<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>: Persona Non Grata : : :</title>
	<atom:link href="http://www.persona-non-grata.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.persona-non-grata.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 17:15:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>The Big Pink &#8211; Future This</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/17/the-big-pink-future-this/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/17/the-big-pink-future-this/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 17:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[A]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4690</guid>
		<description><![CDATA[(4AD)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bigpink.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4691" title="bigpink" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/bigpink.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Vielleicht haben wir ja alle The Big Pink irgendwie falsch eingeschätzt. Oder besser gesagt, wir haben uns alle ein wenig verwirren lassen. Von der puren Lust am Krach und Noise, am Krachschlagen an sich, an Feedback und Lautstärke, die Robbie Furze und Milo Cordell geradezu zelebriert wurde. Am besten live zu beobachten wie dereinst auf dem Melt! Festival, bei dem die Band mit sichtlichem Genuss und Wohlgefallen die Grenzen der anwesenden Anlage und Besucher austesteten &#8211; mit eben jener erwähnten Lust am Feedback, an Lautstärke und am Gitarren-Noisepop mit Shoegazer-Wurzeln, der sich auf „A Brief History Of Love“ findet &#8211; rein oberflächlich betrachtet. Denn irgendwie muss man bei einer solchen Reduktion auf das Shoegazertum schon außer Acht lassen, dass The Big Pink einerseits schon immer Bock hatten auf Fussballstadion-kompatible Hymnen (oder was sollte „Dominos“ anderes sein?) und sich andererseits durch eine Rhythmik auszeichneten, die ebenso schon immer eine ausgesprochene Affinität zu Dancefloor-Attitudes, elektrifizierten Funk und HipHop erkennen ließ. Übrigens eine Sache, die ohnehin diese ganze Madchester- und/oder Shoegazing-Geschichte auszeichnete und von der aus meiner Sicht irgendwie viel zu wenig geredet wird &#8211; was aber auch schon wieder ein ganz anderes Thema ist. „Future This“ ist &#8211; in diesem Licht betrachtet &#8211; eigentlich nix anderes als die konsequente Fortführung des bekannten Prinzips mit anderen produktionstechnischen Mitteln. Überdies naheliegenden Mitteln, denn wer sich den erwähnten Pinzipien irgendwie verpflichtet fühlt, landet nunmal logischerweise bei Samples (muss ich jetzt zum besseren Background-Verständnis noch einmal die Nummer bringen mit „Robbie Furze war mal Gitarrist bei Alec Empire“? Naja, wegen mir). Und bei dezent gebrochenen Beats. Bei ausgeprägter Elektronik und einer offensichtlichen Freude an R‘n‘B (gerne im hochgradig poporientierten Kontext). Was dann letztlich der einzige echte Unterschied zum Vorgänger ist &#8211; das Songwriting an sich ist keinen Deut besser oder schlechter als auf „A Brief History Of Love“. Bis hin zu augenfälligsten Parallelen &#8211; hier wie da findet sich der dezidierte Überhit mit Hang zur Cheeseness und zum Klischee-Overkill („Dominos“ ist da in seiner Struktur ja gar nicht soooo anders als „Hit The Ground (Superman)“, finde ich). Oder der Pop-Hit, der sich ein bißchen ziert, ein Pop-Hit zu sein in der klassischen Form („Velvet“ vs. „13“). Oder die permanente große Geste, die sich Bahn bricht in raumgreifenden Melodien und &#8211; im positiven Sinne &#8211; großmäuligen Hooklines. Insofern ist der gerne geäußerte Vorwurf des „Stadionrocks“ ja ganz nett und süß, aber aus meiner Sicht unsinnig. Diese Komponente steckte schon immer drin in The Big Pink. Nur dass sich diese auf „Future This“ nicht mehr hinter Gitarrenfeedback und Noise-Affinität versteckt, sondern ziemlich offensiv und offensichtlich herausgearbeitet wird. Nun bin ich weder ein Gitarren-Traditionalist noch ein Verfechter der reinen Lehre (in welcher Hinsicht auch immer). Ich mag tolle Songs. Und „Give It Up“ ist ein toller Song mit seinem HipHop-/R‘n‘B-geschulten Rhythmen und Samples und mit seinem eindringlichen Pathos. Nur so als Beispiel.</p>
<p>(4AD)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/17/the-big-pink-future-this/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RAISON D&#8217;ÊTRE Tu Fawnings &#8220;A Monument&#8221;</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/13/raison-detre-tu-fawnings-%e2%80%9ea-monument%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/13/raison-detre-tu-fawnings-%e2%80%9ea-monument%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 12:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[+]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4646</guid>
		<description><![CDATA[Tu Fawnings „A Monument“ ist, unter Denkmalschutz-<br />gesichtspunkten gesehen, eine Bereicherung für Musikwissen-<br />schaftler und Soziologen. Eine Bestandsaufnahme in alphabetischer Reihenfolge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[a]URA: Das Doomige und das Velvet Underground-Rumpelige vom Vorgänger-Album wurden verbannt und in ein dehnbares Spannungsgefüge eingebunden. [b]AU: Der daraus resultierende sanftere Druck &#8211; welcher vor allem ab der zweiten Hälfte verstärkt zum Ausdruck gebracht wird &#8211; hält die Einzelkomponenten geschmeidig zusammen. [c]HOR: Die immer noch brüchige, aufgesplitterte, narrative Klang-Struktur wird schließlich aufgehellt durch eine Art Grundreinigung, die fast die Sterilität eines Arcade Fire-Albums erreicht. Der Gesang wurde gleichsam effektvoll-verfremdet wie auch sehr natürlich und präsent gemischt. [d]ISSONANZ: Im Ergebnis wirkt dies ebenso grau und verschwommen wie auf dem vorangegangenen  Album „Hearts On Hold“. Tu Fawning sind offenbar Meisterinnen des monochromen Auquarellierens. [e]RNST: Die Band vermittelt trotz ihres sehr seriösen und spaßfreien Duktus durchaus Freude an polyrhythmischen Landschaftsbildern. Apropos Bilder. [f]ETISCH: Das neue Cover unterstreicht diese hartcore-romantische Gefühlsdarbietung, es erinnert, wegen der ausgestopften Tiere vor Salon-Ambiente, entfernt an „Rattus Norvegicus“ von den Stranglers. Schon auf der Hülle des Vorgängeralbums gab es ja diese leicht an Joy Divisions „Unknown Pleasures“ gemahnende Grabstein-Gravur. [g]OTISCHER SCHWUNG: Etwas im Klang erinnerte mich an Moonshake. Das stoische Dahintreiben und Raisonieren. Früher gab es beim Too Pure-Label eine ganze Szene jener Bands um Stereolab, Pram oder Laika, welche sich unter anderem dadurch auszeichnete, daß man Soul, Rock, Chanson und Blues eine kühle und maschinenhafte Tarnkappe überstreifte und damit einen interessanten Kontrast erreichte. Woraus sich durchaus so mancher  Distinktionsgewinn ziehen ließ. [h]ERMENEUTIK: Tu Fawnings Vorgehensweise zeichnet sich nun eher durch das Gegenteil aus. Man versucht nicht historische Stile zu dekonstruieren, sondern Underground-Sounds lediglich ein schillerndes Outfit zu verpassen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4669" title="Fu Tawning Promo" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Tu-Fawning-als-Eurhythmics.jpg" alt="" width="600" height="532" /></p>
<p><em>Tu Fawning als Eurhythmics (Photo: City Slang, Bearbeitung: Autor)</em></p>
<p>[i]NVARIANTE: Wenn eine Musik nun, aus prima progressiven Gewässern herausgefischt, abgepudert, in eine Nobelfischdose verpackt, als Kaviar vermarktet wird, so ist das natürlich weniger sophisticated als vielmehr eine Mogelpackung &#8211; auch, wenn man&#8217;s vielleicht im ersten Moment gar nicht herausschmecken kann, weil es sehr selbstbewußt vorgetragen wird. Tu Fawning klingen nicht „apart from everything else out there“, sondern  naturidentisch aromatisiert. [j]UGENDSTIL: Die Werbung: „There is no genre to point to, no drawer to throw this band into“, gewährt somit ganz unverholen Einblick in das Strickmuster des historistischen Patchwork-Stils der Band. Glauben will ich gerne, daß das Verfahren, viele wirklich coole Dinge einzubinden, darauf zielte endlich einen eigenen Charakter zu bekommen, wenn die Band selbst schreibt: „For this album we were no longer starting with a vague identity“.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4668" title="Tu Fawning als Clannad" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Tu-Fawning-als-Clannad-.jpg" alt="" width="600" height="1141" /></p>
<p><em>Tu Fawning als Clannad (Photo: City Slang, Bearbeitung: Autor)</em></p>
<p>[k]ULTURINDUSTRIE: Manche Vermarktungskampagnen werfen heutzutage alles Erfahrungs-, Empfindungs- und Wahrhaftigkeitssuchen über den Haufen, weil sie offenbar vom Texter einer Immobilienfirma &#8211; kalt kalkulierend mit der Borniertheit, Naivität oder Anlehnungsbedürftigkeit eines etwas unterbemittelten Musikjournalisten – stumpf auf vermeindliche Verkaufsattraktivität getrimmt werden. [l]YRIK: „And let&#8217;s not forget dramatic!“ „Does it get anymore dramatic than „Build A Great Cliff?“. Es schreckt ab, wenn Verschwommenes, Unausgegorenes auch noch  mit Übertreibung gepaart wird. [m]ETIER: Wenn ich an einem Punkt wäre, die Qualität eines Albums danach zu berechnen, wer produziert hat, welche Rekorder wann und wo wie verwendet wurden, dann wäre mir das egal. Als Sympathisant einer ansonsten profunden Labelarbeit bei City Slang, muß ich das aber gerade monieren. [n]EOKLASSIZISMUS: Die Band bewegt sich – die Gründe bleiben vorerst unklar – sehr vage in Kontexten von Post-Wave und Neo-Hippie-Hipstertum. [o]RNSTEIN, ROBERT: Haltung und Musik von Tu Fawning in Relation zueinander zu setzen ist eine Aufgabe für Erkenntniswissenschaftler. [p]ROTEST: Der aufgekratzte bis divenhafte Gesang geht einher mit einem anti-rebellischen, extrem stylischen musikalischen Ausdruck.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4667" title="Tu Fawning als Blondie" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Tu-Fawning-als-Blondie.jpg" alt="" width="600" height="631" /></p>
