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	<title>: Persona Non Grata : : : &#187; Diary</title>
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		<title>Roskilde 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 19:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[D]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rückblick auf das diesjährige Festival. 
Höhepunkte und Tiefschläge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3274.jpg"><img title="r11_3274" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3274.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Dabei hätte alles es auch in diesem Jahr so enden können wie immer. Man schleppt sich ermattet und fußlahm vom letzten fulminanten Konzert auf der Hauptbühne zum Zelt, an der Arena vorbei, um dort noch ein gemütliches Bierchen mit den Mitstreitern und Zeltnachbarn zu genießen&#8230;</p>
<p>Doch leider kam es anders. Denn bei der offiziellen Verabschiedung nach dem Kings Of Leon Konzert erfuhren wohl die meisten Besucher, wie auch wir vom tragischen Tod einer Frau am selben Nachmittag am Turm der Seilbahn auf dem Campingplatz. Die Ursache war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt und gab nicht nur uns, sondern auch allen Medien noch ein paar Tage lang zu denken. Auch nachdem man Zeugen fand und klar wurde, dass es sich um einen Selbstmord handelte bleiben für Aussenstehende die Hintergründe ungeklärt. Warum wählt man man ausgerecht den rahmen einer solchen Veranstaltung für solch einen tragischen Schritt? Was waren die Beweggründe? Fragen, deren Beantwortung wohl nur dem näheren Familien- und Freundeskreis vorbehalten bleiben dürfte.</p>
<p><img title="r11_3306" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3306.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Ansonsten war eigentlich alles wie immer, auch wenn das in der Nachschau banal erscheinen mag. Das Wetter war nach zwei Jahren regenlosen Sonnenschein wieder mal durchwachsen. Mal mehr, meist weniger Regen. Das kennt man aber und wer sich am Samstag rechtzeitig vor dem großen Wolkenbruch in Sicherheit gebracht hat, dem konnte das nordische Wetter nicht viel anhaben. Die richtige Kleidung und vor allem festes Schuwerk vorausgesetzt, denn aufgeweicht und schlammig war es dann schon.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0051.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3720" title="r11_0051" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0051.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Festivalmode</p>
<p>Neuerungen gab es dennoch, so öffnete mit dem Gloria eine kleine überdachte Bühne, in der von wenigen Ausnahmen wie Next Life einmal abgesehen, vor allem die leiseren bedächtigeren Töne spielten, wie zBsp. Ólöf Arnalds. Baulich gab es zwei sich gegenüberstehnde Treppenkonstruktionen auf denen man verweilen oder vom erhöhten Ausblick die Konzerte in der Vogelschau geniessen konnte. Auch neu, die schon erwähnte Seilbahn, die vom Turm auf dem Campingplatz über die Kiesgrube hinweg ca. 300m auf das Festivalgelände führte.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0471.jpg"><img title="r11_0471" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0471.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ólöf Arnalds</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0362.jpg"><img title="r11_0362" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0362.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Zu Next Life wurden die Stichworte Gameboydeathmetal und Chipcore ausgegeben.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1601.jpg"><img title="r11_1601" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1601.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ebenfalls im Gloria: Be-Being mit traditionell koreanischen Klängen und Darbietungen</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1667.jpg"><img title="r11_1667" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1667.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0115.jpg"><img title="r11_0115" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0115.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Und dann war da noch was&#8230; Während man auf deutsche Festivals in diesem Jahr öffentlich Urinierende mit Bußgeldern belegte hat man sich diesem Umstand in Dänemark schon lange ergeben, arbeitet aber beständig an der Beseitigung der entsprechenden Unterversorgung. Neue bessere Toiletten erwarteten den Besucher und neue Einfälle das Problem mit dem aufgeweichten Boden an allen Bäumen zu verringern.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0479.jpg"><img title="r11_0479" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0479.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Für die Damenwelt, die an den Zuständen wohl bisher am meisten zu leiden hatte, tat sich auf diesem Sektor auch etwas. Hier zu sehen das Schauexemplar der neuen Urinale. Willkommen in der Welt der Stehpinkler!</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0078.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3721" title="r11_0078" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0078.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>1349: Richtig geraten: Norweger, Blackmetalsupergroup mit Mitgliedern von Alvheim und Satyricon</p>
<p>Ansonsten alles beim Alten, jede Menge Acts, Künstler jedweden Genres, für jeden etwas dabei, Vertrautes, Unbekanntes, Hochgelobtes, Wiedergekehrtes, Neuentdeckungen&#8230; also ein volles Programm für die vier Kerntage.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0162.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3723" title="r11_0162" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0162.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Cody: alternativ Country mit dänischen Wurzeln</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0195.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3724" title="r11_0195" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0195.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Oh Land: Superpop mit großer Geste beim Heimspiel vor vollem Cosmopol, in das nach offiziellen Angaben 6.000 Personen passen. Das schafften an selbe Stelle nur noch Odd Future Wolf Gang Kill Them All und Janelle Monáe.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_18992.jpg"><img title="r11_1899" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_18992.