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	<title>: Persona Non Grata : : :</title>
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	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:54:14 +0000</pubDate>
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		<title>Alex Gopher - My New Remixes</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[(Go 4 Music/Groove Attack)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/alex170.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1767" title="alex170" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/alex170.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Ich möchte hier nicht noch einmal meinen unendlichen Elogenzug zum Thema Alex Gopher und all seiner marktschreierisch versierten Tanzflurgenialitäten zur Abfahrt pfeifen. Dies tat ich schon unzählige Male und wer den gepflegten Böllertanzabend zu seinen Plaisiers zählt, kam und kommt an jenem beseelten Franzosen sowieso niemals vorbei. Hier schenkt er uns nun seine zeitnahste Remix-Sammlung, die beweist, dass dieser Herr ähnlich seines jüngeren Kollegen Sebastian vor allem die Güte besitzt, das Ausgangsmaterial zu verinnerlichen und es demzufolge griffigst und immer passgenau weiterzuverarbeiten. Hiervon profitierten dieses Mal u.a.: Ladyhawke, Autokratz, WhoMadeWho, David Bowie, Fischerspooner, Tocadisco, Kraftwerk und IAM. Und der Remix zu Dada Lifes „Happy Hands &amp; Happy Feet“ gehört sowieso zu den besten Tanzmusiken, die ich in diesem Jahr überhaupt vernahm.</p>
<p>(Go 4 Music/Groove Attack)</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/alexgopher" target="_blank">www.myspace.com/alexgopher</a></p>
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		<title>Schönheit zerblitzt - Beach House waren in der Stadt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[... Verdammt noch mal, das war ja ganz, ganz, ganz großes Kino! Andererseits - auch dies muss einmal erwähnt werden! - ist es geradezu ein hoher Genuss einer Band zu lauschen, die etwas von Dramaturgie versteht. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1424.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1748" title="img_1424" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1424.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ja, das UT Connewitz in Leipzig ist ein ausgesprochen schöner Konzertplatz. Versehen mit einem dezenten Hauch von Morbidität und Zerfall (manche meinen allerdings, der Hauch wäre längst alles andere als dezent - so wird kolportiert, Neurosis hätten es geschafft, Teile des nicht mehr gar so festhaftenden Deckenputzes herunterzuspielen. Insofern - Sanierung nötig! Hilfe nötig! Infos hier: <a href="http://www.utconnewitz.de" target="_blank">www.utconnewitz.de</a>. Und keine Angst - ehe die aktuelle, aus meiner Sicht höchst begrüßenswerte Atmosphäre des Unfertigen, Angenagten, naja, kurzum des Morbiden wegsaniert ist zugunsten eines öden Multifunktionalitätshallen-Nicht-Charmes, wird noch mehr Wasser die Pleiße runterfließen als zu sehen wir in der Lage sein werden), der nicht selten auf das Vortrefflichste mit der dargebotenen Musik harmoniert. Ich kann verstehen, dass Bands von diesem alten Kino schwer begeistert und beeindruckt sind - allein schon, wie dieses Portal als Blickfang hinter der Bühne funktioniert, dürfte hier und da für verträumte Augen sorgen. Apropos verträumte Augen: Ich rede hier ja nicht nur vom UT Connewitz (auch wenn es dieses Haus mehr als verdient hat, darüber zu reden), sondern in erster Linie von Beach House. Victoria Legrand und Alex Scally gaben sich vor einigen Tagen an dieser Stelle die Ehre und es passte - mal wieder - wie die legendäre Faust auf das nicht minder berühmte Auge. Feiner Dream-Pop zelebriert in einer Aura bröckelnder Schönheit, das hat auf jeden Fall etwas.<br />
(Einschub: Den Mantel des Schweigens decke ich allerdings über Vorspieler Austin Brown. Nur so viel: Nein, ich finde nicht, dass guter Wille, eine Gitarre, ein Laptop, ein Sampler und ein paar grobe Songideen immer ausreichen.)</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1452.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1752" title="img_1452" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1452.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Erst recht, weil das Duo (verstärkt um einen Schlagzeuger) live denn doch zu überraschen verstand - zumindest mich persönlich. Gut, mit diesem Style kommt man mir ja immer in die Tasche (erst recht, wenn man daheim den ganzen Kram von 4AD bis Bella Union, von Slowdive und My Bloody Valentine, von Galaxie 500 bis Cocteau Twins, von Kitchens Of Distinction, Throwing Muses bis Mazzy Star zu stehen hat und zwar nicht als Staubfänger!). Und es macht jetzt auch wenig Sinn, hier mit den handelsüblichen Plattitüden um mich zu werfen wie „Entdeckung der Langsamkeit“, „Weltentrücktheit“ und „watteweiche Schönheit“ - dies überlasse ich mal den anderen (auch wenn man selbstverständlich stets einräumen muss, dass da überall ein Fitzelchen Wahrheit drinnen steckt in diesem Overkill der Klischees). Überraschend fand ich dann doch, wie trefflich Victoria Legrand und Alex Scally (wie schon gesagt verstärkt um einen Schlagzeuger, was mir persönlich auch ganz gut in den Kram passte, weil dies der Sache schon noch einmal einen gewissen Drive verpasste) in der Lage sind, ihre Musik auf die Bühne zu bringen. Zum einen mit Blick auf eine beinahe schon beängstigende stimmliche Perfektion, mit der mich erstere regelrecht einwickelte wie ein Weihnachtsgeschenk (mit schönem Schleifchen dran): Verdammt noch mal, das war ja ganz, ganz, ganz großes Kino! Andererseits - auch dies muss einmal erwähnt werden! - ist es geradezu ein hoher Genuss einer Band zu lauschen, die etwas von Dramaturgie versteht. Damit meine ich nicht die Dramaturgie in einem Song. Ich meine die Dramaturgie eines Konzertes: Beach House verstanden diese auf eine Art und Weise zu entwerfen, wie ich sie schon eine ganze Weile nicht mehr gehört zu haben meine. Dynamik, Baby! Mehr bieten als das einfache Abspulen des normalen Programms. Gedanken machen, ein Konzert behutsam, aber stetig entwickeln, aufbauen, entwerfen und dann zielstrebig hinarbeiten auf einen (Zugabe-) Höhepunkt, nach dem dann auch auch ebenso konsequent nichts mehr kommen darf. Aufhören, wenn‘s am schönsten ist (auch so eine Plattitüde, in der aber mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt). Kurzum: Beach House entboten im UT Connewitz einen grandiosen Abend mit wahrhaft infizierend großartiger Musik (ja, ich möchte jedem da draußen diese drei famosen Dream-Pop-Entwürfe namens „Beach House“, „Devotion“ und „Teen Dream“ allesamt wärmstens ans Herze legen) und einer in sich stimmigen Atmosphäre, die sich eben nicht nur auf das dicke Pfund UT Connewitz reduzieren lässt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1751" title="img_1432" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1432.