<p><em>Tu Fawning als Blondie (Photo: City Slang, Bearbeitung: Autor)</em></p>
<p>[q]UALITÄT: Das mutet oberflächlich soulful an wie Eurhythmics, oder  folkig wie Clannad, bei der Arbeit an einem The Fall-Cover-Album, und wärmt contentmässig nicht unbedingt das Herz. Aufgesetzt kam mir auch schon das letzte Album vor. [r]EGRESSIONEN: Welcher Türsteher läßt unpolitisch aussehende, aufgerüschte Tu Fawning-Fans in ein Bohren &amp; Der Club  Of Gore-Konzert rein? So könnte sich das beim „Apocalypse Now [And Then]“-Thementag im  Hebbel am Ufer in Berlin zugetragen haben. „Ich dachte, das sind Blondie“. [s]OLIPSISMUS: Dort, im HAU-Flyer wird „A Monument“ als Meisterwerk gefeiert, welches „die Apokalypse in gescheiterten Beziehungen und den Abgründen amerikanischer Alltagskultur lokalisiert“ &#8211; wer ist gemeint, wenn ebendort von den Traditionen des Vaudeville oder Verpflichtungen zum düsteren Hip-Hop die Rede ist. Die Talking Heads, Aesop Rock? Für mich scheinen da nur Anleihen auf, tut mir leid! [t]ABU: „Not all gothic, but certainly all dark. Weird, eccentric, timeless are user-friendly adjectives for the simple minded when trying to describe a band such as this.“, entgegnet der City Slang-Werbetext. [u]RTEIL: Schön aufgedonnert, prätentiös, aber leider zu epigonenhaft, manieristisch und diffus. Das ist gerade nicht zeitlos, sondern das Gegenteil. [v]ÖLKERVERSTÄNDIGUNG: Apokalyptisch, im Sinne einer Kritik des Bestehenden, könnte ich eine Band nennen, die das Zeug hätte zum Wachrütteln und Warnrufen. [w]ELTMUSIK: Vielleicht gelingt Tu Fawning ja am Ende doch noch die Quadratur des  Kreises und sie rütteln auf in dem Sinne, daß viele Hörer selbst im romantisch-eklektizistischen Kitsch noch eine Wahrheitssuche und Kritik nachfühlen können. Auch, wenn ich dazu eher die Balkan Beat Box empfehlen möchte. [x]TRMNTR: Radikale Formen von Musik, die ästhetisch auf Zustände reagieren sollen, unterliegen natürlich immer dem Risiko als Experiment zu scheitern, eine Leerstelle zu erwischen und gnadenlos in der Bewegung zu erstarren, aber sie hätten zumindest die Geste des Offensiven, des Rebellischen, des Nichteinverstandenseins zelebriert. [y]PERSOUND: Klar, die musikalischen Revolutionen, die Massen- und Jugendbewegungen sind zuende. Konzentrieren wir uns auf Aufstände. [z]USTANDSBESCHREIBUNG: L&#8217;art pour l&#8217;art, oder Denkmalpflege – etwas, das sicherlich auch seine Berechtigung, einen gewissen Sinn hat, didaktisch gesehen.</p>
<p>City Slang</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/13/raison-detre-tu-fawnings-%e2%80%9ea-monument%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lass krachen</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/10/lass-krachen/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/10/lass-krachen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4649</guid>
		<description><![CDATA[Darauf weisen wir doch gerne hin: All jene, die mit dem Wörtchen Noise im musikalischen Kontext etwas anfangen können, müssten da eigentlich hin. Am Freitag, 11. Mai, und Sonnabend, 12. Mai, ins schöne Zoro, um der Auflage 2012 von "Claws Of Saurtopia" zu frönen. Mit dabei: OvO, Trouble vs. Glue sowie Action Beat-Gitarrero Peter James Taylor!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/OvO2_500.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4650" title="OvO2_500" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/OvO2_500.jpg" alt="" width="500" height="551" /></a></p>
<p>OvO</p>
<p>Gut, das Prinzip Lärm muss man schon mögen. Tut man dies, ist &#8220;Claws Of Saurtopia&#8221; ein Fest &#8211; untertrieben gesagt. Irrwitz im Quadrat. Der Clash schier unvorstellbarer musikalischer Ideen. Laut, seltsam, weird, durchgeknallt. Unbedingt wunderschön. Und ein felsenfester Garant dafür, dass man auf Bands stößt, von denen man vorher noch nie auch nur ein Sterbenswörtchen gehört hat. Gut, dieses Jahr ist es schon ein wenig anders &#8211; wobei ich mich irre gefreut habe, gleich drei bekannte Namen auf dem Line Up 2012 entdecken zu können. Und dann auch noch drei, die mich sanft mit der Zunge schnalzen ließen. OvO, Leute, OvO sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Deren &#8220;Cor Cordium&#8221; &#8211; im letzten Jahr via Supernatural Cat kredenzt (was mich auf den Gedanken bringt, UNBEDINGT an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass auch Ufomammut ein neues, markerschütterndes Werk namens &#8220;Oro: Opus Primum&#8221; veröffentlich haben) &#8211; ist so ein garstig Ding, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Wenn ich da von anstrengender Musik, von fordernder Musik rede, dann meine ich ANSTRENGEND und FORDERND! Mein persönlicher Fave: &#8220;Marie&#8221;, dieser vollkommen aus dem Ruder laufende Versuch einer emotional aufgeladenen, ähem, Ballade. All roads leads to chaos. Natürlich nicht ohne dass man sich vorher ordentlich in Metal gewälzt hat, in verbrutzelter Avantgarde, in verjazzter Kakophonie. Gib ihm! Gib ihm! Ja, das kann ich mir nur zu lebhaft vorstellen, dass Stefania Perdetta und Bruno Dorella schon eine Menge Spaß hatten bei Kollaborationen und Konzerten mit Typen wie Thurston Moore, Nadja, Jim O&#8217;Rourke, Zeni Geva, Lightning Bolt oder Thrones hatten. Und ob die Herren O&#8217;Rourke und Moore da rein passen! Hier geht&#8217;s um die Attitude, Leute. Und da haben wir überhaupt noch nicht davon gesprochen, dass OvO-Konzerte dank Maskerade und Utensilienhantiererei gemeinhin einen durchaus legendären Ruf genießen. Werde ich unbedingt ausprobieren.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Trouble500.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4652" title="Trouble500" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Trouble500.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Trouble vs. Glue</p>
<p>Ans Herz gewachsen sind uns hier im PNG-Universum außerdem Mrs. Glue und Toni Trouble aka Trouble vs. Glue &#8211; und dies nicht nur, weil die römische Band den Charme hatte, ihre Platte auf dem kleinen, aber enorm feinen Labe Urquinaona Records (ich sage nur Arabrot!) &#8220;Zum Teufel&#8221; zu nennen. Vielmehr macht sie deutlich, dass es bei &#8220;Claws Of Saurtopia&#8221; nicht nur darum geht, dass einem mit einem ordentlichen Gitarrenfeedback anständig was auf die Zwölf gedonnert wird. Nene, gestandene Noiser wissen, dass man auch elektronischem Equipment Misstönigkeit beibringen kann. Wobei ich gerne darauf verweise, dass sich diese Misstönigkeit und ein gewisser Pop-Appeal nicht ausschließen müssen. &#8220;Cheesy Clubbing&#8221; könnte sich das Ganze dann nennen, ein schier unfassbar verquerer Entwurf eines, ähem, Synthie-Pop-Songs, der zu allem Überfluss auch noch ganz genau weiß, wo der Barthel den Dancefloor-Most holt. Zweites Highlight, auf das ich mich wie Bolle freue. Ach ja &#8211; ein weiteres Stück von &#8220;Zum Teufel&#8221; nennt sich &#8220;Grrrind!&#8221;. Jeder darf gerne mal raten, wie es klingt. Kleiner Hinweis: Es ist schlanke 33 Sekunden lang.</p>
<p>Was Peter James Taylor auf die Bühne zu bringen gedenkt, kenne ich als Konzept zumindest halbwegs von diversen anderen Irrlichtern im Grenzbereich der musikalischen Schaffens. Von Markus Lipka beispielsweise, dem Gitarristen der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Metal-Band Eisenvater, der im Jahre 1997 mit dem Rossburger Report eine Gitarrenorchester-Platte schuf, die ich heute noch richtig, richtig gerne hervorkrame. Weil dass Prinzip der erbarmungslosen, weil konsequenten und stetigen Spannungssteigerung hier in einer Art und Weise praktiziert wird, die ich seither nur noch selten gehört habe. Oder von Craig Clouse, unserem Lieblings-Noiser, der via Shit &amp; Shine das orchestrale (Live-) Erlebnis mit einer theoretisch ins unendlich steigerbaren Zahl an Schlagzeugern an die Grenze der vollkommenen Strukturauflösung durch Übersteigerung von Struktur zelebrierte. Herr Taylor &#8211; mir bis dato vor allem als Mitstreiter der herrlichen, weil faszinierend unbekümmerten Krachschläger Action Beat ein Begriff &#8211; will dieses Ding nun via The Local Noise Orchestra erneut praktizieren. Mit allen Musikern, die greifbar sind (vorzugsweise Gitarristen, habe ich mir sagen lassen &#8211; gut möglich, dass das Ganze dann eventuell Guitar Big Band oder Guitar Orchestra heißt. Schaun mer mal). Was dabei rauskommen könnte? 42 Minutes of disgusting octave tuned guitar madness. Sagt der Gute selbst zu seiner Veröffentlichung &#8220;Mate&#8221;. Wie&#8217;s klingt? Flirrend. Echt. Flirrend zwischen dem Gitarrensingen von Sonic Youth und der Eindringlichkeit eines Rossburger Report. ICH für meinen Teil bin da echt gespannt.</p>
<p>Ansonsten gilt: Überraschen lassen. Von Bands wie Interstellar Nightmare oder Meurtre, Monsters Vs. Aliens oder The Kurws. Ich verspreche, du wirst deinen Spaß haben. Wenn du etwas mit Lärm anfangen kannst. Hehehe.</p>