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Bei Odd Future Wolf Gang Kill Them All, dem Hype der Saison, war das Gedränge gar so groß, dass man aus Sicherheitsgründen die Fotografen gar nicht in den Sicherheitsgraben ließ, da man dort jede Menge zu tun hatte, die Erschöpften herauszuziehen.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1912.jpg"><img title="r11_1912" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1912.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ja das war eine Mitmachveranstaltung, manchmal manifestiert sich Musik auch etwas körperlicher.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0244.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3725" title="r11_0244" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0244.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Neben den Foals und Iron Maiden das erste Highlight des Festivals am Donnerstag: PJ Harvey. Entrückt, sphärisch elfengleich bei den neueren Songs und kratzbürstig bei dem historischen Material. Immer ein Erlebnis. Wie auch schon 2001 an selber Stelle.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0386.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3727" title="r11_0386" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0386.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Nein das ist nicht The Dome, eher eine Überdachung zum Futtern und Feiern auf dem Campingplatzgelände Ost.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0395.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3728" title="r11_0395" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0395.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>same procedure&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0412.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3729" title="r11_0412" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0412.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Connor Oberst war dieses Mal gut drauf und begeisterte mit seinen Bright Eyes</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0453.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3730" title="r11_0453" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0453.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>nicht nur das Publikum im, sondern auch vor dem Zelt.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0475.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3732" title="r11_0475" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0475.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Noch Fragen?</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0492.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3734" title="r11_0492" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0492.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Zun Zun Egui sprengen nicht nur geographische, sondern auch musikalische Einordnungen. Das in Bristol beheimatete internationale Kollektiv verschmilzt afrikanische Gitarrenarbeit, japanische Avantgarde, jazzigen Postrock zu einer wirren irren Demontration der Lebensfreude. &#8230;partiell in Esperanto.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0919.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3735" title="r11_0919" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0919.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Zum ersten mal auf der Hauptbühne: The Raveonettes. Großartig! Keine Frage . Trotz des undankbaren Termins, bei Tageslicht. Das Publikum nahm es trotzdem begeistert auf, da es ja obendrein um ein Heimspiel handelte. Die alten Gassenhauer wurden abgefeiert, aber auch die Songs des neuen Albums &#8220;Raven In The Grave&#8221;, das an dieser Stelle ruhig mal lobend erwähnt werden sollte, wurden enthusiastisch abgefeiert.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0960.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3736" title="r11_0960" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0960.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Sein Kumpel hatte nen Vogel&#8230;</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0979.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3737" title="r11_0979" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_0979.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Charles Bradley brachte den Soul nach Dänemark und übernahm quasi den oldschool Part während Janelle Monáe zwei Tage später für das Update sorgte und etwas mehr Show bot.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3167.jpg"><img title="r11_3167" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3167.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Janelle Monáe: Retrofuturistic Soul</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1002.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3738" title="r11_1002" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1002.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Früher mal The Oval heute immer noch ein Plätzchen zum Verweilen und für die Nahrungsaufnahme.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1033.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3739" title="r11_1033" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1033.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Mastodon: Wenn ich richtig mitgezählt habe zum dritten Mal hier und diesmal auf der Orange Stage.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1092.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3740" title="r11_1092" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1092.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Destroyer: introspektierte Songs von Weh und Leid zwischen Jazz und Chanson, Frank Sinatra und Leonard Cohen in Indie.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_11491.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3741" title="r11_1149" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_11491.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Kurt Vile: Auch ein großer Leidender mit dem Faible für die richtigen Worte und Melodien.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1319.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3742" title="r11_1319" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1319.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Das Triple im Leidenszyklus beschlossen am Freitag Portishead. Beth Gibbons litt aufs Herzerweichenste. Ein absoluter Höhepunkt des Festivals. Ich frag mich sowieso, warum in manchen Nachlesen über zu wenig Headliner geklagt wurde. ich kann mich nicht beschweren mit Portishead, PJ Harvey, Strokes, Raveonettes, Battles usw. kann ich über die Besetzung der großen Bühnen nicht klagen, im Gegenteil. Das Selbe gilt für die kleinen Spielstätten: Schmäckerchen, Gelobtes und weiter zu beobachtendes gab es zuhauf.