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Denn da war ja auch noch die Sache mit dem Licht. Beziehungsweise mit den flauschigen Sonnenschirmen, die für das höchst angenehme Hintergrundleuchten sorgten. Und dann war da noch die Sache, dass ich an diesem Abend zum allerersten Male verstand, warum Bands, Veranstalter, Booker und so weiter und so fort immer mal wieder so stinkig sind, wenn es um das Thema „Fotografen“ geht. Diese Einstellung hielt ich immer für albern, doof und haltlos übertrieben - herrje, dieses blöde Gehabe, wenn man die Leute nach dem dritten Song mittels ruppiger Security aus dem Graben gejagt werden. Dachte ich immer. Denke ich jetzt nicht mehr so eindeutig. Vielmehr denke ich mittlerweile, dass es schon eine ganze Menge Fotografen gibt, die vollkommen zu Recht wie eine Pestbeule behandelt werden. Jene Fotografen, denen Musik im allgemeinen, Konzerte im besonderen und das gerade aktuell laufende Konzerte im speziellen vollkommen scheißegal sind. Denen es absolut schnuppe ist, dass da oben ein paar Leute - Künstler, wohlgemerkt! - stehen, die sich ernsthaft und intensiv Gedanken über die ästhetische Wirkung des eigenen Tuns gemacht haben. Und dabei zum Beispiel auf die Idee gekommen sind, die Bühnebeleuchtung auf das Wesentlichste zu reduzieren und lieber mit ein paar leuchtenden Sonnenschirmen, die munter die Farbe wechseln, für die schon erwähnte Atmosphäre zu sorgen. Eine Idee, die natürlich dann im Eimer ist, wenn es da vorne ein, zwei Spezies gibt, die der Ansicht sind, dies alles gnadenlos mit dem Blitz im Dauerfeueranschlag zu zerknallen. Nein, ich rede hier nicht von irgendwelchen Pocketkameras - da kommt das Licht im Regelfall ja nicht mal bis zur Bühne. Ich rede vom Profi-Equipment, vom erwähnten externen Dauerfeuerblitz, den man auch locker als Stroboskop-Ersatz nehmen könnte, wenn man denn der Meinung wäre, eine Band wie Beach House habe ein Stroboskop nötig. Und jetzt auch nicht komisch werden: ich weiß, dass man beim Konzert nicht blitzen muss. Nie. Ich fotografiere und werde auch dafür bezahlt. Ich weiß, dass man bei Kameras vom semiprofessionellen Bereich aufwärts die ISO-Zahlen in schwindelerregende Höhen aufdrehen kann, ohne dass die Bilder „rauschen“. Kombiniert man dies mit einem lichtstarken Objektiv (Blende 1,4 oder so), braucht man keinen Blitz. Ehrlich nicht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1749" title="img_1437" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_1437.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Puh, das musste einfach mal raus. Weil er mich maßlos genervt hat, dieser Dauerblitz-Overkill, den Band und Publikum da über sich ergehen lassen mussten. Ich weiß nicht, was für ein Spezi dies war: Für den üblichen Nerver von der Tageszeitung dauerte mir das Dauerfeuer viel zu lang (eigentlich gefühlt das gesamte Konzert über). Wenn‘s einer aus der, ähem, Szene war, möge ihn der Blitz (hehe) beim Sch&#8230; treffen. Meine ich ebenfalls absolut ehrlich. Wer zu dumm (im besten Falle) oder zu faul ist, ein paar einfache Regeln von Ästhetik, Miteinander und Respekt zu befolgen, hat jeden Diss dieser Welt nun mal fett verdient.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/beachhousemusic" target="_blank">www.myspace.com/beachhousemusic</a></p>
<p>Text: Jensor</p>
<p>Fotos: Klaus Nauber (ohne Blitz, ISO 1600/3200)</p>
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		<title>Don‘t miss the blisstrain!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Manchmal hat es etwas Beruhigendes, wenn es gewisse wiederkehrende Dinge gibt. Erst recht, wenn diese wiederkehrenden Dinge eine ganze Menge mit trefflicher Unterhaltung, angenehmen Abendgestaltungen und einem zünftigen Brummen in den Ohren zu tun haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/blissflyer2010_small2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1740" title="blissflyer2010_small2" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/blissflyer2010_small2.jpg" alt="" width="280" height="356" /></a><span id="more-1739"></span></p>
<p>Manchmal hat es etwas Beruhigendes, wenn es gewisse wiederkehrende Dinge gibt. Erst recht, wenn diese wiederkehrenden Dinge eine ganze Menge mit trefflicher Unterhaltung, angenehmen Abendgestaltungen und einem zünftigen Brummen in den Ohren zu tun haben. Ein solches wiederkehrendes Ding, das uns alle Jahre beehrt, ist der Blisstrain: Ja, auch 2010 schickt Freund Andreas „Kanzler“ Kohl wieder seine Exile On Mainstream-Roadshow auf die Reise und wir werden selbstredend von der Partie sein - erst recht, weil er diesmal in Leipzig hält.<br />
Das Konzept ist nach wie vor so eindeutig wie spannend und außergewöhnlich: Statt schnöden Konzert mit ebenso langwierigen wie langweiligen Umbaupausen eine Revue der geschmeidigen Sorte. Fünf Bands, zwei Bühnen. Mit dem Start (wie gewohnt in der Regel pünktlich um 20 Uhr) gibt‘s vier bis fünf Stunden musikalische Permanenz mit Hang zum Überlappen - das Ding mit der Band-Verzahnung funktionierte im vergangenen Jahr schon höchst vortrefflich und es ist anzunehmen, dass es sich weiter steigert. Was wohl auch einfach an dem Prinzip hinter Exile On Mainstream liegt, das nicht an den handelsüblichen Business-Grenzen einfach so aufhört. Sondern Begriffe wie Familie und Miteinander ganz ohne Pathos, aber dafür mit einer bewundernswerten, alltäglichen Selbstverständlichkeit integriert. Mit so einer Einstellung kann man locker auch mal einen auf Revue machen. Und mit der Band auf der Bühne gegenüber, mit der man sowieso schon oft genug den Crossover zelebriert hat (mal ganz abgesehen vom gemeinsamen Biertrinken), Ping-Pong zu spielen - auch auf die Gefahr hin, dass es mal in die Hose geht. So etwas kann passieren, wenn man mal etwas riskiert.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/dyse.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1744" title="dyse" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/dyse.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Über die musikalische Seite muss man ohnehin nicht groß diskutieren. Was soll schon schiefgehen, wenn man eine Band wie Dÿse auf der Habenseite hat? Habt ihr schon mal in „Lieder sind Brüder der Revolution“ reingehört? Ich meine, Jari Rebelein und André Dietrich waren schon immer ein außergewöhnliches Duo - ja, ich kann mich noch gut an diese ersten South Of Mainstream-Festival-Auftritte erinnern. Dies war - verdammt noch eins - irgendwie von einem anderen Stern. Wann hat Noise-Rock jemals derartig gegroovt? Das war auf eine Art und Weise zwingend, wie ich sie bis dato noch nicht gehört hatte. Atemberaubend. Ehrlich. Da war ich wirklich platt. Und dann erst die Steigerungsformen bis hin zu den bereits erwähnten aktuellen Liedern, die eine ganz neue Dimension aufgeschlossen haben: Dÿse erforschen auf einmal den Pop! Diese Bläsersätze! Diese Verlinkung zwischen Noise und der Punk-Attitude eines Jens „Kommando Sonne-nmilch“ Rachut! Dieser flirrige Krakenduft! Diese vogelzwitschernde Pause einfach so und mittendrin! Mannometer, die haben wirklich Nerven. Und die Fähigkeiten, diesen ungebremsten Forschungs- und Experimentierdrang trefflich zu kanalisieren und mir dann mit echtem Nachdruck um die Ohren zu kloppen. Herrje, Noise-Rock für das nächste Jahrtausend! Habe ich dies jetzt wirklich gesagt? Ja, habe ich - weil es einfach stimmt. Manchmal haftet Noise ja so ein klein wenig das Retro-Verdikt an. Hier nicht. Echt nicht. Und da haben wir noch gar nicht von dem allgegenwärtigen Dÿse-Humor gesprochen. Ebenso wenig von den markerschütternden Live-Qualitäten, von denen man wenigstens einmal in seinem Leben überzeugen sollte. Sonst hat man was verpasst.