.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Politische Liedermacherei ist nun gerade keine Garantie auf ein breites Publikum. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Bands mit einem Sendungsbewusstsein trotzdem sehr bewusst und strategisch über ein mögliches Publikum denken – nicht in dem Sinne, dass sie dort Käufer für Produkte, sondern Anhänger für Ideen rekrutieren könnten. Gesellschaftliche Einflussnahme via Popmusik. War Eine/Einer von Euch auf einer der Audiolith &#8220;Dorfdisko Geiselnahmen&#8221; dabei. Was kann man heute tun, um die Kids mit Inhalten zu erreichen. Was sollen oder können denn die Jungen von Musikgruppen lernen?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>&#8220;Anhänger für Ideen rekrutieren&#8221; klingt ein bisschen zu sehr nach Rattenfänger oder Armee. Wir würden eher denken, dass politische Musik eine gute Möglichkeit ist, Themen oder Probleme anzusprechen, die man so um sich herum sieht. Wenn sich dann ein paar Leute mehr darüber Gedanken machen und sich ihre eigene Meinung dazu bilden, dann ist das gut. Wenn sie einfach nur feiern wollen, dann dürfen sie das auch. Dorfdisko-Geiselnahme &#8211; waren wir da? Keine Erinnerung. Aber das kann einem bei Audiolith-Veranstaltungen auch gerne mal passieren, wenn man physisch anwesend war.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Viele, gerade Punk-Bands setzten früher auf Hass oder Wut als Stilelemente. Das hat sich ja unter dem Einfluss rechter Musikkultur etwas verschoben. Man versucht zunehmend auch mit Humor, sprich Realsatire, Soul, Disco sowie teils immer noch mit Diskursrock und Hip-Hop verlorene Teile der Jugendbewegung anzusprechen. Vergisst man dabei oft, dass Frustration und physisch wie psychisch unausgelebte Triebe auch in Musik fließen müssen? Neulich, beim Schauen eines Berichts über Wacken bekam ich den Eindruck, dass die gesamte Metal-Szene völlig unpolitisch geworden sein könnte. Wo würde denn das hinführen, wenn man Wut nur noch kunsttherapeutisch auf Metal-Festivals in seelige Hippie-Kultur umwandelte – und statt bunt kommen die Hippies einfach in Schwarz. Meine Frage ist, macht man es den Rechten nicht zu einfach, wenn man ihnen die Wut- und Hass-Karte ganz überlässt. Ich denke da zum Beispiel an DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) – hatten die nicht ein Modell, was alle Elemente verbinden konnte, Wut, Sex, Wildheit mit Sensibilität, Soul und politischem Anspruch. Gibt’s davon zu wenig – oder ist so &#8216;was vielleicht nicht mehr möglich, zu naiv gedacht?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Im Prinzip werden bei uns ja Elemente wie Wut, Wildheit, Sensibilität, Soul und politischer Anspruch verbunden. Lieder wie &#8220;Heimat im Herzen&#8221; oder &#8220;Bis die Scheiße aufhört&#8221; zum Beispiel, sind ja nun wirklich nicht gerade Weichspülersongs. Im Großen und Ganzen haben wir aber gute Laune. Und das mit dem Sex sparen wir uns für 2013 auf. Ganz viel Sex im Jahr 2013.</p>
<p>Zum strategischen Austausch: Wir haben ganz neu mit &#8220;TickTickBoom&#8221; einen Zusammenschluss politisch aktiver DJ*anes, Beatproduzent*innen, Veranstalter*innen, Grafiker*innen und Rapper*innen gegründet, der zeigt, dass Hip Hop auch gut ohne Homophobie und Sexismus funktioniert und über die Musik hinaus konkrete Projekte unterstützen will.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6307" title="neonschwarz" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neonschwarz_png04.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
<p>PNG:</p>
<p>Wie kam es zu Eurem Triumvirat. Wird es ein ganzes Album geben?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Triumvirat, was für ein schönes Wort. Die Zusammenarbeit besteht inzwischen schon seit über zwei Jahren und wird wohl noch ein bisschen weitergehen, wir verstehen uns nämlich ganz gut, wir drei. Johnny und Marie kennen sich schon seit Jahren über einen gemeinsamen Freundeskreis in Lüneburg, Gips und Marie kennen sich über Johnny seit der Zusammenarbeit an &#8220;On a journey&#8221;. Seit 2010 waren wir sehr oft zu dritt unterwegs und wollten das Projekt, das sowieso schon zusammengewachsen war, unter einen gemeinsamen Namen stellen. Ein Album kann gut sein, wir backen aber erst &#8216;mal kleine Brötchen und planen die nächste Single.</p>