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1410.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3743" title="r11_1410" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1410.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Swans: Ich kenn ja Leute die schwärmten von den Konzerten auf der Klubtour. Ich seh ja nur einen Typen von einem Duo mit seinen ganzen Kumpels, die sich tierisch einen abgegniedelt haben, nicht gleich Pubrock, aber mehr als ein Alterleuteendlosjam war das nicht. Enttäuschend.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1494.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3744" title="r11_1494" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1494.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Großes Kino mit jeder Menge Weihrauchgewaber boten dagegen Ghost. Gut, man beim Brimborium nicht ganz so kritisch auf die Musik, aber Spass hat es allmal gemacht.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1793.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3747" title="r11_1793" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1793.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Flankierend zum eigenen Auftritt kuratierten The Ex im Pavillion noch einen Nachmittag mit Freunden und Entdeckenswerten aus dem Reich der politisch Sendungsbewussten. Hier Jackdaw with Crowbar danach waren Api Uiz aus Frankreich am Start.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1872.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3748" title="r11_1872" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1872.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><br />
Api Uiz</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1922.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3751" title="r11_1922" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1922.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Der Man in Rot</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1953.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3752" title="r11_1953" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_1953.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Für historisch Interessierte bot Killing Joke Frontmann Jaz Colemandie nicht nur die Industriallegende, sondern auch eine Lehrstunde in Bürgerschreckkunde anno 1980.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2038.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3753" title="r11_2038" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2038.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Keine Frage: auch ein ganz großes Highlight: TV On The Radio in der Arena. Rock, Funk, Dance harmonisch und abwechslungsreich verwoben, als gäbe es keine selbstverständlicheren Kombinationen. Pioniere!</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2089.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3754" title="r11_2089" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2089.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2094.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3755" title="r11_2094" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2094.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Auch nicht das erste Mal in Roskilde, die Arctic Monkeys. Diesmal sahen sie allerdings nicht mehr wie eine Schülerband aus und durften im Freien bejubelt werden (s.o.).</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2171.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3756" title="r11_2171" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2171.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Vor den Strokes gab es den schon erwähnten Wolkenbruch, doch die New Yorker ließen die Unbill des Wetters schnell vergessen und lieferten einen Souveränen Aufritt ab. Es kam mir fast so vor, als wollten noch irgendwo hin und spielten alles ein wenig schneller, was den meisten Songs allerding gut bekam und das sonst mit den Strokes verbundene Hängertum hinweggefegt wurde. Druckvoll und energisch, geht doch.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2301.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3757" title="r11_2301" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2301.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ein besonderes Spektakel wurde im Odeon geboten: Congotronics vs Rockers: die Verschmelzung von afrikanischen Rhytmen, Elektronik, Jazz und Indierock. Ein Riesenjam mit Leuten von Konono N°1, Deerhoof, Kasai Allstars, Wildbirds &amp; Peacedrums, Skeletons und Juana Molina.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2317.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3758" title="r11_2317" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2317.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Mariam Wallentin eigentlich sonst bei Wildbirds &amp; Peacedrums.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2391.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3759" title="r11_2391" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2391.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Kontrastprogamm ist King: Autopsy.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2410.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3760" title="r11_2410" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2410.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Lykke Li im vollgestopften grünen Zelt. Von der Indiedancemaus zur Zeremonienmeisterin gereift.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2509.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3761" title="r11_2509" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2509.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Der Sonntag wird von I Was A King aus Norwegen mit zauberhaft verspielten Noisepop sonnig eröffnet. File under: im Auge behalten!</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2566.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3762" title="r11_2566" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2566.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Tremor: Die argentinische Version von Mittelalter trifft Tanzmusik.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2593.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3763" title="r11_2593" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2593.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Das Volk nahm es dankend an.