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_beehoover_76.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1745" title="hannah murray" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_beehoover_76.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Reden wir nochmal über eine weitere Band - einfach, weil es da ganz aktuell mit „Pull“ eine Veröffentlichung gibt. Und weil Wive ein schönes Beispiel dafür sind, dass sich die ganze Geschichte nicht einfach nur auf das Ding „Noise“ reduzieren lässt. Hinter Wive stecken die Violinistin Hannah Murray und Drummer Matt Irwin, die man durchaus noch von A Whisper In The Noise kennt. In der Regel heißt‘s ja „Namedropping sucks“, aber hier ergibt dies einfach Sinn. Zum einen, weil es eine gewisse Vorstellung in Sachen Musik vermittelt: Hannah Murray versteht es, einen sehr eigenen und identifizierbaren Sound zu kreieren. Zum anderen, weil Wive sich dennoch erstaunlich deutlich emanzipieren können - mit einer Gleichzeitigkeit von Luftigkeit und Reduktion, aber auch einer geradezu lebensbejahenden Lebendigkeit, die in diesen zehn Stücken zu finden ist. Schönheit ergründet sich hier eben nicht in einer melancholischen Selbstvergessenheit, sondern in einem für mich erstaunlichen Positivismus. „Pvll“ (wie man die ganze Geschichte richtigerweise geschrieben sehen möchte) ist - wenn ich dies mal so salopp sagen darf - eben nicht eine Platte für den Herbst, wie man angesichts des offenkundig erkennbaren kammermusikalischen Ansatzes fehlmeinen könnte. Die passt schon genau in den Frühling, in Stimmung, Sound und Habitus: Erst recht, wenn man sich mal hineinvertieft in die zahlreichen elektronischen Finessen, mit denen Wive aufwarten können.<br />
Ach ja, da muss noch einer rausgehen an Freund Fredl. An Raumschiff Engelmayr in Richtung Wien: Der kann mit BulBul diesmal nicht dabei sein beim Blisstrain. Was schade ist, aber trotzdem Glückwunsch zum Buam. Von ganzem Herzen. Immerhin - da dürfen jetzt Leipziger nachrücken, Don Vito.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/_mg_8396.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1746" title="_mg_8396" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/_mg_8396.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Und noch mal ach ja: Der Zug setzt sich heute abend in Bewegung. Und für die Ankunft in Dresden wird Großes angedroht: Der Clash zwischen Exile On Mainstream und Discorporate Records. Meine Fresse, DA bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken.</p>
<p><a href="http://www.blisstrain.de" target="_blank">www.blisstrain.de</a></p>
<p><strong>Die Bands</strong></p>
<p>Dÿse<br />
Wive<br />
Stinking Lizaveta<br />
Don Vito<br />
The Antikaroshi</p>
<p><strong>Die Route</strong></p>
<p>7. März - Köln, Underground<br />
8. März - Jena, Kassablanca<br />
9. März - Nürnberg, MUZ Club<br />
10. März - Berlin, Lido<br />
11. März - Hamburg, Hafenklang<br />
12. März - Leipzig, Conne Island<br />
13. März - Dresden, Beatpol</p>
<p><strong>Letztes Jahr in Berlin</strong></p>
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		<title>Die große Wurstplatte spezial</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/03/02/die-grose-wurstplatte-spezial/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[D]]></category>

		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Wurst, frisch aufgeschnitten, lecker und vitaminreich angerichtet vom PNG-Radioteam.
Hier die Playlist vom 26.02.2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1199" title="neulogo_start" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neulogo_start.gif" alt="" width="135" height="70" /></p>
<p><strong>Die große Wurstplatte spezial </strong><strong>mit den Herren Nauber &amp; Jensor</strong><strong></strong></p>
<p>26. Februar 2010, 21 - 23.00 Uhr</p>
<p>Hier die Playlist:</p>
<p>1.	Die Sterne			- Deine Pläne von 24/7 (Materie Rec.) - Herr Jensor<br />
2.	Shelley Short			- Time Machine von A Cave A Canoo (Hush Rec.) - Herr Nauber<br />
3.	The Unwinding Hours	- Tightrope von The Unwinding Hours (Chemical Underground) - Herr Jensor<br />
4.	Lars And The Hands Of Light	- Multi Colored von The Looking Glass (Crunchy Frog) - Herr Nauber<br />
5.	Lindström &amp; Christabelle	- Baby Can‘t Stop von Real Life Is No Cool (Smalltown Supersound) - Herr Jensor<br />
6.	Black Box Revelation		- Here Comes The Kick von Silver Threats (PIAS) - Herr Nauber<br />
7.	Yeasayer			- Madder Red von Odd Blood (Mute) - Herr Jensor<br />
8.	OK Go				- This Too Shall Pass von Of The Blue Colour Sky (Capitol) - Herr Nauber<br />
9.	Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra	- I Built Myself A Metal Bird von Kollaps Tradixionales (Constellation) - Herr Jensor<br />
10.	Adam Green			- Breaking Locks von Minor Love (Rough Trade ) - Herr Nauber<br />
11.	Pawel				- Wasting My Time von Pawel (Dial Rec.) - Herr Jensor<br />
12.	Owen Pallet			- The Great Elsewhere von Heartland (Domino) - Herr Nauber<br />
13.	Kasper Bjørke			- Young Again von Standing On Top Of Utopia (hfn Music) - Herr Jensor<br />
14.	Efterklang			- Full Moon von Magic Chairs (4AD) - Herr Nauber<br />
15.	La Stampa			- Information Man von Pictures Never Stop (Staatsakt) - Herr Jensor<br />
16.	The Unthanks			- Because He Was A Bonny Lad von Here‘s Tender Coming (Rough Trade) - Herr Nauber<br />
17.	Die Aeronauten		- Nähe herstellen von Hallo Leidenschaft (Rookie Rec.) - Herr Jensor<br />
18.	Beach House			- Better Times von Teen Dream (Cooperative) - die Herren Nauber und Jensor</p>
<p><span id="more-1734"></span></p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.) statt.</p>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel) Online: <a href="http://www.radioblau.de" target="_blank">www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Elena Farr - Voices In My Head</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/02/22/elena-farr-voices-in-my-head/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[2]]></category>