<p>Alle Infos zum Line Up: <a href="http://clawsofsaurtopia.tumblr.com" target="_blank">clawsofsaurtopia.tumblr.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/10/lass-krachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drei Tage des Doom &#8211; Der Rückblick auf DoL 2012</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/drei-tage-des-doom-der-ruckblick-auf-dol-2012/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/drei-tage-des-doom-der-ruckblick-auf-dol-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[B]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4513</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal vermögen es Ereignisse, einen ausgesprochen angenehmen Nachhall zu hinterlassen. So einen feinen Nachgeschmack haben, den man sich immer wieder gerne in Erinnerung ruft. Große Dinge eben, von denen hier ja schon die Rede war. Nun, die Auflage 2012 des Doom Over Leipzig erwies sich am letzten Märzwochenende exakt als jenes „Große Ding“, dessen Nachgeschmack ich zu gerne genieße. Einfach, weil dieses Festival nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch einer feinen Dramaturgie folgte: Dem Tag der Einkehr folgte der Tag der Ekstase und zum Abschluss der Tag der Katharsis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-5-earth171.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4519" title="at the gates" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-5-earth171.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Manchmal vermögen es Ereignisse, einen ausgesprochen angenehmen Nachhall zu hinterlassen. So einen feinen Nachgeschmack haben, den man sich immer wieder gerne in Erinnerung ruft. Große Dinge eben, von denen hier ja schon die Rede war. Nun, die Auflage 2012 des Doom Over Leipzig erwies sich am letzten Märzwochenende exakt als jenes „Große Ding“, dessen Nachgeschmack ich zu gerne genieße. Einfach, weil dieses Festival nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch einer feinen Dramaturgie folgte: Dem Tag der Einkehr folgte der Tag der Ekstase und zum Abschluss der Tag der Katharsis.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-5-earth149.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4518" title="earth" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-5-earth149.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Earth &#8211; Dylan Carlson</p>
<p>Donnerstag, 29. März &#8211; der Tag der Einkehr. Der Sammlung. Der Meditation und Kontemplation. Mit einem Monolithen der meditativen In-Sich-Gekehrtheit als krönenden Höhepunkt. Den ich hier einfach mal an den Anfang setzen muss. Es ist schwer, nach anderen Bands den Schwenk zu Earth zu finden. Einfach, weil diese Band auf eine Art und Weise unique ist, die eigentlich nur schwer in Worte zu fassen ist. Und die sich auch nicht jedem wirklich erschließt &#8211; auf diese Radikalisierung von Langsamkeit, von Kontemplation, von Wiederholung und von Reduktion muss man sich erst einmal einlassen. Erst recht, wenn die Band dieses Prinzip via „Angels Of Darkness, Demons Of Light“ noch einmal deutlich ausbaut, wobei es aus meiner Sicht durchaus sinnvoll ist, dies wie geschehen in zwei Teile zu splitten (die sich dann auch aus meiner Sicht unbedingt im Ansatz und in der Umsetzung voneinander unterscheiden). Aber ich schweife ab &#8211; zu den Platten sollte ich bei anderer Gelegenheit mal etwas formulieren (unbedingt!). Wir reden hier über das Konzert. Darüber, dass ich zunächst fast ein wenig erschrocken war, wie Dylan Carlson aussah. Ich fand, er sah anders aus beim letzten Mal (was ja nun auch schon wieder ein paar Jahre her ist). Ausgeruhter, gesünder. Oder täuscht mich meine Erinnerung? Auf jeden Fall sah Dylan Carlson ausgezehrt aus, gerade so, als fordere dieses Leben voller Rückschläge und Auferstehungen, voller Süchte und Verwirklichungen nun seinen Tribut. Was aber am Ende des Tages nichts daran ändern sollte, dass sich Dylan Carlson offenbar gut fühlt. Wohl fühlt bei dem, was er tut. Dass er einfach Spaß hat &#8211; so viel Spaß, sich an diesem 29. März genau in diesem UT Connewitz zu befinden, dass er Dinge tat, die ich so gar nicht erwartet hatte. Rückgriffe in die Jahre 1995 und 1996 beispielsweise. Rückgriffe auf eine Platte namens „Pentastar: In The Style Of Demons“, die im Earth‘schen Kontext tatsächlich als astreiner Pop durchgeht. Erst recht neben der raumgreifenden und zeitsprengenden Musik, mit der Dylan Carlson mit seiner Band vor allem mit den beiden neuen Platten aufwartet. Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, ob dieser Begriff „Black Americana“ tatsächlich auf ihn selbst zurückzuführen ist &#8211; aber es ist aus etlichen Gründen eine schöne Beschreibung. Weil sie eben nicht nur auf die Drone- bzw. Metal-Roots von Earth hinweist, sondern auch den durchaus belegten Einfluss von Country, Blues und Folk auf diese Musik unterstreicht. Ach ja, den hier und da geäußerten Eindruck, dass sich Earth vom Dylan Carlson‘schen Eigenvehikel zu einer echten Band entwickelt hat, kann ich aus dem Live-Erlebnis heraus nur unterstreichen. Auch wenn es nur so ein Gefühl ist und das tragende Element durchaus die Kommunikation zwischen Mann und Gitarre ist. Aber ohne das Melancholie-stiftende Element des Cello (Lori Goldston), das ebenso unfassbar reduzierte wie unfassbar stimmige Schlagzeug (Adrienne Davis) und den Bass als großen Zusammenhalt (Karl Blau) würde es eben auch nicht funktionieren. Und wie es funktioniert hat! Hoho, es schmeckt im Nachgang immer noch wunderbar.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-3-Ô-Paon39.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4515" title="Ã´ paon" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-3-Ô-Paon39.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ô Paon</p>
<p>Womit vielleicht auch deutlich wird, warum ich den Abend quasi falsch herum aufziehe. Nichts gegen Karl Blau &#8211; er ist Earth-Bassist! Und für sein Mitwirken bei K Records sollte man ihn gleichfalls lieben! &#8211; aber irgendwie sind seine Songs an mir vorbei gegangen. Vielleicht war ich einfach zu sehr mit Ankommen beschäftigt, mit dem ersten Bier, mit mir selbst und anderen Leuten, die zu treffen ich mich richtig gefreut habe. Und dann gab‘s noch Phil Elvrum aka Mount Eerie, dieser irrsinnig produktive Mensch, der schon mit The Microphones zwischen 1997 und 2003 die unglaublich erscheinende Anzahl von zwölf Platten veröffentlicht hatte. Dessen oszillierender Output zwischen wohlformulierten Songs und Skizzierungen live sich eher weniger wiederspiegelte (erstere überwogen doch deutlich). Wobei mir persönlich ja auch nicht gar klar war, warum er sich seinen besten Songentwurf bis zum Schluss aufgehoben hatte &#8211; immerhin war dies der Moment, an dem sich diese bis dato doch deutlich spürbare Distanz zwischen Musiker und Publikum auflöste. Mithin die Überraschung des Tages der Einkehr war (erwartungsgemäß, auch wenn sich dies jetzt ein bißchen ausschließt rein logisch gesehen &#8211; aber ich hatte nach den ersten Höreindrücken durchaus eine Menge erwartet) Geneviève Castrée. Als Ô Paon wusste sie zumindest mich tief zu beeindrucken. Nun kann man mir ja bekannterweise immer mit einer Neu- und Wiederbelebung von Gothic-Attitudes und -Sounds kommen &#8211; erst recht, wenn man dabei den Mut hat, es nicht einfach nur ein wenig Melancholie zu belassen, sondern eine sehr wohl schmerzhaft intensive Inszenierung von Emotionalität wagt. Bis hin zur Andeutung der Selbstaufgabe &#8211; schließlich ist eine ausufernde Theatralik auf der Bühne bei gleichzeitiger Abwesenheit einer Band (man unterschätzt ja immer, wieviel Aufmerksamkeit in so einem Falle auch eine Gruppe von Musikern im Kreuz auf sich ziehen kann) nicht jedermanns Sache. Was diverse Reaktionen auch deutlich zeigten. Man musste sich also darauf einlassen &#8211; was ich aus bereits erwähnten Gründen nur zu gern getan habe. Eigentlich ist es ja ein bißchen schade, dass Geneviève Castrée ein bißchen zur früh am Start war mit ihrer Platte „Courses“ &#8211; irgendwie ist dieses gute Stück aus dem Jahre 2010 vollkommen an der öffentlichen Wahrnehmung vorbei gegangen. Was natürlich am Prinzip der Eigenveröffentlichung via Ô Paon Records liegt. Aber auch daran, dass das Interesse an Nika Roza Danilova aka Zola Jesus, Claire Boucher aka Grimes oder Chelsea Wolfe erst in den letzten Monaten so richtig aufbrandete (und wie bei letzterer auch mit ordentlich Verzögerung). Nun, Geneviève Castrée rücke ich gerne in diese Aufzählung, ohne hier nun gleich alle über einen musikalischen Kamm scheren zu wollen &#8211; aber ich vermag sehr wohl eine gewisse einigende Attitude zu erkennen. Und ach ja: Gerne verweise ich noch einmal ausdrücklich auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Geneviève Castrée als Comiczeichnerin („Fabrik“ gibt‘s bei Reprodukt in Berlin). Und ebenso gerne singe ich noch mal ganz unvermittelt das Hohelied des Samplers, der endgültig Ein-Mann- bzw. Ein-Frau-Projekten das scheinbar produktionsbedingt implizierte Lagerfeuerhafte genommen hat.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120330-2-whitehills008.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4521" title="white hills" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120330-2-whitehills008.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>White Hills</p>