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2636.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3764" title="r11_2636" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2636.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>In zahlreichen Blogs waren Surfer Blood mit ihrem Album im letzen Jahr der heiße Scheiß. Nicht ganz zu Unrecht muss man einräumen. Zart gezupfte Melodeien mit mehr Beach Boys als Indie in der Wagschale. gut</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2713.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3765" title="r11_2713" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2713.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Nochmal Geschichtsuntericht, diesmal mit den Haudegen von Bad Religion. Gut, hat man die auch mal gesehen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2843.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3766" title="r11_2843" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2843.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Pulled Apart By Horses: Mitreissend!</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2878.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3767" title="r11_2878" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2878.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>My Chemical Romance: Ja, hat man die auch mal gesehen. Auch nach dem Liveerlebnis bleibt mir der Hype ein Mysterium. Große Gesten, aber kein Songfetzen, der auch nur wenige Minuten haften bleibt.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2885.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3768" title="r11_2885" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2885.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Und jetzt will ich eure Ärmchen sehen&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2953.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3769" title="r11_2953" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_2953.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Ich würd ja gern von Entdeckung reden, aber ich kannte die letzte Platte &#8220;Castle Talk&#8221; schon vorher und war gespannt ob die unbändige Energie, der Witz und der Irrsinn auch live Bestand haben. NoisePopRock vom Feinsten. Wer ein Herz für schräge Töne, verzerrte Gitarren und versteckte Melodien hat, dem sei diese Band der Stunde empfohlen!!!</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3008.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3770" title="r11_3008" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3008.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Frontfrau, Gitarrendomteuse  und Stimmwunder: Marissa Paternoster aus New Brunswick im Staate New Jersey.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3217.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3772" title="r11_3217" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3217.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Kings Of Leon: auch schon das dritte Mal da, überzeugten souverän und fulminant als Abschlussband eines eigentlich schönes Festivals.</p>
<p>Bis zum nächsten Jahr!</p>
<p><a href="http://roskilde-festival.dk/uk/news/" target="_blank">www.roskilde-festival.dk</a></p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://c.gigcount.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEzMTgwMDYzOTU5OTgmcHQ9MTMxODAwNjQwNzkyMCZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPTZkMGM2ODU5ZGZiZDQ2YzM4OGQ4/ZjA4NzZkYmYwNjgyJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157627146879463&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=roskilde%202011&amp;randomize=1" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157627146879463&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=roskilde%202011&amp;randomize=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Bilder auf <a href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/sets/72157627146879463/" target="_blank">flickr.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3250.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3773" title="r11_3250" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r11_3250.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><br />
ohne Worte (für den Euro gibts es übrigens ca. 7 Kronen)</p>
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		<title>Bittersweet &#8211; Azure Ray waren in der Stadt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 20:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Azure Ray sind nicht nur Schönheit. Azure Ray sind auch durchtränkt von einer schmerzlichen Bitterkeit, die erst die Schönheit zum Leuchten bringen kann. Daran hat sich nichts geändert - auch wenn die Rückkehr von Orenda Fink und Maria Taylor sich in vielerlei Hinsicht anders anfühlt als erwartet. Weniger Emo und Expressionismus, mehr Folk und Impressionismus. Ein Erlebnis ist es aber dennoch allemal, die Beiden live auf einer Bühne zu sehen, zu fühlen, zu erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0742.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2943" title="IMG_0742" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0742.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Unsere kleine Leipziger Heimatzeitung hatte im Vorfeld des Azure Ray-Konzerts offenbar ein wenig im Archiv gestöbert. Und dabei stieß man ein weitere Konzertankündigung, in der sinngemäß folgendes dargelegt wurde: Die musikalischen und vor allem gesanglichen Darbietungen von Orenda Fink und Maria Taylor seien derart bezaubernd in ihrer Schönheit, dass sie auch problemlos von Dingen wie Hartz IV singen könnten. Mal abgesehen von der aus meiner Sicht etwas bedenklichen Grundeinstellung, die da von der Flapsigkeit, die von etlichen Autoren unbedingt, aber vollkommen zu Unrecht zu popkulturellen Entäußerungen dazu zu gehören scheint, nur mühsam überdeckt wird &#8211; irgendwie stimmt dieses Bild nicht. Zumindest wenn man mal beispielsweise einen Song wie „We Are Mice“ heranzieht, der durchaus als Reflektion über Themen wie soziale Abgekoppeltheit, Verlorenheit, Chancen- bzw. Hoffnungslosigkeit verstanden werden kann. „They Are Elephants We Are Mice“, man muss ja gerade in Songtexten, die sich partiell als Lyrik verstehen wie in vorliegendem Falle, nicht immer mit dem groben Holzhammer arbeiten.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0757-e1297977692954.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2945" title="IMG_0757" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0757-e1297977692954.jpg" alt="" width="323" height="485" /></a></p>