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		<description><![CDATA[(Lolila/Broken Silence)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/farr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1728" title="farr" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/farr.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Aus „versprengten“ Düsseldorfer Superbilk-Resten auferstandene Neuformation, die sich nach der einstigen Bürodame aus „Kamikaze 1989“ benennt. Das versprüht ja schon einmal gehörig Futter aus dem Sympathiefüllhorn. Ebenso liebenswert rückwärtsblickend geben sich die zwölf hier feilgebotenen Elena Farr-Stücke inmitten einer Mischung aus Proberaum-Jugendzimmer und den Nachwehen einer Ära aus der zweiten Hälfte der 80er, als in diesem Land junge Bands wie Ferryboat Bill, Gret Palucca oder Well Well Well mit ihrer galanten Mixtur aus Wave-Verständnis und ihren Ableitungen von Punk-Weiterentwicklung US-amerikanischer Prägung ihren ureigenen, charakteristischen Suppentopf zimmerten. Viel mehr will man bei Elena Farr aller Wahrscheinlichkeit nach auch gar nicht und dieses macht für mich diese „Kopfstimmen“ so überaus liebenswert.</p>
<p>(Lolila/Broken Silence)</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/elenafarrmusik" target="_blank">www.myspace.com/elenafarrmusik</a></p>
<p><font face="Verdana" size="1" color="#999999"><br/><a style="font: Verdana" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=5617783">best  music video ever</a><br/><object width="425px" height="360px" ><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=5617783,t=1,mt=video"/><embed src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=5617783,t=1,mt=video" width="425" height="360" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"></embed></object><br/><a style="font: Verdana" href="http://www.myspace.com/stevejamesbrown">Steve James Brown</a> | <a style="font: Verdana" href="http://vids.myspace.com">MySpace Video</a></font></p>
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		<title>PNG on air - Das Phonographische Trio</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[D]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sendung vom 12.02.2010 mit Pantha du Prince - „Black Noise", Shearwater - „The Golden Archipelago“, Massive Attack - „Heligoland“ und der Wurstplatte. Hier findet Ihr die Playlist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1199" title="neulogo_start" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/neulogo_start.gif" alt="" width="135" height="70" /></p>
<p><strong>Das Phonographisches Trio</strong></p>
<p>12. Februar 2010, 21 - 23.00 Uhr</p>
<p>Hier die Playlist:</p>
<p>CD des Monats Herr Jensor<br />
Pantha du Prince - „Black Noise“ (Rough Trade)</p>
<p>1.	Pantha du Prince - Stick To My Side<br />
2.	Pantha du Prince - Es schneit</p>
<p>CD des Monats Herr Nauber<br />
Shearwater - „The Golden Archipelago“ (Matador)</p>
<p>3.	Shearwater - Hidden Lakes<br />
4.	Shearwater - Runners Of The Sun</p>
<p>CD des Monats Herr Bass/Delta<br />
Massive Attack - „Heligoland“ (Virgin)</p>
<p>5.	Massive Attack - „Splitting The Atom“<br />
6.	Massive Attack - Babel</p>
<p>Die bunte Wurstplatte</p>
<p>7.	Smoke Blow - Final Hands<br />
von „The Record“ (PIAS) - Herr Jensor<br />
8.	Shout Out Louds - Show Me Something New<br />
von „Work“ (Vertigo) - Herr Nauber<br />
9.	Good Shoes - I Know<br />
von „No Hope, No Future“ (PIAS) - Herr Bass/Delta<br />
10.	Hot Chip - Thieves In The Night<br />
von „One Life Stand“ (EMI) - Herr Jensor<br />
11.	The Black Atlantic - An Ocean And Peril<br />
von „Reverence For Fallen Trees“ (Midsummer) - Herr Nauber<br />
12.	Jingo - Fever<br />
von V.A. - „Afro Rock Vol. 1“ (Strut) - Herr Bass/Delta<br />
13.	Wive - Lazarus And Dives<br />
von „Pull“ (Exile On Mainstream) - Herr Jensor<br />
14.	Vic Chesnutt - Unpacking My Suitcase<br />
von „Skitter On Take-Off“ (Vapor) - Herr Nauber<br />
<span id="more-1725"></span></p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.) statt.</p>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel) Online: <a href="http://www.radioblau.de" target="_blank">www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a></p>
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		<title>Old School Baby Part 2 – Die Erhabenheit der Antimoderne  Saint Vitus waren in der Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[C]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[... Ich mag keine schlechten Vorzeichen und so, herrje, die böse Vorstellung, auch die Herren Weinrich, Chandler, Adams und Vasquez könnten irgendwie in der Neuzeit angekommen sein, umrankte meinen Geist wie ein böser Alp. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_0273.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1722" title="img_0273" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_0273.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>„Geht doch“, grinst Freund Donis. Und ergänzt es gerne noch einmal mit wohlmeinenden Nachdruck und ausladender Geste: „Geht doch!“ Auf der Bühne hat sich gerade der in allen Ehren ergraute Dave Chandler (natürlich versehen mit dem obligatorischen Kopftuch) die Gitarre umgehängt und den ersten Ton der nun folgenden Doom-Initialisierung angeschlagen. Hell yeah, und wie dies geht. Saint Vitus sind in der Stadt. Willkommen in der Antimoderne.<br />
Das mit dem „Geht doch“ hat natürlich eine gewisse Vorgeschichte. Eine Vorgeschichte, die mit dem gängigen Tourbuchungsprinzip zu tun hat, bei dem es offensichtlich nie wirklich um eine irgendwie geartete musikalische Stimmigkeit geht, sondern bei der Vorbands mit Hilfe eines Zufallsgenerators aus dem Bestand der jeweiligen Agentur zugelost werden. Kann aber auch sein, dass sie einfach auf eine Dartscheibe geschrieben werden und dann der Mitarbeiter mit der ausgeprägtesten Sehschwäche die entsprechenden Pfeile wirft (ohne Brille, selbstredend). Anders kann ich es mir beim besten Willen nicht erklären, warum vor Saint Vitus in Leipzig zwei Bands spielten, die weder stilistisch noch vom Habitus her irgendetwas mit ihnen zu tun hatten. Das war eher die doofe Hart-Rock-Moderne. Die einen spielten die ganze Zeit Soundgarden nach, wohl weil dem Frontmann mal jemand gesagt hat, er klinge wie Chris Cornell. Die anderen warfen umgehend den Power-Metal-Pantera-Hauptwaschgang an und ließen ihn gefühlte zwei Stunden in einer derart redundanten Art und Weise rumpeln, dass man sich zum Schluss fragte, ob da die ganze Zeit der erste Song gelaufen war. Alles genau genommen auch nix Schlimmes, aber irgendwie unangemessen, fand ich. Wir reden hier schließlich über Saint Vitus. Ich mag keine schlechten Vorzeichen und so, herrje, die böse Vorstellung, auch die Herren Weinrich, Chandler, Adams und Vasquez könnten irgendwie in der Neuzeit angekommen sein, umrankte meinen Geist wie ein böser Alp. So etwas wünschte ich mir nun überhaupt nicht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1721" title="img_0182" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_0182.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Deshalb das: „Geht doch.