<p>Freitag, 30. März &#8211; der Tag der Extase. Ausflippen als Stichwort. Kontrollverlust als Aufgabe. Und der lauert ja manchmal an den unmöglichsten Stellen. Naja, zumindest ich hätte ja nicht gedacht, dass mir das Prinzip Kontrollverlust und der Ansatz Extase mal im Segment Space Rock über den Weg laufen würde. Ich meine, SPACE ROCK! Dieses psychedelische Ganz-Weit-Draußen-Ding, das sich zwar auf eine ordentlich verdrogte Art und Weise mit Realitätsverlust beschäftigt, dem aber gerne Mal die nötige Kraft zum echten Ausflippen fehlt. Von wegen. Einfach mal White Hills auschecken. Live. Mit voller Kraft und Spielfreude. Mann, Mann, Mann, die spielen einen einfach volle Kanne an die Wand. Zackbumm, hängst du hinten ran an der Rückwand und wackelst nur noch mit der Rübe. Wegen dem Kontrollverlust. Weil dich diese Gitarre, dieser Bass und dieses Schlagzeug rüber und nüber schubsen mit ihrer offenkundigen Extase, dem unbedingten Willen zum Krachschlagen. JAAAA, gebt es mir. JAAAA! Ehrlich, diese Geschichte hat mich absolut geflasht. Die Art und Weise, wie diese Band mit dem Herren Dave Weinberg (was für ein Hemd!) und der Frau Lynnea Scalora (aka Ego Sensation) an der Spitze ausgehend von einem, ähem, normalen Song (so mit Gesang und satter Psychedelic angedickt) auswachsen ließen in einen Strudel von Licks, Lärm und Feedback. Das war cool. Richtig cool. Arschcool. Mensch, das Ganze noch in einer gigantischen Nebelwand mit blitzenden Lasern und diesem ganzen Zinnober und ich wäre vor lauter Kontrollverlust nicht mehr rausgekommen aus dem UT Connewitz.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120330-3-wino+connyochs62.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4528" title="wino &amp; conny ochs" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120330-3-wino+connyochs62.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Conny Ochs (l.) und Wino</p>
<p>Extase bzw. Kontrollverlust wird ja stets gerne mit der Komponente Lautstärke gleich gesetzt &#8211; was ja nicht immer ganz verkehrt ist. Elektrische Verstärkung ist ein guter Kniff, um den Leuten das Gehirn aus dem Kopf zu blasen. Es gibt aber auch Menschen, die darauf verzichten können. Weil sie Extase mit Intensität erzeugen. Weil sie in einer Art und Weise in ihrer Musik aufgehen, die etwas anderes als Extase gar nicht zulässt. Womit wir bei einem Glücksfall wären, den ich noch nicht ausreichend gewürdigt habe: Wunderbar, dass sich die Herren Scott Wino Weinrich und Conny Ochs über den Weg gelaufen sind. Wunderbar, weil sie sich so wunderbar ergänzen. Weil da zwei Entwürfe von Singer/Songwriter so perfekt harmonieren &#8211; hier Wino mit seinem sehr erdigen Ansatz, dort Conny Ochs mit seiner Idee von geradezu fließenden Songs. Ich verkürze das Ganze jetzt mal in einer Art und Weise, die man mir gerne als „unzulässig verkürzend“ vorhalten kann (was mich aber ein bißchen egal ist): Hier verbinden sich die amerikanischen und englischen Songwriter-Traditionen. Hier Robert Johnson, dort Nick Drake. „Heavy Kingdom“ als Platte ist in dieser Hinsicht eine ideale Verquickung. Was live noch viel mehr ins Auge fällt &#8211; hier der sehr ernsthaft wirkende, eher introvertierte Wino mit seinem strikten Down-to-earth-Ansatz, dort der exaltierte Conny Ochs, der strahlende Paradiesvogel mit seiner fast schon Jim-Morrison-esken Bühnenpräsenz. Klingt nach klassischen Ausschlusskriterien, was aber am Ende das Tages dann doch wieder nur beweist, dass es die unmöglichen, die seltsamen Kombinationen sind, die Musik im Allgemeinen und Popmusik im Speziellen ausmachen (auch wenn ich mir jetzt wahrscheinlich keine Freunde mache, wenn die Wino &amp; Conny Ochs in diesem Fach einordne). Denn es ist schiere Freude und Glückseligkeit, diesen beiden Herren beim gemeinsamen Musizieren zuzusehen. Mitzuerleben, wie sie sich in den erwähnten Zustand der Extase spielen. Wie sie sich auf die ebenfalls schon erwähnte Art und Weise ergänzen. Bis hin zu jenem Joy Division-Cover, das ich in diesem Kontext nun wirklich nicht erwartet hätte. Und ja, es war wirklich ein Joy Division-Cover &#8211; es findet sich auf der „Labour Of Love“-Platte, die justament im Rahmen der Latitudes-Reihe erschienen ist.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-2-planks095.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4532" title="planks" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-2-planks095.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Planks</p>
<p>Sonnabend, 31. März &#8211; der Tag der Katharsis. Reden wir mal von dem Wegfeger des Wochenendes. Von der Band, die mich so richtig schön platt gefahren hat (und nicht nur mich, wenn ich dies mal so sagen darf). Planks sind im vergangenen Jahr leider so vollkommen an mir vorbei gegangen &#8211; da hat auch die feine, feine Compilation aus „The Darkest Of Grays“ und „Solicit To Fall“ nichts ändern können, die im letzten Jahr via Southern Lord unter eine deutlich breitere Öffentlichkeit gebracht wurde. Naja, ich persönlich finde ja, dass es nie zu spät ist, Leerstellen im musikalischen Know-how aufzufüllen. Erst recht, wenn man es mit einer Band zu tun, die einen einfach mit ihrer Bühnenpräsenz (da hätten wir sie mal wieder), ihrer Energie und ihrer Wucht an die Wand drücken kann. Nun gab‘s ja auch der Doom Over Leipzig-Ausgabe 2012 durchaus den ein oder anderen Metal-Entwurf &#8211; da verweise ich gerne auf die Italiener von Gottesmorder, auch auf Downfall Of Gaia und O, die mich allesamt wirklich unterhalten haben, ohne dass sie an die Wucht von Planks rankamen. Nur, dies spielte einfach mal in einer ganz anderen Liga. Diese Verbindung aus Black Metal-inspirierter Raserei mit der tiefdunkel Atmosphäre des apokalyptischen Doom-Post-Metal, umgesetzt mit einer Tightheit, Eingespieltheit und, yep, technischen Finesse, das einem schon mal kurz die Kinnlade runterklappte. In einer gerechten Welt wären diese drei Herren aus Mannheim Metal-Superstars &#8211; dies sage ich jetzt ohne Jux und Dollerei. Wer einmal in diesem live inszenierten Mahlstrom reingeraten ist, wird davon nachhaltig beeindruckt sein. Ohne Scheiß &#8211; ich habe es höchstpersönlich erlebt bei einem Menschen, der normalerweise jeglicher Form der modernen Metalifizierung stark ablehnend gegenüber steht und der sich trotzdem nach dem Konzert die erwähnte CD erworben hat. Wie ich übrigens auch, was sich als sehr, sehr, sehr gute Idee entpuppte &#8211; was sich live als wuchtiger, wilder, bei aller Finesse geradezu anarchischer Sturm der Katharsis über einem entlud, gewinnt im Studio-Kontext noch einmal an Struktur (wie es ja im Idealfall auch sein sollte). Und wenn ein Stück wie „Sacred And Secret“ kein Hit ist, dann weiß ich auch nicht.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-5-celeste32.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4534" title="celeste" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-5-celeste32.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Celeste</p>
<p>Weil wir gerade bei dem Thema Katharsis sind, was man ja gemeinhin mit der (seelischen) Reinigung durch übertriebene Erschütterung definieren könnte: Mit dem Auftritt von Celeste fand das Doom Over Leipzig 2012 einen geradezu markerschütternden Abschluss. In jeglicher Hinsicht. Sei es die Lautstärke, sei es das gesamte Live-Konzept der Band. Viel besser hätte man es sich nicht ausmalen können: Die Inszenierung von Dunkelheit (die allerdings nicht so undurchdringlich ausfallen konnte, wie es der Band wahrscheinlich lieb gewesen wäre &#8211; was dann aber im Umkehrschluss die Einstellung des Tresenbetriebs bedeutet hätte). Das Aufbrechen dieser Dunkelheit mit roten Kopflampen. Klingt ja erst mal nicht nach einem sonderlich innovativen Prinzip, was aber unterm Strich nix, aber auch mal wirklich gar nix an der Wirksamkeit änderte. Naja, manchmal sind es eben die einfachen und naheliegenden Dinge, die den größten Eindruck hinterlassen. Wobei man natürlich auch mal sagen muss, dass sich dieses wilde Gezappel der roten Lichter (Laser, Leute &#8211; für all jene, die auch mal mit dem Prinzip Science Fiction aufgewachsen sind) trefflich einpasste in das nahezu körperlose Gewüte der Musik. Was dann auch schon wieder auf spannende Weise zutage brachte, wie unterschiedlich die Entwürfe von Katharsis sein können. Denn das Prinzip der Verknüpfung von technischer Raffinesse mit hoher Intensität (siehe Planks) war so ganz und gar nicht die Sache von Celeste. Hier ging es rein und ausschließlich um das Maximum an Wüterei. An Lautstärke. An Raserei. Bis hin zu dem Punkt, an dem sich vor lauter Wut und Lautstärke die Struktur aufzulösen schien und nur noch ein einziger Brei an negativer Emotionalität über einen ergoss. Nein, das fand ich wahrlich nicht schlecht. Es war einfach &#8211; IRRE. Ein Totentanz der roten Lichter. Katharsis in ihrer offenkundigsten, offensichtlichsten Weise. Ich bin mir jetzt auch nicht ganz sicher, ob ich in den Chor der Unzufriedenheit einstimmen sollte, der das Lied des „viel zu Kurzen Konzerts“ sang. Ich hatte zumindest nach den gut 40 Minuten das Gefühl, dass es gut war. Dass da nichts Neues mehr kommen kann, nur noch der Versuch, den Grad an Strukturauflösung und Entkörperlichung zu halten. Ohnehin hatte ich da mein Zeitgefühl so weit verloren, dass ich gar nicht mehr sagen könnte, ob es wirklich nur 40 Minuten waren.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-3-scrapsoftape109.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4533" title="scraps of tape" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-3-scrapsoftape109.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Scraps Of Tape</p>
<p>Break. Ja, so etwas gab‘s auch. Etwas mit ziemlich viel Mut. Scraps Of Tape in dieses katharsische Line-Up des letzten Abends zu schieben, war echt mutig. Weil die aus einer Richtung kommen, die mit dem allgemeinen Prinzip des Festivals so überhaupt nichts zu tun hat. Ja, wir reden hier von dem Unterschied zwischen Rock und Pop. Was sich auf der einen Seite echt albern anhört, auf der anderen aber nun mal Realität ist &#8211; was sich eben an Scraps Of Tape festmachen lässt, denen die Pop-Attitudes nur so aus allen Poren strahlten und die es damit, sagen wir es mal so, nicht ganz so einfach hatten.</p>