<p>PNG:</p>
<p>&#8220;Die Zerstörung des Durstes durch Wasser&#8221;, heißt ein Buchtitel von Max Bense, den ich mit Eurem Album-Titel &#8220;Unter&#8217;m Asphalt der Strand&#8221; in Verbindung bringe. Im Grunde also das natürlichste, harmloseste Ding von der Welt, auf die Befriedigung der Elementarbedürfnisse durch die dafür geeigneten Dinge hinzuweisen. Strand – stellvertretend für Ruhe, Lockerlassen, Beschwingtsein: Leben halt! Allein das auszusprechen – geschweige denn, dies für sich, oder gar ALLE! zu fordern – grenzt an<br />
Tabubruch und Provokation derzeit. Das darf nur die Werbeindustrie, nicht Lieschen Müller in ihrer Hartz-IV-Zone. Mir fielen viele ähnliche Illustrationen ein, als ich Euer aktuelles EP-Cover (Illustration: Ingo Fischer) sah: Zum Beispiel New Orders &#8220;Republic&#8221;, oder die &#8220;Holidays In The Sun&#8221;-Single der Sex Pistols. Das Gegenpaar: schöne Urlaubs-/feindliche Lebenswelt taucht oft auf in der Popgeschichte. Auf Eurem Cover sitzt ihr ganz entspannt vor der grauen City im Hintergrund &#8211; nicht unähnlich dem Typ im Liegestuhl, mit Sonnenbrille und Händen im Schoß, von Supertramps &#8220;Crises? What Crises?&#8221;-Album. Das &#8220;Unter&#8217;m Asphalt&#8230;&#8221;-Bild kommt aber nicht so sarkastisch, weniger scharf daher. Keine Kritik an Defätismus, sondern der Vorschlag, sich mitten im realen Schlamassel zu erden, den Wahnsinn einer Sozial-Ab- und Wegsperr-Ethik nicht mitzumachen, sich das Wasser nicht privatisieren zu lassen. Oder, wie Reisenet empfiehlt: &#8220;Wo man in HH gut die Füße in den Sand stecken kann, Wellness, Brunch und Seele baumeln lassen&#8221;. Die Mauern, den Asphalt wegreißen, dass man sichtbar aufleben darf, &#8220;up and away&#8221;! – im metaphysischen Sinne &#8211; mit Reisebüro NEONSCHWARZ. Stimmt das. Und gibt es da Anlehnungen – wie seid ihr denn auf diese Ästhetik (auf Euer Cover) gekommen?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Wir begreifen, dass wir in einer Welt leben, die eher durch die tristen grauen Hochhäuser als durch den karibischen Sandstrand geprägt ist. Unser Cover soll dabei aber weder vermitteln, dass wir uns mit diesen Verhältnissen kritiklos arrangieren, noch dass wir den Blick für die Realität verlieren. In dem Staat, in dem wir leben, geht es uns verglichen mit anderen Teilen der Erde verdammt gut und dennoch kritisieren wir Zwang zu Lohnarbeit, soziale Kälte oder die Ausbeutung der dritten Welt. Wenn wir allerdings jeden Text mit diesem erhobenen Zeigefinger schreiben würden, fänden wir unsere Mucke selber nicht mehr sexy. Deshalb kommen wir mit einer gesunden Portion Hedonismus ganz gut durch das Leben. Die Ästhetik des Covers spielt auf keine anderen Cover an, sondern trifft diesen alltäglichen Widerspruch für uns ganz gut.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Euer Label, &#8220;das&#8221; Audiolith, hat es ja mittlerweile zu einer beachtlichen Präsenz gebracht, &#8211; oder sagen wir besser, es ist einfach nicht mehr wegzudenken aus dem Indie-Musik-Bereich. Ich sehe das so von außen, von der Warte des Beobachters aller neuen Strömungen. Wie seht<br />
ihr das von innen her, mit den Augen von Audiolith-Label Mates. Nehmt ihr das ähnlich war. Und, wenn das stimmt mit dieser Bedeutung, diesem Einfluss &#8211; wie konnte es eurer Meinung nach dazu kommen?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Es ist schon so, dass Audiolith bundesweit gewissen Leuten ein Begriff ist. Man trifft tatsächlich in fast jeder Stadt jemanden mit einem Audiolith-Shirt. Ich glaube, es hat auch was mit einer Art &#8220;Gemeinschaftsgefühl&#8221; zu tun. Es gibt da anscheinend eine Sehnsucht einer &#8220;Gruppe&#8221; anzugehören, die u.a. entschieden gegen Nazis Stellung bezieht oder sich für andere Sachen stark macht, aber sich das hemmungslose Feiern, dass Verliebtsein, das Traurigsein nicht nehmen lassen will oder sogar dieses zusammenbringen möchte.<br />