“ Und das kam mit Nachdruck und aus vollem Herzen. Auch von mir. Nach Sekunden war das: „Geht doch!“ klar und es hielt als euphorisierendes Gefühl an bis zum furiosen Finale via „Born Too Late“, dieser Überhymne im Reigen von Hymnen. Saint Vitus machten ohne viel Federlesens und Aufhebens passgenau an der Stelle weiter, an der diese Besetzung vor 20 Jahren aufgehört hatte (nimmt man mal die Reunion-Konzerte von 2003 und 2009 weg, zu denen ich schlicht nix sagen kann, weil ich nicht dabei war). Und vor allem ließen sie nichts weg, sparten nichts von dem aus, was in der Hart-Rock-Moderne ungewohnt, seltsam, geradezu antiquiert wirken muss ob seiner Antimoderne – und dies durchaus auch auf jene Teile des Publikums tat, das sich nur anlocken ließ von der Begriffskombination „Heavy“ und „Legende“. Aber hey, das hier ist die Old School, Baby! Und in der gelten noch andere Regeln.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1720" title="img_0157" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_0157.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Saint Vitus sind ironiefrei. Vollkommen und absolut. Was nicht bedeutet, dass diese Band keinen Humor hat – nur ist es dann eben auch klarer, straighter Humor. Alles andere gehört zum klassischen Selbstbild nun mal zwingend dazu: Die manchmal ausufernden Gitarrensoli von Dave Chandler beispielsweise oder das Drumsolo von Henry Vasquez; das ist ebenso ernst gemeint wie die großen, allumfassenden Gesten eines Scott „Wino“ Weinrich. Die definitiven Rock-Posen müssen sein, weil sich Saint Vitus nun einfach einmal als Rock-Band verstehen. Als heavy rockende Band natürlich – die es sich aber eben auch nicht nehmen ließ, mit ein paar handfesten Uptempo-Krachern gegen die allgemeine Verfestigung des „Schlepp-Klischees“ anzudonnern. Was man ja auch erst einmal bringen muss in einer Zeit der satt durchökonomisierten Popkultur, in der ein klar verortbares Image den Grad der Wahrnehmung schlagartig zu erhöhen vermag. Naja, Antimoderne halt – Saint Vitus zählt mit Sicherheit zu jenen Bands, die sich darüber nicht nur keine Gedanken machen, sondern vermutlich die entsprechenden Zusammenhänge auch noch mit einem hohen Grad an Verständnislosigkeit betrachten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1719" title="img_0138" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/img_0138.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Was sich auch in der klar erkennbaren Eigendefinition widerspiegelt. Was vielleicht dem etwas kruden Vorbandspielchen zumindest im Fall des Waschgang-Metals schon wieder einen gewissen Sinn gibt: Die arbeiten sich an einer Realität ab, während sich Saint Vitus bewußt außerhalb jeglicher Realitäten sehen. Außenseiter-Attitude in absolut konsequent. Oder mal anders gesagt: Während die Masse der krachschlagenden Moderne mit den Speerspitzen von Metallica bis Nu Metal in allererster Linie darum bemüht, reinzukommen und unbedingt drin zu bleiben in diesem Konstrukt ökonomisierter Popkultur, sind Weinrich, Chandler, Adams und Vasquez nicht einmal in der Nähe des Gebäudes. Da wird – bei aller Heavyness, Schwere und Rock-Haftigkeit – schon anständig an das Prinzip „Hippietum“ angedockt. An die Vorstellung einer Eigenwelt, deren Kontakt zur Realität auf das absolut Notwendigste reduziert wird. Weshalb die Ironiefreiheit der Posen, Gesten, schlicht des gesamten Prinzips „Saint Vitus“ eben nicht als peinlich wahrgenommen wird, sondern als authentisch, konsequent, echt – mithin als wahre Erhabenheit. Was auf der anderen Seite irgendwie auch die Frage nach der Relevanz einschließt – dies will ich nicht verhehlen. Das Donis’sche Statement markiert die Faszination des Augenblicks: „Das war dick!“ Nun ist ein ausgezeichnetes Konzert das eine – die Frage, ob ich mir wünsche, dass danach noch etwas kommt, kann ich nicht beantworten. Lässt sich diese Definition Antimoderne gewinnbringend auch im Jahre 2010 transportieren? Wie viel bleibt an Faszination über das Augenblickserlebnis hinaus? Andererseits: Count Raven haben es im letzten Jahr via „Mammons War“ bewiesen, dass da noch eine ganze Menge geht …<br />
Ein „Ohnehin“ zum Abschluss: Ich habe dieses Konzert gebraucht, um noch einmal nachhaltig zu erkennen, wieviele Entwicklungsoptionen ein scheinbar monolithischer Musikstil wie Doom hat. Und wieviele er davon gewinnbringend genutzt hat – auch von einem Beteiligten wie Wino Weinrich, der via Shrinebuilder und vor allen Dingen mit seiner „Punctuated Equilibrium“-Veröffentlichung im letzten Jahr dem Genre einige neue Wege wies. Da ist er in einer ebenso illustren wie musikalisch hochinteressanten Gesellschaft zwischen den garantiert nicht ironiefreien Drone-Doomern SunnO))), den stets Unberechenbaren wie Beehoover und Eagle Twin, den Konsequent-Schleppern Moss, den Psycho-Doomern von OM … Aufregend, das!</p>
<p>Fotos: Herr Nauber</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/stvitus" target="_blank">www.myspace.com/stvitus</a></p>
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		<title>Delphic – Acolyte / Vampire Weekend - Contra</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/02/16/delphic-%e2%80%93-acolyte-vampire-weekend-contra/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 23:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[(Chimeric/Cooperative // 
XL Recordings/Beggars Group)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/delphic170.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1711" title="delphic170" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/delphic170.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Das Thema Delphic – da hat es Kollege Linus Volkmann auf den Punkt gebracht. Mit dem Begriff „Enthusiasmus-Maschine Pop“, auch wenn ich  persönlich lieber den Begriff „Euphorie-Maschine Pop“ nutzen würde. Um es mal ganz trivial zu sagen: „Acolyte“ macht einfach Spaß – in dem Sinne, dass ich ganz zapplig und aufgeregt werde, aufgekratzt und aufgedreht, beseelt von dem Wunsch, all die Dinge zu tun, vor denen mich die Altvorderen um den Preis des Untergangs des heiligen Abendlands stets gewarnt haben. Der flammende Aufruf zur Unvernunft, zum zwanglosen Kontrollverlust, zur Anti-Karriereplanung, zum Aufbruch dorthin, wo die roten Lichter sind. Also all das, was die „Euphorie-Maschine Pop“ als herrliches Versprechen zu bieten hat. Und dies soll nix sein? Pah, da kann ich nur lachen! Auf ein Rave-Hacienda-Revival kann man verzichten, wie Rezensent Martin Lorenz via Amazon.de mitteilte? Herrje, dieses grenzensprengende Hacienda-Feeling hat uns allen doch verdammt gut getan! Wenn ich mir so durchlese, was da alles in Stellung gebracht wird gegen dieses kleine, unterhaltsame Album, fange ich alter Sack glatt an, mich vergnügt zu fühlen. Oh je, diese grämliche Altersweisheit gepaart mit armverschränkten Über-Checkertum!  