<p>Break 2. Hahaha, ja diese After-Show-Party im Ilses Erika. Coole Sache. „From Doom Til Dawn“. Genau das Richtige, um zum Abschluss in den Morgenstunden des 1. April allen Beteiligten noch einmal ordentlich einen vor den Ballon zu knallen. Mit Techno der wirklich finsteren Sorte. Mir kann man damit ja immer kommen, andere hatten daran schwer zu beißen. Obwohl &#8211; es gab Leute, die die ganze Sache wesentlich länger aushielten als ich in meinen kühnsten Träumen zu glauben wagte.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-1-O-30.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4531" title="o" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120331-1-O-30.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>O</p>
<p>PS: Schönen Dank an Eldar, Alex, Björn und Stefan für ein wunderbares Festival. Gerne mehr. Demnächst.</p>
<p>Fotos: Klaus Nauber</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-1-karlblau13.jpg"> </a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/120329-1-karlblau13.jpg"> </a></p>
<p>Ô Paon</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/drei-tage-des-doom-der-ruckblick-auf-dol-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die PnG-Kinotipps</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/die-png-kinotipps/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/die-png-kinotipps/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 00:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herr Lose</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4628</guid>
		<description><![CDATA[Aktuelle Kinofilme in der Subjektiven. Diesmal mit "The Avengers", "Tomboy", "Das Leben gehört uns" und "50/50"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Avengers</strong></p>
<p><em>USA 2012 / R: Joss Whedon / D: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth</em></p>
<div><img title="Avengers" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/04/Avengers-460x250.jpg" alt="Avengers" width="460" height="250" /></div>
<p>Seitdem die „Avengers“ zum ersten Mal in „Iron Man“ Erwähnung fanden,  freut sich die Marvel-Comic-Fangemeinde auf den gemeinsamen Auftritt der  beliebten Superhelden. Vier Jahre später ist es nun endlich soweit und  es fühlt sich in der Tat so an, als würden mit dem 220 Millionen Dollar  teuren Spektakel alle Fäden zusammengebracht. Nachdem Iron Man, Thor,  Captain America und der Hulk in eigenen Filmen ihr Leinwandpotential  unter Beweis stellen konnten, wurde mit Spannung erwartet, ob sie auch  gemeinsam bestehen würden, ohne sich gegenseitig die Schau zu stehlen.  Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon (siehe Kasten) war sich dieser  Herausforderung bewusst und räumt jedem den nötigen Platz in seiner fast  zweieinhalb Stunden langen Adaption der Comicserie ein, bevor er sie zu  einem fulminanten Höhepunkt führt, in der die Helden Seite an Seite  gegen das Böse antreten.<br />
Ihre Nemesis materialisiert sich in Form des  größenwahnsinnigen Loki (Tom Hiddleston aus „Thor“). Der gefallene Gott  plant die Unterjochung der Erde mit Hilfe eines kosmischen Würfels, der  ihm unermessliche Kräfte verleiht. Die Friedensorganisation  S.H.I.E.L.D. trommelt die Superhelden zusammen, damit sie sich ihm  entgegen stellen. Anfangs sieht es jedoch so aus, als seien die  Einzelkämpfer alles andere als teamfähig: Der eitle Tony Stark/Iron Man  (Robert Downey Jr.) fühlt sich dem Rest überlegen und seine Arroganz  bringt vor allem Thor (Chris Hemsworth) auf die Palme. Bruce Banner  (Mark Ruffalo) unterdrückt seine Existenz als Hulk aus Angst vor deren  Unberechenbarkeit und der nach 70 Jahren „aufgetaute“ Captain America  (Chris Evans) fühlt sich in der heutigen Zeit schlicht fehl am Platze.  So ist es an der russischen Agentin Black Widdow (Scarlett Johansson),  die Truppe zusammenzuhalten und allen die immanente Gefahr deutlich zu  machen. Denn nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen den übermächtigen  Feind.<br />
Die Mischung stimmt: das Tempo ist hoch, Starks Sprüche  sorgen für Unterhaltung und der Showdown schlägt alles bisher  Dagewesene. Das Ende ist offen für weitere Einsätze des Gespanns und  sein Potential enorm.</p>
<p><strong>Tomboy</strong></p>
<p><em>F 2011 / R: Céline Sciamma / D: Zoé Héran, Malonn Lévana</em></p>
<div><img title="TOMBOY" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/TOMBOY-460x250.jpg" alt="TOMBOY" width="460" height="250" /></div>
<p>Preisgekrönt und charmant: die Französin Céline Sciamma („Water  Lillies“) kickt das geschlechterliche Rollenverständnis mit der  Leichtigkeit eines Kindes über Bord.</p>
<p>Der Gedanke ist reizvoll und die Gelegenheit günstig: als die  10jährige Laure mit ihren Eltern umzieht, gibt sie sich ihren neuen  Freunden gegenüber als Michaël aus. Die unbedachte Lüge zieht weite  Kreise. Ihre Eltern dürfen davon nichts erfahren und wie würde ihre  Freundin Jeanne reagieren, wenn sie die Wahrheit erführe? Auf der  Berlinale 2011 mit dem Teddy ausgezeichnet stellt „Tomboy“ einige  interessante Fragen über Identität und Geschlechterrollen und macht sie  auch für Kinder zugänglich. Unaufdringlich begleitet die Kamera Laure  und schafft es wirklich, die Welt ein Stück aus ihren Augen zu sehen.  Dazu zählen der Spaß beim Fußballspielen und die Freiheiten des  Jungssein ebenso wie die doofen Erwachsenen, deren Reaktionen bisweilen  lächerlich anmuten.</p>
<p><strong>Das Leben gehört uns</strong></p>
<p><em>F 2011 / R: Valérie Donzelli / D: Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm</em></p>
<div><img title="Das Leben gehört uns" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/04/Das-Leben-geh%C3%B6rt-uns-460x250.jpg" alt="Das Leben gehört uns" width="460" height="250" /></div>
<p>Der Krieg ist erklärt: während im Irak die Truppen kämpfen, führen  Roméo, Juliette und der kleine Adam ihren eigenen Feldzug gegen den  Krebs. Die langwierige, strapaziöse Behandlung hat auch immer wieder  Einfluss auf die Beziehung der beiden Eltern. Wie Valérie Donzelli dies  schildert und ihre eigene Biographie in der Geschichte verarbeitet ist  entwaffnend ehrlich und zutiefst berührend.</p>
<p><strong>50/50</strong></p>
<p><em>USA 2011 / R: Jonathan Levine / D: Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen</em></p>
<div><img title="50:50" src="http://www.moviebeta.de/wp-content/uploads/2012/05/5050-460x250.jpg" alt="50:50" width="460" height="250" /></div>
<div>
<p>Etwas unausgegorene Dramödie mit einem attraktiven Darstellergespann.</p>
<p>Es gibt eindeutig zu wenige Komödien über tödliche Krankheiten. „50/50 Freunde fürs Überleben<strong>“</strong> versucht für Abhilfe zu sorgen und erzählt die (wahre) Geschichte eines  Mittzwanzigers, der sich an den Gedanken gewöhnen muss, die 30 nicht  mehr zu erreichen. Adam (Joseph Gordon-Levitt) erfährt, dass er an einer  seltenen Form von Krebs erkrankt ist und muss sich neben den Symptomen  auch den gesellschaftlichen Folgen stellen. Wie bringt er es seinen  Freunden bei, stehen Frauen auf Todkranke und wie kommt man an  medizinisches Hanf?</p>
<p>„50/50“ gilt auch fürs Drehbuch: Jonathan Levines Film beginnt mit  der überzeugend geschilderten Schocksituation eine jungen Mannes und  einigen höchst schwarzhumorig-vergnüglichen Momenten. Allerdings tauscht  Levine den Galgenhumor bald gegen konventionellere Komik und aus dem  Plot wird zunehmend ein recht vorhersehbarer Mix aus Drama und Romanze.  Immerhin: dem Gespann Rogen/Levitt glaubt man die Männerfreundschaft und  Levine verzichtet weitestgehend auf rührseligen Schmonz.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/05/06/die-png-kinotipps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>La Familia Y Amigos N° V</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/20/png-radio-la-familia-y-amigos-spezial/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/20/png-radio-la-familia-y-amigos-spezial/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 19:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4596</guid>
		<description><![CDATA[Von 17. bis 19.05. steigt also wieder das Hausfestival des umtriebigen Altin Village &#038; Mine Labels. Drei Tage voller guter Musik mit gehobenem Anspruch. Wir präsentieren eine Vorschau auf das, was da kommt!<br />
<b> Samstag, 12.5. 23 Uhr bei Radio Corax!</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>La Familia Y Amigos Spezial</strong></p>
<p><strong>20.04.2012 &#8211; 21h &#8211; Radio Blau</strong></p>
<p><strong>Die Playlist</strong></p>
<p>1. Arthur Russell &#8211; Get Around To It (von &#8220;Calling Out Of Context&#8221;/Rough Trade)</p>
<p>2. Petethepiratesquid &#8211; Burn In Hell, Employee Of The Month (von &#8220;Dont&#8217;t Correct Me If I&#8217;m Wrong&#8221;/Altin Village &amp; Mine)</p>
<p>3. Radio Burroughs &#8211; Wood? Wood! (von &#8220;Filler Words. Gesture&#8221;/Altin Village &amp; Mine)</p>
<p>4. Jason Urick &#8211; The Crying Song (von &#8220;I Love You&#8221;/Thrill Jockey)</p>
<p>5. Dustin Wong &#8211; Pink Diamond (von &#8220;Dreams Say, View, Create, Shadow Leads&#8221;/Thrill Jockey)</p>
<p>6. mOck &#8211; An Hour From Now (von &#8220;mOck&#8221;/Coraille)</p>
<p>7. Shokei &#8211; Reclining Seats, Receding Hairlines (von &#8220;Dodecahedron EP&#8221;/Altin Village &amp; Mine)</p>
<p>8. Extra Life &#8211; Righteous Seeds (von &#8220;Dream Seeds&#8221;/Northern Spy)</p>
<p>9. Andy Dixon &#8211; The Man Of The Mill (von &#8220;The Mice Of Mt. Career&#8221;/Ache)</p>