<p>So weit, so unterhaltsam. Wenn man nicht an dieser Stelle mal festhalten müsste, dass diese Reduzierung des Duos Azure Ray auf das Schöne, Anschmiegsame, Männerherzen-Brechende, Süße schon ziemlich perfide ist. Weil da diese zweite Komponente schlicht draußen gelassen wird, die Orenda Fink und Maria Taylor zwingend auszeichnet &#8211; das „bitter“ an „bittersweet“. Und dass diese Band ohne diese Kombination aus der Schönheit beispielsweise eines harmonischen Satzgesangs hart an der Grenze zur Perfektion und eines wohltemperierten Songwritings mit eben jener schmerzhaft direkten Offenheit, Emotionalität, Melancholie (bis an die Grenze der Morbidität), ja Bitterkeit nun mal nicht Azure Ray wären. Die einzigartigen Azure Ray, die (auch wieder mal) mehr sind als nur die Summe der einzelnen Teile. Wobei sich interessanterweise nach der Reunion die Wichtungen verschoben zu haben scheinen &#8211; was mir schon im direkten Vergleich zwischen „Drawing Down The Moon“ und „Hold On Love“ aufgefallen ist. Letztere Platte war (und ist, zumindest in meinen Ohren) ein gewaltiges Statement. Ein Statement über die Sprengkraft dessen, was man möglicherweise am besten mit dem Begriff „Das Politische der Privatheit“ umschreiben kann. Die Dinge, über die beinharte politicians selbstredend nur verächtlich lachen, die aber unterm Strich eine Menge mit Sachen wie Haltung zu tun haben. Mit Einstellung und mit dem (natürlich irgendwie indifferenten, aber was im Leben ist nicht indifferent) Streben danach, kein Arschloch sein zu wollen. Mit Nonkonformität als Lebensgefühl: Ich habe keine Lust, dazu zu gehören &#8211; zum Mainstream, zum übergreifenden Konsens, zum gängigen Verständnis einer straighten Lebensplanung. Diese Grundhaltung, die in Pop ja eigentlich noch viel mehr drinsteckt als das Prinzip Stardom (das sich letztlich eigentlich erst aus dieser Grundhaltung entwickeln kann. Dieses exzentrische Ding kann sich ja erst bilden, wenn man sich selbst ausdrücklich für anders als der übliche Standard hält &#8211; mit allen Risiken und Nebenwirkungen selbstredend). Diese Grundhaltung, die nicht nur aus Azure Rays „Hold On Love“ herausstrahlte, sondern eigentlich aus jeder Platte des Saddle Creek-Universums und die letztlich wohl dafür sorgte, dass dieses Label weniger stil- als vielmehr lebensgefühlsprägend wurde. „Drawing Down The Moon“ ist anders. Nicht schlechter unbedingt, aber anders. Weniger Expressionismus, viel mehr Impressionismus. Dies ist weniger ein Statement nach außen als viel mehr ein Versichern des eigenen Selbst. Wir sind noch da, wir fühlen noch ähnlich, aber es ist in erster Linie unsere Sache. Was natürlich nicht bedeutet, das Zuhören auszuschließen. Oder schwierig zu machen. Keine Frage. Wer nun ein richtiger Schlaumeier sein möchte, könnte daraus auch ablesen, dass sich sowohl Orenda Fink und Maria Taylor als auch die versammelte Saddle Creek-Posse (davon kann man ja wirklich reden) durchaus der Tatsache bewußt sind, dass das Prinzip „Emo“ ein totgerittener Gaul ist. Nicht mehr wiederbelebbar, weil vollkommen inhaltsleer. Das kann man wirklich so sehen &#8211; was sich auf der neuen Azure Ray-Platte beispielsweise an einer ausgeprägten Folkifizierung der Musik nachvollziehen lässt.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0752-e1297977626185.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2944" title="IMG_0752" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0752-e1297977626185.jpg" alt="" width="323" height="485" /></a></p>
<p>Gut, nun muss man dazu eines unbedingt festhalten &#8211; was wir hier machen ist Jammern auf allerhöchsten Niveau. Auf einem Niveau, das viele andere Bands nicht einmal ansatzweise erreichen werden. Aus dieser erwähnten Kombination der Komponenten „bitter“ und „sweet“ beziehen Azure Ray eine beneidenswerte Einzigartigkeit &#8211; ebenso wie aus der Kombination der Stimmen von Orenda Fink und Maria Taylor. Wobei es einfach immer wieder eine wunderbare Erfahrung ist, diesen Beiden zuzusehen, die Unterschiede derart zu erleben. Auf der einen Seite Maria Taylor, die scheinbar unbeeindruckt, geradezu cool agiert. Ein ergreifender, höchst emotionaler Gesang gewürzt mit einer Prise Unnahbarkeit, mit Distanziertheit, mit dem puren Gegenteil dessen, was uns gemeinhin als Klischee des Singer/Songwritertums kredenzt wird. Das kribbelt, ehrlich. Und auf der anderen Seite Orenda Fink, die dieses Klischee eben auch nicht erfüllen möchte &#8211; sondern vielmehr um ihre Stimme, um ihren Text, um ihre Musik auf der Bühne geradezu kämpft. Die das Prinzip „Anstrengung“ (ja, ich rede hier von einer Definition im Rollins‘schen Sinne. Ja, ja, der Kerl mit den vielen Tattoos, Black Flag und so. Henry Rollins) ungebremst und unkaschiert auf die Bühne bringt. Auch mit einer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, die sie mit Maria Taylor gemeinsam hat. Und wie dies erstmal kribbelt &#8211; herrje, wirklich beeindruckend. Ein Erlebnis. Auch wenn die Verschiebung der Dinge auch live in der Leipziger Schaubühne Lindenfels nachhaltig zu spüren war: Der beinahe schon emotionale Aufbruch, als Maria Taylor ans elektrische Piano trat, um „If You Fall“ zu intonieren, war enorm. Ein Aufbruch aus dem ruhigen, impressiven Konzert, das ich bis dato ebenfalls genossen hatte. Ein Aufbruch, der mir aber ganz wichtig war &#8211; um das Prinzip Azure Ray auch 2011 stimmig auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Btw.: Einen deutlichen Bezugspunkt, von welch hohem Niveau wir im Kontext „Azure Ray“ reden, hatten die Beiden bei der Tour gleich selbst mit im Gepäck. Drummer James Huggins III aka James Husband servierte uns vor dem Auftritt des Duos ein geradezu groteskes Singer/Songwriter-Modell, das mich im Nachgang immer noch ein wenig fassungslos macht ob seiner absolut strangen Seltsamkeit. Inzwischen bin ich zu der Ansicht gelangt, dies alles als irgendwie selbstironisch aufgeladenes Anti-Statement zu eben jenen erwähnten Thema Singer/Songwriter zu sehen, das unter anderem die permanente Ernsthaftigkeit der schmerzlichen Inszenierung auf die Schippe nehmen möchte. Was unter anderem daran liegt, dass James Huggins III dereinst bei Of Montreal mitwirkte, die sich ja nun auch durch ein eher lockeres, geradezu humorvolles Verhältnis zum eigenen Musizieren auszeichnen. Allein &#8211; viel besser macht dies alles den erlebten oder vom mir besser gesagt durchlittenen Auftritt auch nicht. Was unterm Strich eine Menge darüber sagt, wie schwierig es ist, auf dem glitschigen Terrain emotionalen Songwritings den sicheren Stand zu wahren.<br />