Macht euch doch mal locker! Was wäre ich froh, wenn sich die Indie-Disse immer so anhören würde! Warum soll ich etwas dagegen haben, wenn sich Dancefloor und Pop-Attitude so stimmig vertragen bis hin zu dem Punkt, an dem Delphic die Grenze zwischen Song und Track verschwimmen lassen? Und damit via 2010 endlich mal wieder einen Schulterschluss schaffen, der mir schon via New Order und Rave eine Menge Freude bereitet hat? Überhaupt – warum sollte ich eine Band nicht mögen, die Bescheid weiß und dies mit einem schönen „Knights Of The Jaguar“-Zitat untermalen kann? Richtig lachen muss ich natürlich dann, wenn der Delphic-Diss in das mittlerweile sattsam bekannte Polarkreis 18-Bashing umschlägt, dessen Hintergrund mir bislang noch niemand so richtig schlüssig darlegen könnte. Dann denke ich mir: Diese ganze Aufregung wegen einer Platte, die nicht mehr und nicht weniger erreichen will als die „Euphorie-Maschine Pop“ zu befeuern? Und die dabei – mal abgesehen von dem obligatorischen U2-Ausrutscher, ohne den derzeit offenbar keine Band mehr über die Runden zu kommen glaubt, der hier „Counterpoint“ heißt und den es selbstredend wegen mir nicht gebraucht hätte – ziemlich trefflich funktionieren. Und dabei sage ich sehr bewußt funktionieren. Aber vielleicht ist es die Dancefloor-tradierte Funktionalität, die allerorts für Übellaunigkeit sorgt – und dies ist genau die Stelle, an der dem Linus Volkmann-Kontrageber Wolfgang Frömberg entschieden widersprochen werden muss. Wenn „Acolyte“ tatsächlich dieses Mahnmal der Durchschnittlichkeit wäre, warum dann diese wütenden Debatten mit Hang zum Glaubenskrieg? Im Zweifelsfalle ist mir Euphorie allemal lieber als Blasiertheit – weshalb ich Delphic gerne, oft und stets mit Genuss höre. Mal ganz abgesehen davon bin ich schon der Ansicht, dass man das Feld der Party-Euphorie nicht den Atzen dieser Erde überlassen sollte.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/vw170.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1712" title="vw170" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/vw170.jpg" alt="" width="167" height="170" /></a></p>
<p>Reden wir mal vom Gegenpol. Vom Gegenpol der checkerischen Ausgeklügeltheit bis zum Feuilleton-Overkill. Reden wir von Vampire Weekend, die auf den ersten Blick alles richtig gemacht haben. Veröffentlichen „Contra“ zu einem Zeitpunkt, an dem so gar nichts geht nach einem gewohnt mauen Dezember, der erwartungsgemäß mit Best Of-Zusammenstellung aufwartet, die man als Nerd mit einer Plattensammlung von 10 000 Exemplaren aufwärts in aller Regel nicht braucht. Da ist Aufmerksamkeit ebenso garantiert wie die mangels Konkurrenz beinahe schon gesicherte Pole-Position etwa beim Großen Preis um das Phonografische Quartett des PNG im Januar. Denkt man. Dachte ich auch zunächst  mit dem Debüt im Hinterkopf, mit dem ja auch ich eine ganze Menge anfangen konnte. Dachte ich vor dem ersten Hören, wohlgemerkt. Danach war mir klar: Nein, das ist es nicht. Auf keinen Fall. Es ist nicht schlecht, jaaa, okay. Es ist nett. Ja – nett. Und zwar ganz genau in der Definition von Erobique &amp; Palminger. Zu allem Überfluss ist „Contra“ auch noch von einer derart kühlen strategischen Durchdacht- und Kalkuliertheit, dass ich prompt ein wenig frösteln musste. Ansonsten kann ich ja nur all dem zustimmen, was so allgemein über Band und Platte formuliert wird. Von Preppy-Styles ist da die Rede, es wird gern und möglichst häufig verwiesen auf das Ralph Lauren-Polo des Covermodels (Menschen mit einem Hang zu Verschwörungstheorien sind hiermit eingeladen, unlautere PR-Background-Modelle aufzufahren. By the way: Mir selbst wäre dies eh nicht aufgefallen, da für mich als Old Schooler vor der Verpackung erst mal der Inhalt rangiert – aber dies ist ein anderes, aber durchaus behandlungswürdiges Thema). Es geht um Ausgefeiltheiten und das „Die Band ist jetzt richtig bei sich angekommen“, um Reife und Selbstsicherheit. Im Spex mutmaßte man gar, hier werde endlich mal der rechtskonservative Lebensstil mit linken Inhalten infiziert und quasi unterwandert – eine Einschätzung, die ich auch gar nicht mal so verkehrt finde und die sich auf dem Papier auch ganz überraschend und interessant liest. Dies alles beantwortet am Ende des Tages allerdings die entscheidenden Fragen nicht: Was habe ich respektive was hat die Welt davon? Haben wir wirklich darauf gewartet, bildungsbürgerliche Elitenblasiertheit endlich mit den Vorzeichen einer irgendwie politisch korrekten Einstellung (Stichwort Weltmusik) serviert zu bekommen? Brauche ich wirklich die hier zelebrierte Variante „Schnöseltum mit Weltoffenheit“? Muss ich mich jetzt wirklich über vier Schlaumeier freuen, die manchmal bis ins abgefeimteste Muggertum abgleiten („White Sky“), nur weil die auch ihre Tickets für die Karibik, für Afrika und überhaupt den ganzen Rest der Welt in der Tasche haben? Und die das vorhandene Überraschungspotenzial sowie die angenehme Holprigkeit und „Unperfektion“ des musikalischen Entwurfs wie mit Sandstrahl feinstmöglich abgeschliffen haben? Was habe ich schon von einer konsensträchtigen Cleverness, die wie ein schmieriger Fettfilm über der ganzen Platte liegt und natürlich auch prompt ihre Tauglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit bewiesen hat? Meine Antwort auf all diese Fragen: Ich habe davon nichts. Ich brauche es nicht. Ich freue mich nicht. Nein. Nein. Nein. Und nochmals nein. Ich bin nicht mal irritiert. Meistens nur gelangweilt ob einer beinahe allumfassenden Nettigkeit, die sich mit den allbekannten Insignien des Muggertums schmückt. Beinahe, weil Vampire Weekend es dann doch einmal schaffen, über die risikoarme Inszenierung von bildungsbürgerlicher Weltoffenheit mit all seinen augenfälligen Paul Simon-Klischees (wobei ich nix gegen den Mann gesagt haben will, für eine fundierte Meinung/Auseinandersetzung – dies räume ich nur zu gerne ein – fehlt mir einfach der das Standardwissen „Graceland. Der Hit“ übersteigende Background) hinauszugehen: „Giving Up The Gun“, dieser straighte, unprätentiöse Popsong in einer Wüste an Gestelztheiten, erfreut mich dann doch gewaltig. Der eine Tune für den MP 3-Player gewissermaßen. Den Rest werde ich mir wohl kaum noch einmal anhören – attestierte Hochkulturtauglichkeit hin, pädagogische Werthaftigkeit her. Da hat „Acolyte“ denn doch die Nase ganz weit vorne.</p>
<p>(Delphic: Chimeric/Cooperative; Vampire Weekend: XL Recordings/Beggars Group)</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/delphic" target="_blank">www.myspace.com/delphic</a></p>
<p><a href="http://www.vampireweekend.com/" target="_blank">www.vampireweekend.com</a></p>
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		<item>
		<title>Vic Chesnutt Memorial Night</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/02/10/vic-chesnutt-memorial-night/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[+]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[mit Bildern, Musik, Filmen und Erinnerungen von und an Vic Chesnutt (*12. November 1964, † 25. Dezember 2009).