<p>10. High Places &#8211; Banksia (von &#8220;Original Colors&#8221;/Thrill Jockey)</p>
<p>11. Gem74 &#8211; Lichtenberg</p>
<p>12. Basketball &#8211; Andika (von &#8220;MAW&#8221;/broadway to boundary)</p>
<p>13. Sven Kacirek &#8211; About Me And You (von &#8220;Scarlet Pitch Dreams/Pingipung)</p>
<p>14. Pttrns &#8211; High Hopes (von &#8220;Love Quest I&#8221;/Altin Village &amp; Mine)</p>
<p>15. Von Spar &#8211; trOOps (von &#8220;Foreigner&#8221;/Italic)</p>
<p>16. Urban Homes &#8211; Untitled</p>
<p>17. Dead Western &#8211; Leer Jet</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4605" title="LFYA_V_FLYER250" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/LFYA_V_FLYER2501.jpg" alt="" width="250" height="349" /></p>
<p><strong>17.05.<strong> La Familia Y Amigos Festival N° V,</strong> Tba</strong></p>
<p>Dustin Wong [USA, Baltimore]<br />
Jason Urick [USA, Baltimore]<br />
Radio Burroughs [GER, Berlin]<br />
Petethepiratesquid [GER, Berlin]</p>
<p>Movie: Todd P. goes to Austin</p>
<p><strong>18.05. La Familia Y Amigos Festival N° V, UT</strong></p>
<p>» <a href="http://www.la-familia-festival.de/la-familia-festival">www.la-familia-festival.de/la-familia-festival</a><br />
» <a href="http://soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012">soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012</a></p>
<p>High Places (USA // Thrill Jockey)<br />
Extra Life (USA // Africantape)<br />
Shokei (GER // Altin Village &amp; Mine)<br />
Andy Dixon / Secret Mommy (CA // Ache Records)<br />
mOck (GER // Coraille)</p>
<p>Movie: Wild Combination &#8211; A Portrait of Arthur Russell</p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>19.05. La Familia Y Amigos Festival N° V, UT</strong></p>
<p>» <a href="http://www.la-familia-festival.de/la-familia-festival">www.la-familia-festival.de/la-familia-festival</a><br />
» <a href="http://soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012">soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012</a></p>
<p>Von Spar (GER // Italic &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Pttrns (GER // Altin Village &amp; Mine)<br />
Sven Kacirek (GER // Pingipung &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Basketball (CA // Ache Records &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Gem74 (GER // Edition Mutation)</p>
<p>Movie: The Black Power Mixtape 1967-1975</p>
<p>Aftershow<br />
Polo (GER, Leipzig // Kann Family)<br />
Lovekosi (GER, Leipzig // Hw Massive &#8211; Freezone)</p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p>Früher wars nicht unbedingt immer besser, aber auch schön:</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://c.gigcount.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEzMzU1NDg1MjQxNjMmcHQ9MTMzNTU*ODUyOTA1NyZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPTZkMGM2ODU5ZGZiZDQ2YzM4OGQ4/ZjA4NzZkYmYwNjgyJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157626724549030&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202011&amp;randomize=1" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157626724549030&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202011&amp;randomize=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://c.gigcount.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEzMzU1NDg3MDEzMDMmcHQ9MTMzNTU*ODcwNTg1MyZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPTZkMGM2ODU5ZGZiZDQ2YzM4OGQ4/ZjA4NzZkYmYwNjgyJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157626698364292&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202010&amp;randomize=1" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157626698364292&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202010&amp;randomize=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://c.gigcount.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEzMzU1NDg2NzYzNjEmcHQ9MTMzNTU*ODY4Mjg3NiZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPTZkMGM2ODU5ZGZiZDQ2YzM4OGQ4/ZjA4NzZkYmYwNjgyJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157626573692171&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202009&amp;randomize=1" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157626573692171&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=La%20Familia%20Y%20Amigos%202009&amp;randomize=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p><img title="radio_blau_corax" src="../wp-content/uploads/radio_blau_corax.gif" alt="" width="250" height="70" /></p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf  Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei  dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder  Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.)  statt.</p>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel)</p>
<p>Online:<a href="http://www.radioblau.de/" target="_blank"> www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a></p>
<p>Auf <a href="http://959.radiocorax.de/" target="_blank">Radio Corax</a>, dem freien Radio in Halle/Saale laufen einmal im Monat samstags 23.00 Uhr ausgewählte Sendungen. Hier gehts zum <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/corax.mp3.m3u" target="_blank">Strom</a>.</p>
<p>p/pLa Familia Y Amigos Spezial/a</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/20/png-radio-la-familia-y-amigos-spezial/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konzerttipps für Leipzig und sonstwo</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/17/konzerttipps-fur-leipzig-und-sonstwo/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/17/konzerttipps-fur-leipzig-und-sonstwo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[2]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=568</guid>
		<description><![CDATA[16.05. Doctorella, nato
17.-19.05. La Familia Y Amigos Festival N° V, UT
24.05. Belasco, Dan Freeman &#038; The Serious, nato
24.05. Paleo, Café Schwarz
25.05. ORPH, nbl
26.05. Blood Red Shoes, Wallace Vanborn, Conne Island
27./28.05. Discorporate Festival, Scheune DD
29.05. Elfin Saddle, Charalambides, UT
31.05. Mittekill, Conne Island
01.06. DJ BoBo: Dancing Las Vegas, Arena
02.06. Wolke, Toni Kater, mb 
02.06. Digger Barnes &#038; Pencil Quincy , UT
05.06. Wolves In The Throne Room, Harvey Milk , UT
21.06. Gonjasufi, UT Connewitz
02.07. Wooden Shjips, Centraltheater Hinterbühne]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="284" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7zG2ADlxsBc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/7zG2ADlxsBc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>16.05. Doctorella, nato</strong></p>
<p>Eine poetische Rockshow mit den Zwillingen Kerstin und Sandra Grether. Special Guest: Nadja von Brockdorff (Brockdorff Klang Labor)</p>
<p><span style="font-family: &amp;amp;quot;"><span style="font-family: &amp;amp;quot; font-size: small;"><a href="http://www.doctorella.de/" target="_blank">www.doctorella.de</a></span></span><span style="font-family: &amp;amp;quot;"><strong><span style="font-family: &amp;amp;quot; font-size: small;"><br />
</span></strong></span><a href="http://soundcloud.com/zickzack" target="_blank">http://soundcloud.com/zickzack</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/LFYA_V_FLYER.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4503" title="LFYA_V_FLYER" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/LFYA_V_FLYER.jpg" alt="" width="358" height="500" /></a></p>
<p><strong>17.05.<strong> La Familia Y Amigos Festival N° V,</strong> Tba</strong></p>
<p>Dustin Wong [USA, Baltimore]<br />
Jason Urick [USA, Baltimore]<br />
Radio Burroughs [GER, Berlin]<br />
Petethepiratesquid [GER, Berlin]</p>
<p>Movie: Todd P. goes to Austin</p>
<p><strong>18.05. La Familia Y Amigos Festival N° V, UT</strong></p>
<p>» <a href="http://www.la-familia-festival.de/la-familia-festival">www.la-familia-festival.de/la-familia-festival</a><br />
» <a href="http://soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012">soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012</a></p>
<p>High Places (USA // Thrill Jockey)<br />
Extra Life (USA // Africantape)<br />
Shokei (GER // Altin Village &amp; Mine)<br />
Andy Dixon / Secret Mommy (CA // Ache Records)<br />
mOck (GER // Coraille)</p>
<p>Movie: Wild Combination &#8211; A Portrait of Arthur Russell</p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>19.05. La Familia Y Amigos Festival N° V, UT</strong></p>
<p>» <a href="http://www.la-familia-festival.de/la-familia-festival">www.la-familia-festival.de/la-familia-festival</a><br />
» <a href="http://soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012">soundcloud.com/altinvillage/podcast-altin-village-mine-festival-2012</a></p>
<p>Von Spar (GER // Italic &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Pttrns (GER // Altin Village &amp; Mine)<br />
Sven Kacirek (GER // Pingipung &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Basketball (CA // Ache Records &#8211; Altin Village &amp; Mine)<br />
Gem74 (GER // Edition Mutation)</p>
<p>Movie: The Black Power Mixtape 1967-1975</p>
<p>Aftershow<br />
Polo (GER, Leipzig // Kann Family)<br />
Lovekosi (GER, Leipzig // Hw Massive &#8211; Freezone)</p>
<div class='flickr-mini-gallery fmg-hover-image' lang="_s&" rel="user_id=95908789@N00&amp;tags=pttrns&amp;sortby=date-posted-asc&amp;per_page=20&tags=&min_upload_date=&max_upload_date=&min_taken_date=&max_taken_date=&license=&sort=&bbox=&accuracy=&safe_search=&content_type=&machine_tags=&group_id=&lat=&lon=&radius_units=&per_page=30&extras=,description" longdesc='photosearch'></div>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p><strong>24.05. Belasco, Dan Freeman &amp; The Serious, nato</strong></p>