Fotos: Klaus Nauber</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/azureray">http://www.myspace.com/azureray</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/jameshusband">http://www.myspace.com/jameshusband</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/IMG_0752.jpg"><span style="color: #ffffff;"> </span></a></p>
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		<title>Doom Over Leipzig &#8211; Rückblick Teil 2</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2010/12/12/doom-over-leipzig-ruckblick-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[++]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, richtig, Konsequenz muss sein - wer über den ersten Teil schreibt, muss auch den zweiten berücksichtigen: Deshalb folgen hier - mit einiger Verspätung, ich räume dies schuldbewusst ein - noch diverse Bemerkungen zu Part 2 von Doom Over Leipzig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_rotor_110.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2644" title="2_rotor_110" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_rotor_110.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_rotor_110.jpg"></a>Ja, richtig, Konsequenz muss sein &#8211; wer über den ersten Teil schreibt, muss auch den zweiten berücksichtigen: Deshalb folgen hier &#8211; mit einiger Verspätung, ich räume dies schuldbewusst ein &#8211; noch diverse Bemerkungen zu Part 2 von Doom Over Leipzig.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/5_suma_006.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2651" title="5_suma_006" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/5_suma_006.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>SUMA</p>
<p>Was vor allen Dingen in einer Hinsicht wahrlich interessant ist: Ich fand es großartig, wie sich die beiden räumlichen Situationen geradezu perfekt ergänzten. Alex Obert und Eldar Fano hatten ja davon gesprochen, dass sich diese Trennung sowohl in räumlicher (einmal das Zoro und zum zweiten das UT Connewitz) als auch zeitlicher Hinsicht (lag ja doch eine Woche zwischen den beiden Terminen) eher aus der Not heraus ergeben haben. Nun ja, manchmal kann die Not auch eine feine Tugend sein &#8211; so gab die zeitliche Trennung die Chance zum Luftholen. Zum Durchatmen und erneuten Konzentrieren, was ich persönlich ganz fein fand und spaßigerweise gab‘s just erst am Wochenende die Bestätigung durch Freund Ingmar Petersen, der ganz offen auch einräumte, von der geballten und gedrängten Angebots-Masse eines (ohne Zweifel unbedingt empfehlenswerten) Festivals wie Roadburn schlicht überfordert zu sein. Dem geht man natürlich aus dem Weg, wenn man ein paar Tage Pause dazwischen schiebt. Noch viel besser fand ich allerdings die räumliche Splittung, die ja gleich auch zwei ziemlich unterschiedliche Location-Konzepte (oder sollte ich besser sagen -Philosophien) unter einem Festivaldach vereinte. Auf der einen Seite das Zoro mit seiner Gleichzeitigkeit von räumlicher Enge (im, ähem, Main Stage-Saal) und Vielfalt an Möglichkeiten (ich erinnere nur an die Lynch-Lounge, gleichzeitiger Schauplatz von „Lost Highway“, dem famosen Khuda-Auftritt &#8211; btw., „Palingenesia“ ist in der Tat eine großartige Platte &#8211; und hörenswerten Dub-HipHop-Electronica-DJ-Exkursen); auf der anderen das UT Connewitz als wohl schönster Konzertsaal Leipzigs mit seiner geräumigen Bühne und der einzigartigen Atmosphäre. Dies funktionierte nicht zuletzt aufgrund einer sorgsamen Editierung: Bands wie Omega Massif oder auch Kodiak kamen in der Zoro-Enge bzw. -Niedrigkeit (ergänzt um selbstgewählte Lichtreduktion) irgendwie erst richtig zur Geltung, auch Khuda zogen ihren Vorteil aus der Nicht-Bühnen-Situation (sie spielten quasi in Publikums-Augenhöhe). Andererseits wirkte die Atmosphäre des UT-Kinosaals für Bands wie Suma oder gerade auch Rotor gewissermaßen als „Geschmacksverstärker“. Vielschichtigkeit als Konzept ist ja eine wichtige Doom Over Leipzig-Komponente &#8211; erst recht, weil sowohl das Zoro als auch das UT Connewitz eine gewisse feine Morbidität und, ähem, Untergrund-Attitude mitbringen, die das Ganze auch konzeptionell schön zusammen hielt. Alex Obert überlegte ja ein bißchen, dies alles künftig am Standort UT Connewitz zu bündeln &#8211; ganz klein und unterwürfig würde ich mir ja wünschen, sie mögen doch bitte nicht auf die Möglichkeiten des „Experimentierkolbens“ Zoro verzichten (mal abgesehen davon, dass hier das Publikum aufgrund des hauseigenen Stamms noch ein bißchen vielschichtiger ausfällt &#8211; was im Vergleich schon ganz schön aufgefallen ist).</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/5_suma_080.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2653" title="5_suma_080" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/5_suma_080.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>SUMA</p>
<p>Eines muss ich auch noch mal loswerden: Wer auch immer auf den Gedanken gekommen sein mag, das Line-Up mit SUMA zu verstärken, er fühle sich hiermit warm ans Herz gedrückt. Dieser Auftritt war ein ebenso gelungener wie grandioser Doom Over Leipzig-Abschluss. Diese Quartett bringt etwas mit, das ich mangels anderer trefflicher Begrifflichkeiten mal mit dem etwas schwammigen Wort „Bühnenpräsenz“ umschreiben möchte. Und zwar vom allerersten Moment an. Boah, Wahnsinn. Wobei ich jetzt noch nicht einmal von Lautstärke rede (auch wenn die vorhanden war, hoho, aber wie. In einem Maße, dass ich nachts um viertel nach 2 doch mal über die Leidensfähigkeit und die Toleranz der Anwohner nachdenken musste), sondern von solch schwierig zu definierenden Dingen wie Charisma, Ausstrahlung &#8211; SUMA jedenfalls sind auf die Bühne gegangen, schickten sich an, das erste Stück zu spielen und ließen in keiner Sekunde auch nur einen Zweifel daran, dass es nun RICHTIG scheppern würde. Was es dann wirklich tat: Ich wurde das wahlweise beängstigende oder wohltuende Gefühl nicht los, dass diese vier Schweden von Mal zu Mal immer noch einen Ticken besser werden. Zwingender. Intensiver. Wuchtiger. Schleppender. Noisiger. Dröhnender. Oh ja, walz mich platt! Keine Frage, dass ich im Anschluss mit ein wenig Sabber in den Mundwinkeln und einem glücklich-debil-zufriedenen Grinsen zum Merch-Stand wankte und mir flugs die neue Veröffentlichung „Ashes“ erwarb (in dieser Hinsicht bin ich ja lernfähig &#8211; und btw., auch dieser Kauf machte aus mir einen vollauf zufriedenen Kunden). Wobei, eines muss man ja dann doch mal sagen: Was auch immer Sänger J. mit seinem Bühnenacting ausdrücken möchte, ich habe es nicht verstanden. Tut mir leid. Ändert aber nix an der Tatsache, dass ich SUMA nun noch ein bißchen mehr in mein Herz geschlossen habe (so dies noch ging) und ich nach wie vor allen da draußen mit einer Doom/Noise/Sludge-Affinität nur nachhaltig empfehlen kann: Wenn die mal in der Gegend sind, sollte man unbedingt hingehen. Es lohnt sich.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/1_blkwvs_28.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2641" title="1_blkwvs_28" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/1_blkwvs_28.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>BLCKWVS</p>