...
Sa 13.02., 20.00Uhr, UT Connewitz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/196-02vic_500.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1706" title="196-02vic_500" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/196-02vic_500.jpg" alt="" /></a></p>
<p>UT &amp; das SchubladenKonsortium laden ein:</p>
<p><strong>Vic Chesnutt Memorial Night</strong></p>
<p>mit Bildern, Musik, Filmen und Erinnerungen von und an Vic Chesnutt (*12. November 1964, † 25. Dezember 2009)</p>
<p>Filme:<br />
Speedracer(1991 - R: Peter Sillen)<br />
Evening&#8217;s Civil Twilight in Empires Of Tin (2007 - R: Jem Cohen)</p>
<p>Kurz vor dem Jahreswechsel entschied sich der amerikanische Musiker Vic Chesnutt bewusst für eine Überdosis Beruhigungsmittel, der er später erlag.<br />
Fast widersinnig erst den Tod als Anlass für einen Abend zu nehmen, der sich mit dem Leben eines Menschen auseinandersetzt. Und doch - unauslöschbar bleiben die Spuren seines Schaffens. Dem wollen wir uns widmen. Vic Chesnutt darf getrost als ein Wegbereiter einer alternativen Folk/Country/Indie- Kultur im nordamerikanischen Underground bezeichnet werden. Ein sich nie anpassender Künstler der bis an die Grenzen ging und ein Werk und Leben hinterlässt das in seiner Intensität noch in Jahrzehnten Musikern als Inspiration oder als Warnung gelten muss und sollte.</p>
<p>Chesnutt wuchs als Waisenkind im christlich, konservativen Klima des provinziellen US-Südens auf. Seit einem Verkehrsunfall 1983, bei dem Chesnutt in betrunkenem Zustand von der Straße abkam, war seine untere Körperhälfte gelähmt. Chesnutt floh vor den Redneck Atmosphäre seiner Heimatstadt in das liberale, alternative Athens, Georgia. Schnell wurde Chesnutt dort Teil der Underground Musikszene um den legendären 40 Watts Club. Gemeinsam mit seinem Freund dem R.EM. Sänger Michael Stipe nahm Chesnutt 1990 seine Debut Album &#8220;Little&#8221; auf - es folgte wechselvolle Jahre mit einem enormen kreativen Output, selbstzerstörerischen Alkohol- und Drogenkonsum, häufigen Labelwechseln und zunehmendem körperlichen Verfall. Chesnutts Song spiegeln seine krasse Biographie wieder, verarbeiten Depressionen auf Verschroben - surreale, humorvolle Weise. Chesnutt gelang 2007 mit North Star Deserter ein viel beachtetes Comeback auf dem kanadischen Constellation Label das er mit A Silver Mt Zion Mitgliedern und Guy Picciotto (Fugazi) einspielte. Auf der dazugehörigen Tour ließ er im UT Connewitz etwa 300 zutiefst ergriffene Menschen zurück. Es folgten die nicht minder starken Alben Dark And Developments (mit Elf Power) und At The Cut (2009), sein letztes.</p>
<p>Der Abend soll einen Einblick in das Schaffen von Vic geben, seine Musik wird laufen, Vics Freunde, die Musiker Fabrizio und Flavio Steinbach werden über ihre Tour-Erlebnisse mit Vic berichten, es werden Fotografien gezeigt und die beiden oben genannten Filme SPEEDRACER und EMPIRES OF TIN sind zum ersten<br />
Mal in Leipzig zu sehen.</p>
<p>Sa 13.02. UT Connewitz<br />
Beginn: 20Uhr!</p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/index.php" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzerttipps für Leipzig und sonstwo</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/02/10/konzerttipps-fur-leipzig-und-sonstwo/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[8]]></category>

		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=568</guid>
		<description><![CDATA[12.03. Blisstrain, Conne Island
13.03. No No No! mit Electronicat, Sweat
13.03. Jochen Distelmeyer, Scheune DD
14.03. Fuo, Superkronik
14.03. Taxi Taxi, Paris Syndrom
17.03. Owen Pallett, UT Connewitz
19.03. Bodi Bill, Centraltheater
25.-27.03. Audiolith Dorfdisko Geiselfahrt
27.03. Mademoiselle Mirabelle, Susie Asado, Ana Lola Roman, nbl
27.03. Rainer von Vielen, Absturz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/nonono-03-2010.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="nonono-03-2010" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/nonono-03-2010.jpg" alt="" width="312" height="425" /></a></p>
<p><strong>13.03. No No No! mit Electronicat, Sweat</strong></p>
<p>ELECTRONICAT [live, Disko B, Berlin)<br />
MASCARA DISORDER [DJ-Team + Queer Kollektiv, Paris]<br />
FRANZER DISORDER [Button Gerhl]<br />
ZACKER [Host]</p>
<p>NO NO NO!<br />
FOR BOUYS AND GERHLS AND CRIMINAL QUEERS<br />
<a href="http://www.nono-no.com" target="_blank">www.nono-no.com</a></p>
<p>Sweat!, Peterssteinweg 17, 04107 Leipzig<br />
6 Euro vor 12 Uhr / 8 Euro nach 12 Uhr</p>
<p><img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.11NXC/bT*xJmx*PTEyNjMyMDI5MzQ*NTQmcHQ9MTI2MzIwMjk*MjU3NyZwPTI3MDgxJmQ9dHVuZVdpZGdldCZnPTImb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="434" height="415" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=62198768,t=1,mt=video" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="434" height="415" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=62198768,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>13.03. Jochen Distelmeyer, Scheune DD</strong></p>
<p>02. 02.2010     Hannover - Musikzentrum<br />
03. 02. 2010    Münster - Metropolis<br />
04. 02.2010     Darmstadt - 603 qm<br />
06. 02.2010     Düsseldorf - Zakk<br />
07. 02.2010     Schorndorf - Manufaktur<br />
08. 02.2010     CH - Zürich - Mascotte<br />
09. 02.2010     CH - Düdingen - Bad Bonn<br />
10. 02.2010     CH - St. Gallen - Palace<br />
12. 02.2010     Magdeburg - Moritzhof<br />
13. 02.2010     Dresden - Scheune<br />
14. 02.2010     Rostock - Zwischenbau<br />
15. 02.2010     Hamburg - Markthalle<br />
26. 02. 2010    Oldenburg – Kulturetage</p>
<p><a href="http://www.jochendistelmeyer.de" target="_blank">www.jochendistelmeyer.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/fuo250.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1754" title="fuo250" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/fuo250.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a></p>
<p><strong>14.3. FUO, Superkronik Leipzig</strong></p>
<p>11.03.10 Hannover - Feinkost Lampe<br />
14.03.10 Leipzig - Superkronik (+HELGOLAND)<br />
15.03.10 Chemnitz - Subway to Peter (+HELGOLAND)<br />
16.03.10 Duisburg - Djäzz (+HELGOLAND)<br />
18.03.10 Stuttgart - Kiste (+HELGOLAND)<br />
19.03.10 Halle/ Saale - Reilstraße 78 (+HELGOLAND)<br />
20.03.10 Berlin - Schokoladen (+HELGOLAND)<br />
21.03.10 Göttingen - Café Kabale (+HELGOLAND)<br />
26.03.10 Hamburg - Westwerk (+HELGOLAND)<br />
08.05.10 Hamburg - Gängeviertel (Blurred Edges Festival, +HALMA)</p>