<p><a href="http://nato-leipzig.de ">nato-leipzig.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Paleo_.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4587" title="Paleo_" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Paleo_.jpg" alt="" width="250" height="247" /></a></p>
<p><strong>24.05. Paleo, Café Schwarz</strong></p>
<p>14.05. CH-Langethal &#8211; Chrämerhuus<br />
15.05. CH-Zürich<br />
17.05. A-Wien &#8211; Flux<br />
23.05. Dresden &#8211; Kunsthof Gohlis<br />
24.05. Leipzig &#8211; Cafè Schwarz<br />
25.05. Erfurt &#8211; Franz Mehlhose<br />
27.05. Gießen &#8211; Hausshow<br />
29.05. Darmstadt &#8211; Hauskeller<br />
30.05. Stuttgart &#8211; Galeo<br />
31.05. Augsburg &#8211; Hempels<br />
01.06. Berlin &#8211; tba.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/paleo" target="_blank">www.myspace.com/paleo</a></p>
<p><a href="http://kaffee-schwarz-leipzig.blogspot.de/" target="_blank">www.kaffee-schwarz-leipzig.blogspot.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/ORPH_.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4585" title="SONY DSC" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/ORPH_.jpg" alt="" width="485" height="331" /></a></p>
<p><strong>25.05. ORPH, nbl</strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/poemsforkui" target="_blank">www.myspace.com/poemsforkui<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.nochbesserleben.com/">www.nochbesserleben.com</a></p>
<p>16.05. Weimar &#8211; E-Werk<br />
17.05. Hildesheim &#8211; Transeuropa Festival<br />
19.05. Mannheim &#8211; Maifeld Derby<br />
24.05. Berlin &#8211; White Trash<br />
25.05. Leipzig &#8211; Noch besser leben<br />
27.05. Beverungen &#8211; Orange Blossom Festival<br />
30.05. Berlin &#8211; Kaffee Burger<br />
31.05. Dresden &#8211; Societätstheater<br />
02.06. Schmölln &#8211; Stak-Musicclub<br />
23.06. Graal Müritz &#8211; Festival der Freundschaft<br />
24.-26.06. Hannover &#8211; Bootboohook Festival</p>
<p><a title="blood red shoes von personanongrata bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/3374983173/"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3472/3374983173_febb2cd8d1.jpg" alt="blood red shoes" width="323" height="485" /></a></p>
<p><strong>26.05. Blood Red Shoes, Wallace Vanborn, Conne Island</strong></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/discorporatefest2012_web.jpg">bloodredshoes.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/discorporatefest2012_web.jpg">wallacevanborn.be</a></p>
<p><a href="http://www.conne-island.de" target="_blank">www.conne-island.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/discorporatefest2012_web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4609" title="discorporatefest2012_web" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/discorporatefest2012_web.jpg" alt="" width="500" height="705" /></a></p>
<p><a href="http://www.conne-island.de" target="_blank"><br />
</a><strong>27./28.05. Discorporate Festival, Scheune DD</strong></p>
<p><strong>31.05. Mittekill, Island</strong></p>
<p><a href="http://www.mittekill.de" target="_blank">mittekill.de</a><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.conne-island.de" target="_blank">www.conne-island.de</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>01.06. DJ BoBo: Dancing Las Vegas, Arena </strong></p>
<p><a href="http://www.sportforum-leipzig.com/zsl.site,postext,veranstaltungskalender.html?PHPSESSID=c180aed78102b3d4b8b0982bde2f4b76" target="_blank">www.sportforum-leipzig.com</a></p>
<p><strong>29.05. Elfin Saddle, Charalambides, UT</strong></p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p>» <a href="http://www.elfinsaddle.com" target="_blank">www.elfinsaddle.com</a><br />
»<a href="http://www.kranky.net/artists/charalambides.html" target="_blank"> www.kranky.net/artists/charalambides.html</a></p>
<p><strong>02.06. Digger Barnes &amp; Pencil Quincy , UT</strong></p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p>» <a href="http://www.diggerbarnes.net">www.diggerbarnes.net</a><br />
» <a href="http://www.diamondroadshow.com">www.diamondroadshow.com</a></p>
<p><strong>02.06. Wolke, Toni Kater, mb</strong></p>
<p><a href="http://www.moritzbastei.de">www.moritzbastei.de</a></p>
<p><a title="wolves in the throneroom von personanongrata bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/2311761707/"><img src="http://farm3.staticflickr.com/2319/2311761707_593e5c701f.jpg" alt="wolves in the throneroom" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>05.06. Wolves In The Throne Room, Harvey Milk , UT</strong></p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p>» <a href="http://www.wittr.com">www.wittr.com</a><br />
»<a href="http://www.harveymilktheband.com "> www.harveymilktheband.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/xxl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4683" title="xxl" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/xxl.jpg" alt="" width="250" height="228" /></a></p>
<p><strong>19.06. XXL (Xiu Xiu/Larsen) , UT</strong></p>
<p><a href="http://utconnewitz.de/" target="_blank">utconnewitz.de</a></p>
<p>»<a href="http:// www.xiuxiu.org "> www.xiuxiu.org </a><br />
» <a href="http://www.larsen.to.it ">www.larsen.to.it </a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_22841.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4612" title="r10_2284" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_22841.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>21.06. Gonjasufi, UT Connewitz</strong></p>
<p><strong>Tour 2012</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">06.06. Aachen, Musikbunker<br />
07.06. Hannover, Musiktheater Bad<br />
19.06. Hamburg, Uebel &amp; Gefährlich<br />
20.06. Berlin, Gretchen<br />
21.06. Leipzig, UT Connewitz<br />
22.06. Dresden, Scheune<br />
23.06. Frankfurt, Das Bett<br />
24.06. Stuttgart, Speakeasy<br />
25.06. München, Feierwerk<br />
26.06. Nürnberg, Musikverein K4<br />
30.06. Wien, Café Leopold</span></div>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=gonjasufi&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CEAQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.sufisays.com%2F&amp;ei=cJJ8T8C7Io_EtAaU84TSCQ&amp;usg=AFQjCNHe3-i2dDzIemmGpmmzbKECDWdIcg&amp;sig2=mnVHmHI1VK_cVzmX8MPCGw">Sufi Says…</a></p>
<p><strong>02.07. Wooden Shjips, Centraltheater Hinterbühne</strong></p>
<p><a href="http://www.centraltheater-leipzig.de" target="_blank">www.centraltheater-leipzig.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_9410a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4613" title="IMG_9410a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_9410a.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>06.07. Dear Reader, Geyser Haus</strong></p>
<p><a href="http://gastspielreisen.us2.list-manage2.com/track/click?u=5726dd656c670e021f51c4baa&amp;id=7f09b0b8a3&amp;e=7b202f098d">www.dearreadermusic.com</a></p>
<p>10.05. Budam, UT »</p>
<p>/a</p>
<p>Polo (GER, Leipzig // Kann Family)img src=&#8221;http://farm4.staticflickr.com/3472/3374983173_febb2cd8d1.jpg&#8221; alt=&#8221;blood red shoes&#8221; width=&#8221;323&#8243; height=&#8221;485&#8243; /01.06. DJ BoBo: Dancing Las Vegas, Arena /p</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/17/konzerttipps-fur-leipzig-und-sonstwo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brother Sun, Sister Moon &#8211; s/t</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/16/brother-sun-sister-moon-st/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/16/brother-sun-sister-moon-st/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[7]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[alicia merz]]></category>
		<category><![CDATA[denovali]]></category>
		<category><![CDATA[Gareth Munday]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4573</guid>
		<description><![CDATA[(Denovali Records/Cargo)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/brother-sun.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4574" title="brother sun" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/brother-sun.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a></p>
<p>Drei Alben innerhalb eines Jahres, dass muss man erst einmal stemmen. Nach den beiden Longplayern als &#8220;Birds Of Passage&#8221; ist Alicia Merz nun also Duo-Partnerin von Gareth Munday (Roof Light) unter dem Moniker &#8220;Brother Sun, Sister Moon&#8221;, genau wie der italienische Film von 1972 über die Jugendjahre des Franz von Assisi (??). Mußte man sich nach dem Debüt “Without The World” noch ernsthaft um die seelische Gesundheit der Neuseeländerin sorgen, kann man dies wohl mittlerweile beiseite schieben. Nicht dass es hier ausgesprochen fröhlich zugänge, nein, aber doch erheblich aufgehellter  und fast schon optimistisch. Da brechen doch tatsächlich ein paar kleine Strahlen der aufgehenden Sonne durch den Morgennebel, während ein paar Vöglein zwitschern und ein leierndes Grammofon den Weg für ein Rudel holpernde Beats freigibt. Feldaufnahmen aus Wald und Flur gepaart mit elektronischen und analogen Versatzstücken, hier Streicher, dort Orgeln, Harve oder gar die Akustische.<br />
Soundscapes, Zwischenwelt, Wachkoma&#8230; groß, ganz, ganz groß!</p>
<p>(Denovali Records/Cargo)</p>