Audiolith hat da sicherlich irgendwie irgendeinen Nerv getroffen, aber das Audiolith nun so &#8220;erfolgreich&#8221; ist, hat letztenendes im Wesentlichen auch damit zu tun, dass die paar Menschen, die für das Label arbeiten, einfach gut und viel arbeiten. Es ist, auch wenn es den Anschein hat, nicht so, dass Lars Lewerenz den ganz Tag im Büro sitzt, Bier trinkt und kifft.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Viele Audiolith-Bands produzieren ihre Musik selbst. Trifft dies auch bei Euch zu &#8211; und wie läuft die Produktion ab. Wie viele Vinyl-Platten werden gepresst?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Wir haben ein paar Leute wie Ulliversal, Björn Bassrk, Timo, der bei uns lange &#8220;Das Phantom&#8221; hieß, weil wir nur seine Beats, nicht sein Gesicht kannten, NVIE Motho, etc., mit denen wir in Austausch stehen und von denen wir Beats picken. Jeder schreibt seine Parts und hält die anderen auf dem Laufenden. Aufgenommen, gemischt und gemastert wird alles mit unserem Freund Björn, dem wir eigentlich nach Audiolith-Manier jeden Sonntag &#8216;nen Präsentkorb vorbeibringen müssten, so viel hat er schon für uns gemacht. Weil aber an allen Ecken und Enden das Geld knapp ist, versuchen wir es oft auch mit Umarmungen als Währung. Außerdem mag er Chips und Energy-Drinks.<br />
Vinyl haben wir 300 gemacht, die CDs waren viel mehr und mussten inzwischen nachgepresst werden.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Über LP- oder gar CD-Verkäufe können sich Bands im Moment nicht finanzieren. Sie können doch aber auch nicht ständig auf Achse sein und Konzerte geben, oder? Habt ihr eine Idee, welche gerechteren Lösungen es künftig einmal geben könnte. Wie steht es mit dem viel besungenen<br />
Crowdfunding? Oder einfacher, wie Mutter. Die haben zum Beispiel &#8211; fast ohne Internet &#8211; Aktien für die Album-Produktion gemacht, diese verkauft, und selbst den Vertrieb organisiert.</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Naja, da ist natürlich ziemlich der Wurm drin im ganzen Musikbereich. Der Großteil lebt von Luft, Liebe, &#8216;nem Zweitjob und ganz viel Bier und es geht trotzdem weiter, weil Musik machen und Konzerte geben verdammt nochmal das Schönste überhaupt ist. Wie die Zukunft der Musikbranche aussehen wird, können wir natürlich auch nicht vorhersehen. Bei der ganzen Internetsache hat die Musikindustrie scheinbar ziemlich lange gepennt und war dann überrascht, dass die Leute sich plötzlich alles irgendwo runterladen. Das Problem mit Aktien zu lösen ist aber doch schon sehr gruselig. Dann investieren Leute in eine Band, weil sie denken, dass die bald auf dem Markt Erfolg haben wird und die Aktienkurse steigen? Und die Band macht dann möglichst massenkompatible Musik, damit die Aktionäre zufrieden mit den Absatzzahlen sind? Da gehen doch gleich die Alarmglocken an, wenn noch mehr Wirtschaftsdenken in der Kultur auftaucht, als sowieso schon da ist. Vielleicht ist das aber ja &#8216;ne Kunstaktion von denen. Dann ist es wiederum ziemlich treffend.**<br />
Crowdfunding hat ja in einigen Fällen schon gezeigt, dass viel möglich ist, wenn ein paar Nerds zusammenhalten und eine Sache supporten. Vielleicht greifen wir da auch irgendwann mal drauf zurück. Bis dahin spielen wir aber einfach viele Konzerte und verkaufen T-Shirts. Leben können wir davon nicht, dafür haben wir derbe viel Spaß. Und wenn die Leute weiterhin so abfeiern, dann bleibt das wohl auch noch länger so.</p>