<p><a href="http://www.fuofuo.net">www.fuofuo.net</a></p>
<p><a href="http://www.helgoland.co.uk">www.helgoland.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.halma-music.com">www.halma-music.com</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5070649&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5070649&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/5070649">Taxi Taxi! perform Ripest Fruit in the Århus Musikhuset</a> from <a href="http://vimeo.com/gogoyoko">gogoyoko</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>14.03. Taxi Taxi!, Paris Syndrom</strong></p>
<p>11.03.10 Hamburg, Fundbureau<br />
12.03.10 Düsseldorf, Pretty Vacant<br />
13.03.10 Berlin, Haus Ungarn (HBC)<br />
14.03.10 Leipzig, Paris Syndrom<br />
20.03.10  Konstanz, Kulturladen</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/taxi.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1764" title="Photo by Olivier Donnet. Backstage SPOT Festival 2009, Aarhus." src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/taxi.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/taxitaximusic" target="_blank">www.myspace.com/taxitaximusic</a></p>
<p>Ich seh alles doppelt&#8230;..</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/m07_096.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1758" title="m07_096" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/m07_096.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>17.03. Owen Pallett, UT Connewitz</strong></p>
<p>Final Fantasy heißt jetzt nur noch Owen Pallett &#8230; und Raider Twix &#8230; boah aua ej &#8230; trotzdem wird es zauberhaft. Versprochen!</p>
<p><a href="http://www.owenpalletteternal.com/" target="_blank">www.owenpalletteternal.com</a></p>
<p><a href="http://www.utconnewitz.de" target="_blank">www.utconnewitz.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/_mg_4281.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1759" title="_mg_4281" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/_mg_4281.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>19.03. Bodi Bill, Centraltheater</strong></p>
<p>Bodi Bill + DJ Reznik (Keinemusik)</p>
<p><a href="http://www.bodibill.de/freemp3/" target="_blank">www.bodibill.de</a></p>
<p><a href="http://www.schauspiel-leipzig.de/index.php?id=36" target="_blank">www.schauspiel-leipzig.de</a></p>
<p><strong>18.-21.03. Adolar,Tour</strong></p>
<p>18.02.2010 Magdeburg, Projekt 7<br />
19.02.2010 Dresden, AZ Conni<br />
20.02.2010 Berlin, tbc.<br />
<strong>21.02.2010 Leipzig, Schuppen/Stö16</strong><br />
23.02.2010 CZ-Brno, Melodka Club<br />
24.02.2010 CZ-Prag, XT3<br />
25.02.2010 A-Linz, Cafe Strom<br />
26.02.2010 A-Wien, Flex &#8220;London Calling&#8221;<br />
27.02.2010 A-Salzburg, Denkmal<br />
01.03.2010 München, Sunny Red<br />
02.03.2010 Ulm, Club Schilli<br />
03.03.2010 CH-Basel, Hirscheneck(tba)<br />
04.03.2010 Freiburg, White Rabbit<br />
05.03.2010 Neunkirchen, JUZ<br />
06.03.2010 F-Lyon, Le Bar des Capucins<br />
08.03.2010 Landau in der Pfalz, Fatal<br />
09.03.2010 Aachen, AZ<br />
10.03.2010 Koblenz, SK2<br />
11.03.2010 Mainz, Haus Mainusch<br />
12.03.2010 Meppen, JZ<br />
13.03.2010 Kamen, JKC<br />
14.03.2010 Bremen/Delmenhorst (tba.)<br />
15.03.2010 Hannover, Béi Chéz Heinz<br />
16.03.2010 Hamburg, Astra Stube<br />
17.03.2010 Flensburg, Senffabrik<br />
18.03.2010 Kiel, Schaubude<br />
19.03.2010 Kalbe/Milde, KuBa<br />
20.03.2010 Mühlhausen, Stadtjugendhaus<br />
23.03.2010 GB-London, Buffalo Bar</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/adolarband" target="_blank">www.myspace.com/adolarband</a></p>
<p><strong>Audiolith Dorfdisko Geiselfahrt</strong></p>
<p><strong>mit Bratze, Frittenbude und Egotronic</strong></p>
<div>
<p>Do. 25.03 Oelde (Alte Post)<br />
Fr. 26.03 Tannheim-Egelsee (Schwarzer Adler)<br />
Sa. 27.03  Höhr-Grenzhausen (Musikkneipe Tenne)</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.audiolith.net/"><span>www.audiolith.net</span></a></p>
<p><a href="http://www.bratze.eu/">www.bratze.eu</a></p>
<p><a href="http://www.egotronic.net/">www.egotronic.net</a></p>
<p><a href="http://www.frittenbude.blogsport.de/">www.frittenbude.blogsport.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/asado.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1756" title="asado" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/asado.jpg" alt="" width="371" height="371" /></a></p>
<p><strong>27.03. Mademoiselle Mirabelle, Susie Asado, Ana Lola Roman, nbl </strong></p>
<p><a href="http://www.nochbesserleben.com/" target="_blank">www.nochbesserleben.com</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/analolaroman" target="_blank">www.myspace.com/susieasado</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/analolaroman" target="_blank">www.myspace.com/analolaroman</a></p>
<p><span style="font-family: Verdana; color: #999999; font-size: xx-small;"><br />
<a style="font: Verdana" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=34164155">Man with an Axe LIVE</a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425px" height="360px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=34164155,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425px" height="360px" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=34164155,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a style="font: Verdana" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=3960665">Ana Lola Roman</a> | <a style="font: Verdana" href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=videos">MySpace Music Videos</a></span></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/rainer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1762" title="rainer" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/rainer.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><strong>27.03. Rainer von Vielen, Absturz</strong></p>
<p><a href="http://www.rainervonvielen.de/" target="_blank">www.rainervonvielen.de</a></p>
<p><strong>21.04. No No No!, Men, We Have Band, Conne Island </strong></p>
<p>NO NO NO! &amp; Conne Island präsentieren<br />
MEN /live (w/ JD Sampson of Le Tigre, New York City)<br />
WE HAVE BAND /live (Kitsuné, London)</p>
<p>Pre-/Aftershow:<br />
Zacker /DJ (NO NO NO!) + Claire /DJ (M.T.S.B./Conne Island)<br />
Indietronics, Elektro, Queercore, Trashpop</p>
<p>Mittwoch, 21. April 2010, Einlass 20 Uhr<br />
Conne Island, Koburger Straße 3, 04277 Leipzig<br />
VVK 10 Euro | AK 12 Euro<br />
www.conne-island.de<br />
www.nono-no.com</p>
</div>
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