<p>Zur Rotor sage ich mal nix mehr &#8211; kann man alles <a href="http://www.persona-non-grata.de/2010/12/08/unpratentios-aber-dafur-mit-flow-rotor/" target="_blank">hier</a> nachlesen. Erwähnen muss ich sie trotzdem, weil sie der zweite der beiden Mühlsteine waren, zwischen denen sowohl Blackwaves als auch Rorcal aus meiner Sicht so ein bißchen zerrieben wurden. Weil Rotor ein ähnlicher Fall sind in Sachen Bühnenpräsenz und zwingender musikalischer Qualität. Und den beiden angesprochenen Bands fühlbar da noch etwas fehlte. Wobei Blackwaves irgendwie auch damit zu kämpfen hatten, als Opener den Abend zu eröffnen (war zumindest mein subjektiver Eindruck). Dabei konnte ich mit dieser Mixtur aus Post-Rock-Elementen (inklusive Pathos &amp; Bombast) und der Lust am metal-affinen Krachschlagen durchaus etwas abgewinnen &#8211; an einigen Stellen, dies gebe ich gerne zu, hatten die mich gar richtig am Schlafittchen und rüttelten und schüttelten mich gar angenehm durch. Blackwaves (oder BLCKWVS) habe ich definitiv auf dem Schirm; Mühlsteine hin oder her.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/4_rorcal_55.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2650" title="4_rorcal_55" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/4_rorcal_55.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Rorcal</p>
<p>Was zweifellos auch für Rorcal gilt, die ich gar noch einen ganzen Ticken interessanter fand. Zum einen aus konzeptioneller Sicht: Es spricht schließlich für ein gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein mit einem ordentlichen Schuss nonkonformistischer Durchgeknalltheit, um so offensiv und offensichtlich auf alle handelsüblichen Mechanismen zu verzichten. Und bei mir haben Leute, die sich um Songstrukturen einen Dreck scheren und lieber der Ansicht sind, Platten mit einem Opus von einer Stunde, zehn Minuten und 33 Sekunden Länge veröffentlichen zu müssen, eigentlich immer einen dicken Stein im Brett &#8211; erst recht, wenn sie dabei auf Stilistiken wie Doom bzw. Black Metal zurückgreifen und obendrein, wenn diese Mixtur mit einem geschmackssicheren Händchen für Atmosphäre und Songwriting anzurichten verstehen. Gerne greife ich den Hinweis der Band auf und verweise hiermit auf die Möglichkeit, das feine Album „Heliogabalus“ <a href="http://www.rorcal.com/doom/discography/heliogabalus" target="_blank">hier</a> zum Genießen zu finden. Andererseits bieten die auch im Live-Modus unbedingte Konsequenz &#8211; einschließlich eines ausgeprägten Nebeleinsatzes, einer ebenso schmucken wie stimmigen Rotbeleuchtung und einem satten Parforceritt durch die schon angesprochenen Stilistiken (gerne auch angereichert mit Ambient-Phasen, Drone-Eskapaden und wuchtigen Sludge-Ausbrüchen). Der war leider schneller rum als mir eigentlich lieb war, wenn ich jetzt mal so richtig intensiv nachdenke. Richtig, ich für meinen Teil hätte es eigentlich gerne noch ein bißchen länger wahlweise dröhnen, rumpeln und und Highspeed-klopfen gehört &#8211; was ich freilich in dem Moment vergessen hatte, als SUMA loslegten. Naja, die Sache mit den Mühlsteinen, der Bühnenpräsenz und so.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/3_anemeralscity_37.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2646" title="3_anemeralscity_37" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/3_anemeralscity_37.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>An Emerald City</p>
<p>Den Farbtupfer und zwar im wahrsten Sinne des Wortes setzten die Neuseeländer The Emerald City. Und zwar nicht nur wegen der „Sgt. Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band“-Gedächtnisjacken, mit denen Teile der Band zumindest mich durchaus zu begeistern wussten (nein, dies ist jetzt keine Ironie, fand ich wirklich stilistisch passend), sondern vor allem wegen des Space-Rock-Exkurses, der da geboten wurde. Gemeinhin wird dies ja mit den Begriffen Post-Rock oder Psychedelic versehen, aber Teufel noch eins: Wenn  irgendwas so richtig nach Space-Rock klingt, sollte man es einfach auch so nennen. Wie‘s war? Nun denn, ich fühlte mich drei Songs durchaus gut unterhalten, dann musste ich doch irgendwie Freund Gunnar zustimmen, der bemängelte, die ganze Geschichte habe irgendwie einfach keinen Punch. Hmm, leider wahr.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_rotor_014.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2642" title="2_rotor_014" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_rotor_014.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Rotor</p>
<p>Das Fazit? Ich denke, die Doom Over Leipzig-Premiere hat &#8211; für mich und sicherlich auch für Alex Obert und Eldar Fano &#8211; die gehegten Erwartungen nicht einfach nur schnöde erfüllt; herrje, ein dergestalt überzeugend vorgetragenes Genre-Surfing hätte ich mir in meinen besten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Das meine ich ehrlich. Weil mir hier an zwei Tagen eine ganz feine Vielfalt an Musik- und Soundentwürfen serviert wurde. Und weil ich gleich noch etliche Bands mitgenommen habe, die ich mit Sicherheit im Auge behalten werde. Weil das Publikum hochgradig angenehm war, von den Musikern und Machern mal ganz abgesehen. Und weil ich doch ernsthaft hoffe, 2011 eine weitere Auflage zu erleben &#8211; erst recht, weil sich im UT Connewitz mit Alex Obert und Freund Andreas Kanzler Kohl genau die Richtigen getroffen haben.</p>
<p>Fotos: Klaus Nauber</p>
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		<title>Roskilde 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 21:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder...  grüßt das Murmeltier...  nein: öffnet das Roskilde Festival am ersten Juliwochende seine Pforten. Diesmal mit einigen Eckpunkten jenseits der Routine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2197" title="r10_1981" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1981.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Alle Jahre wieder&#8230;  grüßt das Murmeltier&#8230;  nein: öffnet das Roskilde Festival am ersten Juliwochende seine Pforten. Diesmal mit einigen Eckpunkten jenseits der Routine:  1. Ausverkauft. 71.000 Tickets für alle Tage und 4.000 Tageskarten fanden neue Besitzer und rechnet man die 25.000 freiwilligen Helfer hinzu kommt man fix auf 100.000, die sich auf dem weitläufigen Gelände vor der Stadt versammelten.</p>