<p><a href="http://denovali.com/brothersunsistermoon/" target="_blank">www.denovali.com/brothersunsistermoon</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/16/brother-sun-sister-moon-st/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die PnG-Kinowoche</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-png-kinowoche-8/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-png-kinowoche-8/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 13:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4557</guid>
		<description><![CDATA[Die Filmstarts der Woche. Diesmal mit "Iron Sky", "The Lady", "Spieglein Spieglein" und "Hinter der Tür".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4562" title="iron_sky" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/iron_sky.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p><strong>Iron Sky</strong></p>
<p>F/D/AUS 2012 / R: Timo Vuorensola / D: Julia Dietze, Götz Otto</p>
<p><strong>Wussten sie, dass die Nazis 1945 auf die dunkle Seite des Monds flohen, um dort die Welteroberung zu planen? </strong></p>
<p><strong> </strong>Hier haben die Deutschen systematisch an ihrer glorreichen Rückkehr gefeilt und eine riesige Raumstation in Hakenkreuzform errichtet. In der Schule wird dem Nachwuchs das braune Gedankengut verabreicht und zur Motivation erklingt mehrmals täglich die Hymne des Mondführers (Udo Kier).</p>
<p>Auf der Erde versucht derweil die Präsidentin von Amerika ihre Wiederwahl zu retten und schickt nichts ahnend den Schwarzen James Washington (Chrostopher Kirby) auf den Mond. Der ist zwar Model und hat von der Raumfahrt keinen blassen Schimmer, aber nachdem die erste Überraschung gewichen ist, gelingt es ihm, sich in die Reihen der Faschisten einzuschleusen. Bei der internationalen Politik sitzt erwartungsgemäß der Schock tief, als plötzlich eine Armada von High-Tech-Zeppelinen am Himmel auftaucht.</p>
<p>So irrsinnig wie die Grundidee des finnischen „Star Wreck“-Machers Timo Vuorensola ist auch die Geschichte des Projekts „Iron Sky“, das einen Teil der Finanzierung mittels Crowdfunding bewerkstelligte. Das Resultat ist visuell beeindruckend, irrwitzig, politisch höchst unkorrekt und schlicht ein riesengroßer Spaß.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4558" title="The Lady" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/The-Lady.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><strong>The Lady</strong></p>
<p>F/GB / R: Luc Besson / D: Michelle Yeoh, David Thewlis, Jonathan Ragget etc.</p>
<p><strong>Verantwortungsvoll</strong></p>
<p><strong>Es könnte fast ein PR-Stunt sein: pünktlich zum großen Wahlerfolg der Partei von Burmas Präsidentin des Volks kommt Luc Bessons Biopic in die Kinos.</strong></p>
<p>Es war ihr ein persönliches Anliegen, die Geschichte von Aung San Suu Kyi zu erzählen und jahrelang suchte Michelle Yeoh („Crouching Tiger, Hidden Dragon“) nach einem Regisseur für ihr Projekt. Nun hat sich ausgerechnet Luc Besson, dessen letzter Film jenseits des reinen Unterhaltungsfaktors sieben Jahre zurückliegt, mit dem tragischen Schicksal des burmesischen gewählten Staatsoberhaupts und Friedensnobelpreisträgerin auseinandergesetzt. Trotz einiger Kitschmomente gelingt ihm eine spannende und bewegende Nacherzählung der Ereignisse und Hintergründe, die sie aus dem Londoner Exil zurück in ihr Land führten, obwohl ihr dort die Inhaftierung drohte. Michelle Yeoh spielt mit Leidenschaft und Besson hüllt das Ganze in sinnliche Bilder.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4559" title="SPIEGLEIN SPIEGLEIN" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/SpiegleinSpieglein.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p><strong>Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen</strong></p>
<p><strong>Erfrischend</strong></p>
<p><strong>Schneewittchen einmal anders: Bildmagier Tarsem Singh („The Fall“) erzählt das klassische Märchen der Gebrüder Grimm auf erfrischen andere Weise. </strong></p>
<p>In Grundzügen bleibt seine Interpretation dem Original treu: eine eitle Königin (Julia Roberts) unterdrückt das Volk und regiert das Land mit grausamer Härte. Auch ihre Stieftochter Schneewittchen (Lily Collins) hat darunter zu leiden und darf selbst an ihrem 18. Geburtstag die Mauern des Schlosses nicht verlassen.</p>
<p>Als sie es dennoch tut, begegnet sie dem charmanten Prinzen Andrew (Armie Hammer), der auf Brautschau durchs Land reist und dabei eine unangenehme Begegnung mit sieben räuberischen Zwergen machen musste. Spätestens als sich Prinz und Prinzessin beim Hofball wieder begegnen, ist es um beide geschehen. Dumm nur, dass sein Platz an der Seite der heiratswilligen Königin sein soll.</p>
<p>Mit viel Witz und Phantasie unterziehen Tarsem und die Autoren Melissa Wallack und Jason Keller die bekannte Mär einer angenehmen Frischzellenkur, ohne den Geist der Vorlage zu verraten. Dabei begeistert Tarsems Variante, wie zu erwarten, besonders durch die farbenprächtigen Kostüme und Sets. Die visuell einfalls- und temporeiche Inszenierung und das Ensemble, das mit viel Verve bei der Sache ist, dürften Kinder ebenso begeistern wie ihre Eltern.</p>
<p>USA 2012 / R: Tarsem Singh / D: Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer etc.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4560" title="Hinter der Tür" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/Hinter-der-Tür.jpg" alt="" width="600" height="407" /></p>
<p><strong>Hinter der Tür</strong></p>
<p>HU/D / R: István Szabó / D: Helen Mirren, Martina Gedeck, Károly Eperjes etc.</p>
<p><strong>Wir müssen draußen bleiben</strong></p>
<p><strong>Der bekannteste Regisseur Ungarns verfilmt einen Roman der bekanntesten Autorin seines Landes – und dann teilen die beiden sich auch noch einen Nachnamen. </strong></p>
<p>István Szabó ist allerdings nicht mit Magda Szabó verwandt, das sei hier gleich vorweg geklärt. Die Geschichte der Magda Szabó ist autobiographisch geprägt und erzählt von dem außergewöhnlichen Verhältnis einer Schriftstellerin zu ihrer Haushälterin. Die störrische Emerenc, der Helen Mirren wunderbar Leben einhaucht, lässt niemanden an sich heran und über die Schwelle ihrer Tür. Einzig Magda, verkörpert von Martina Gedeck, findet Zugang zu ihr. Das ist im Film etwas ungelenk erzählt und visuell eher Fernsehniveau. Die beiden Darstellerinnen lohnen aber unterm Strich den Kinogang.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-png-kinowoche-8/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Wurstplatte 01/2012</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-wurstplatte-012012/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-wurstplatte-012012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persona-non-grata.de/?p=4551</guid>
		<description><![CDATA[Es ward Ostern und es gab Wurst: die Playlist der Sendung vom 6.4.2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3923" title="radio_blau_corax" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/radio_blau_corax.gif" alt="" width="250" height="70" /></p>
<p>Die Playlist der phonographischen Wurstplatte vom 6.4.2012</p>
<p>1. No More &#8211; All Is Well &#8211; Senza Macchia (von Sisyphus &#8211; rent a dog)<br />
2. The Black Keys &#8211; Dead And Gone (von El Camino &#8211; Nonesuch)<br />
3. Chelsea Wolfe &#8211; Demons (von Apocalypsis &#8211; Pendu Sounds)<br />
4. Sonofold &#8211; Like She Wants To Dance (von The Wolf Album &#8211; Little Teddy Rec.)<br />
5. Killing Joke &#8211; In Cythera (von MMXII &#8211; Spinefarm)<br />
6. Lunar Aurora &#8211; Habergoaß (von Hoagascht &#8211; Cold Dimensions)<br />
7. Tomat &#8211; 1984 (von 01-06 June &#8211; Monotreme)<br />
8. VCMG &#8211; Lowly (von Ssss &#8211; Mute)<br />
9. Miike Snow &#8211; Bavarian #1 (Say You Will) (von Happy To You &#8211; Columbia)<br />
10. Laura Gibson &#8211; Milk-Heavy, Pollen-Eyed (von La Grande &#8211; City Slang)<br />
11. Spiritualized &#8211; Hey Jane (von Hey Jane)<br />
12. A Whisper In The Noise &#8211; Black Shroud (von To Forget &#8211; Exile On Mainstream)<br />
13. Lockerbie &#8211; Laut (von Olgusjor &#8211; RecRec)<br />
14. Paul Weller &#8211; That Dangerous Age (Matt Helders Remix) (von That Dangerous Age EP &#8211; Island)<br />
15. Peter Broderick &#8211; Colin (von www.itstartshear.com &#8211; Bella Union)<br />
16. Stabil Elite &#8211; Rave Maria (von Douze Pouze &#8211; Italic)<br />
17. Dr. John &#8211; Locked Down (von Locked Down &#8211; Nonesuch)<br />
18. Kraftklub &#8211; Karl-Marx-Stadt (von Mit K &#8211; Vertigo)<br />
19. Crippled Black Phoenix &#8211; Born In A Hurricane (von (Mankind) The Crafty Ape &#8211; Cool Green)<br />
20. Black Breath &#8211; Home Of The Grave (von Sentenced To Life &#8211; Southern Lord)</p>
<p>Generell: PNG ist jeden zweiten Freitag von 21.00 bis 23.00 Uhr auf Sendung. Im Wechsel finden entweder Das Phonographische Quartett, bei dem vier Redakteure vier aktuelle Veröffentlichungen vorstellen, oder Spezialsendungen zu unterschiedlichen Themen (Labels, Festivals usw.) statt.</p>
<p>Radio Blau In Leipzig: auf UKW 99,2 MHz, sowie: 94,4 MHz &amp; 89,2 MHz (Karte) und 97,9 MHz (primacom Kabel)</p>
<p>Online:<a href="http://www.radioblau.de/" target="_blank"> www.radioblau.de</a> oder gleich im <a href="http://radioblau.de/index.php?z=ar14&amp;r=m1" target="_blank">Stream</a></p>
<p>Auf <a href="http://959.radiocorax.de/" target="_blank">Radio Corax</a>, dem freien Radio in Halle/Saale laufen einmal im Monat samstags 23.00 Uhr ausgewählte Sendungen. Hier gehts zum <a href="http://streaming.fueralle.org:8000/corax.mp3.m3u" target="_blank">Strom</a>.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.persona-non-grata.de/2012/04/08/die-wurstplatte-012012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