<p>**(A.d.A.) zur Mutter-Aktie: Hier ging es um den Verkauf von Schuldverschreibungen. Im Gegensatz zum Crowdfunding sind deren Besitzer immer zum Beispiel auch Gläubiger. Sie können nach Ablauf einer Frist ihr Geld zurückerstattet bekommen. Tatsächlich könnte man solche Papiere am Rentenmarkt oder an der Börse handeln (wie Aktien). Der Kunstmarkt scheint mir in diesem Fall aber das eigentliche Ziel gewesen zu sein &#8211; eure Einschätzung: &#8220;Kunstaktion&#8221; trifft das Ganze also ganz gut. Ob Crowdfunding, oder Crowdinvesting nun bereits nicht manchmal schon genau so gruselig sind, wie ihr das oben beschrieben habt?! Mutters Konzept erscheint mir zumindest einfach und übersichtlich. Mehr dazu auf Mutters <a href="http://muttermusik.de/2009/11" target="_blank">Blog</a>.</p>
<p>PNG:</p>
<p>Anti-Kriegs-Konzerte sind ja irgendwie Mottenkiste &#8211; wie<br />
Friedensbewegung. Weil man irgendwie nicht immer nur weiter gegen Symptome protestieren mag. Für, oder gegen was müsste man sich noch mehr einsetzen. Wo liegen eigentlich die Wurzeln für Ausbeutung und Kriege,<br />
Rassismus, Homophobie etc. Könnt ihr &#8216;was dazu sagen &#8211; zu dem, was aktuell grundlegend schief läuft (zugegeben, eine fast unmögliche Frage &#8211; die nach der Weltformel sozusagen)?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Genau, diese Frage beschäftigt uns natürlich. Aber das lässt sich jetzt nicht so schnell beantworten. Wir halten allerdings die kapitalistischen Verhältnisse für sehr ausschlaggebend. Ob damit Rassismus oder Homophobie direkt erklärt werden können, glauben wir jedoch auch nicht. Ein multifaktorielles Modell versuchen wir jetzt hier mal lieber nicht zu zeichnen. Frag uns in fünf Jahren noch mal, vielleicht sind wir dann schlauer!</p>
<p>PNG:</p>
<p>Mit wem würdet ihr gerne mal touren oder gemeinsam auftreten?</p>
<p>Neonschwarz:</p>
<p>Mit den Leuten von TickTickBoom. Die Zeckenrapgalas in Berlin &amp; Hamburg waren der absolute Wahnsinn, sowohl in der Gruppe an sich als auch in Verbindung mit dem Publikum. Wenn sich solche Konzerte wiederholen lassen, dann sind wir dabei.</p>
<p>PNG: Danke für Eure Antworten.</p>
<p>Das Interview führte Jörg Gruneberg</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6308" title="neonschwarz" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neonschwarz_png05.jpg" alt="" width="600" height="205" /></p>
<p>Photos: Promo (Till Glaeser)</p>
<p>Neonschwarz &#8211; &#8220;Unter&#8217;m Asphalt der Strand&#8221; EP(2012);</p>
<p>die neue Single &#8220;In Deiner Stadt/Gestern von Morgen&#8221; ist am 28. März via Audiolith erschienen.</p>
<p>Neonschwarz &#8211; &#8220;On A Journey&#8221; via <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ngUrO4g5tM8" target="_blank">YouTube</a></p>
<p>Neonschwarz &#8211; &#8220;Heben Ab&#8221; via <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BRJMZAqR1VQ" target="_blank">YouTube</a></p>
<p>Neonschwarz &#8211; &#8220;In Deiner Stadt&#8221; via <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wYBiodv4DdA" target="_blank">YouTube</a></p>
<p><a href="https://soundcloud.com/audiolith/sets/neonschwarz-in-deiner-stadt/s-VMQSo." target="_blank">https://soundcloud.com/audiolith/sets/neonschwarz-in-deiner-stadt/s-VMQSo.</a></p>
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		<title>Saiten des LebensDie richtige Note</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Film von Yaron Zilberman.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6270" title="Saiten des Lebens600" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Saiten-des-Lebens600.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
<p><strong>Yaron Zilberman komponiert und die Solisten brillieren – Schauspielerkino als Hochgenuss.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein gutes Ensemble ist immer ein Genuss, egal ob in der Musik oder auf der Leinwand. Das zeigt sich auch in »Saiten des Lebens« des New Yorker Filmemachers Yaron Zilberman. Vor zehn Jahren wurde er für seinem Dokumentarfilm »Watermarks« international mit Preisen bedacht. Jetzt wagt er sich an seinen ersten Spielfilm und kann gleich ein beachtliches Line-Up vorweisen.</p>
<p>Philip Seymour Hoffman ist Robert, der Zeit seines Lebens die zweite Geige spielte. In dem renommierten Streicherquartett »The Fugue« ebenso wie in seinem Leben. Ihm zur ‚Saite’ steht Catherine Keener an der Viola, in der Ehe und in der Erziehung ihrer erwachsenen Tochter Alexandra (Imogen Poots). Um die kümmert sich auch der egomanische Daniel (Mark Ivanir), ihr Musiklehrer und auch im übertragenen Sinne die erste Geige im Ensemble. Als der Cellist Peter (Christopher Walken), die gute Seele der Gemeinschaft, an Parkinson erkrankt und seinen Ausstieg ankündigt, droht das Gefüge auseinander zu fallen.</p>
<p>Zilberman wollte eine Geschichte über Familie erzählen, die fragile Melange schicksalhafter Bekanntschaften. Das Streicherquartett, die Vollendung der musikalischen Interpretation, zu der jeder Einzelne seine Farbe beiträgt, ist eine hervorragende Analogie dazu. Die Wege der Protagonisten betreten zwar kein handlungstechnisches Neuland – Liebe, Misstrauen und verletzte Gefühle sind bekannte Töne in der Symphonie des Lebens. Aber die Vollblutschauspieler bringen sie überzeugend auf die Leinwand und Zilberman lässt sie und uns in malerischen Bildern unverbrauchter Drehorte der Stadt im Genuss der Künste baden.</p>
<p><em>USA 2012 / R: Yaron Zilberman / D: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Christopher Walken und Mark Ivanir </em></p>
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		<title>Das Phonographische Trio</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 12:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Phonographische Neuerscheinungen in Wort und Ton, diesmal mit WestBam "Götterstraße", Kalabrese "Independent Dancer" und French Films "White Orchid".<br />
<strong>Samstag, 11.05. 23h @ Radio Corax</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="radio_blau_corax_100" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/radio_blau_corax_100.gif" alt="" width="250" height="100" /></p>
<p>Das Phonographische Trio diesmal im Spannungsfeld zwischen Elektro und Stromgitarren mit WestBam &#8220;Götterstraße&#8221;, Kalabrese &#8220;Independent Dancer&#8221; und French Films &#8220;White Orchid&#8221;. Zur Abrundung gibts Feinstes von der Wurstplatte.</p>
<p><strong>Samstag, 11.05. 23h @ Radio Corax</strong></p>
<p>Die Playlist</p>
<p>Platte des Monats Herr Jensor</p>
<p>Kalabrese &#8211; Independent Dancer (Rumpelmusig/Compost)</p>
<p>1. Kalabrese &#8211; Brooklyn 55</p>
<p>2. Kalabrese &#8211; Afterhour</p>
<p>Platte des Monats Herr Bass</p>
<p>Westbam &#8211; Götterstraße (Vertigo)</p>
<p>3. Westbam &#8211; We Feel Love</p>
<p>4. Westbam &#8211; Rebel Heart</p>
<p>Platte des Monats Herr Lose</p>
<p>French Films &#8211; White Orchid (Rough Trade)</p>
<p>5. French Films &#8211; Latter Days</p>
<p>6. French Films &#8211; White Orchid</p>
<p>Wurstplatte</p>
<p>7. Melvins &#8211; Black Betty (von Everybody Loves Sausage/Ipecac)</p>
<p>8. Sodom &#8211; S.O.D.O.M. (von Epitome Of Torture/Steamhammer)</p>
<p>9. Charles Bradley &#8211; Strictly Reserved For You (von Victom Of ove/Extraordinaire/Stone Agate)</p>
<p>10. The Knife &#8211; A Tooth For An Eye (von Shaking The Habitual/Rapid)</p>
<p>11. Francis International Airport &#8211; March (von A Cache/Siluh)</p>
<p>12. Lady &#8211; Money (von Lady/Truth &amp; Soulful)</p>
<p>13. The Ocean &#8211; Abyssopelagic II: Signals Of Anxiety (von Pelagial/Pelagic/Metal Blade)</p>
<p>14. The Rumour Said Fire &#8211; The Oracle (von Dead Ends/Believe Digital/Indigo)</p>
<p>15. Miss Kittin &#8211; Bassline (von Calling From The Stars/Nobody&#8217;s Bizness)</p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.) statt.</p>
<div>
<div>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel)</p>
<p>Online:<a href="http://www.radioblau.de/" target="_blank"> www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a>.</p>
<p>Auf <a href="http://959.radiocorax.de/" target="_blank">Radio Corax</a>, dem freien Radio in Halle/Saale laufen einmal im Monat samstags 23.00 Uhr ausgewählte Sendungen. Hier gehts zum <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/corax.mp3.m3u" target="_blank">Strom</a>.</p>
<p>vom 05.04.2013, 21-23Uhr</p>
</div>
</div>
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