<p><img title="r10_0140" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0140.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>2. Der zehnte Jahrestag des Unglücks beim Pearl Jam Konzert gab Anlass sich das Geschehen von damals noch einmal vor Augen zu führen und in Erinnerung an die neun Todesopfer innezuhalten. Den offiziellen Betrag lieferten Patti Smith und Lenny Kaye mit einer kurzen Ansprache und einem Lied zu Eröffnung der Hauptbühne am Donnerstag inkl. dem symbolischen Wurf jeweils einer Rose in die Menge bzw. in den Sicherheitsgraben. Nicht nur bei denjenigen, damals dabei waren, dürfte sich ein Kloß im Hals gebildet haben. Besonders auch im Hinblick auf die tragischen Ereignisse in Duisburg steht man wieder hilflos vor der Frage, ob eine hundertprozentige Gewährleistung der Sicherheit bei solchen Großveranstaltungen überhaupt möglich ist. In Roskilde wurde pragmatisch reagiert und ein System von separat zugänglichen Bereichen vor den beiden großen Bühnen des Festivals errichtet und stets penibel darauf geachtet wieviele Personen sich in den einzelnen Abteilungen momentan aufhalten.  Ein System, das sich nun seit neun Jahren bewährt hat.</p>
<p><img title="r10_1955" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1955.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>3. Die Wettervorhersage kündigte bestes Festivalwetter ohne Regen an und behielt Recht. Danke Petrus! Trotz verbriefter 70-prozentiger Regenwahrscheinlichkeit blieben wir verschont und das nun schon seit 2009. Die Statistik droht also gewaltig für nächstes Jahr&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2185" title="r10_1141" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1141.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Nisennenmondai</p>
<p>4. Das Programm! Eigentlich nichts neues, aber bei ca. 150 Bands und Künstlern sollte jeder noch so ausgefallene Geschmack bedient werden. Das sind zwar ein paar weniger als in den Jahren zuvor und auch eine Bühne gab es dieses Mal weniger, doch fünf sind immer noch genug, um für ein ordentliches Laufpensum  zu sorgen, will man so viel wie möglich sehen. Es gab Überraschendes zu entdecken (Nedry, Casiokids, Nisennenmondai&#8230;), Acts, von denen man schon Gutes hörte, aber noch nicht die Möglichkeit hatte sie live zu Gesicht zu bekommen (Japandroids, Miike Snow, Vampire Weekend, Kings Of Convenience, Florence And The Machine&#8230;) und natürlich Bewehrtes, das man sich auch schon lange mal reinzuiehen wollte bzw. man sich bei jeder Gelegenheit geben sollte (Motörhead, Kasabian, The National&#8230;).</p>
<p><img title="r10_2653" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2653.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Nedry</p>
<p><img title="r10_0916" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0916.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Casiokids</p>
<p><img title="r10_1555" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1555.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Japandroids</p>
<p>Kurioser Weise drängelte sich in der Rückschau auf das Gesehen und Gehörte ein Phänomen in den Mittelpunkt meiner Betrachtungen: Das A L T E R ! Hmmh. Das kriegt bekanntlich alle und nachdem nicht jeder Rocker ausbrannte bevor er ausfadete konnte man beim diesjährigen Event recht unterschiedliche Vorgehensweisen mit dem eigenen Mythos und der eigenen Schaffenskraft und Kreativität beobachten. Als da hätten wir:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2212" title="r10_2814" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2814.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Motörheadfan</p>
<p>A: Stoiker: Nie so richtig weg gewesen, zum hundertsten Mal die selbe Platte aufgenommen und sowieso ohne festen Wohnsitz und deshalb ohnehin ständig auf Tour. Richtig: Lemmy! Der kann nicht anders. Egal ob vor 60.000  oder 100 Leuten, der Mann ist immer grandios. In diese Kategorie könnte man mit einigen Abstrichen sicher auch Sick Of It All und Van Dyke Parks rechnen. Wo sonst spielt der große Meister des ausladenden Arrangements (Beach Boys, U2, Sam Phillips, Carly Simon, T-Bone Burnett, Victoria Williams, Bonnie Raitt, Fiona Apple, The Everly Brothers, Bruce Springsteen, Joanna Newsom) mit einem kompletten Orchester auf einem Festival?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2207" title="r10_2556" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2556.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Van Dyke Parks</p>
<p><img title="r10_0243" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0243.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Sick Of It All</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2178" title="r10_0747" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0747.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Gorillaz</p>
<p>B: Wiederbelebte, die etwas neues wagen, dank der Kollaboration mit jüngeren Kollegen. Als da wären da die beiden von The Clash, Paul Simonon und Mick Jones als Teil des Aufgebots der Gorillaz. DER Auftritt des Festivals, eine grandioses Revue, ein Musical mit Streichermatrosinnen, Bobby Womack, diversen Gastsängerinnen, Rappern, Mastermind Damon Albarn, Blaskapelle, einer Fahne und natürlich den Visuals von Jamie Hewlett. Das volle Programm eben und ganz großes Kino! In der zweiten Reihe, schon etwas abgeschlagen John Paul Jones Ex-Led-Zeppelin-Bassist bei Them Crooked Vultures. Naja irgendwie Gemucke, das man durchaus so erwarten konnte und leider ohne Songs, die irgendwie hängenbleiben, mal von der einen Single abgesehn. Hier gäbe es natürlich auch die ketzerische Frage, ob die beiden Mitspieler aufgrund ihrer schillernden Vergangenheit nicht auch in dieser Rubrik explizit zu betrachten wären.</p>
<p><img title="r10_1304" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1304.jpg" alt="" width="323" height="485" /></p>
<p>John Paul Jones</p>
<p><img title="r10_1300" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1300.jpg" alt="" width="323" height="485" /></p>
<p>Josh Homme</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2188" title="r10_1314" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1314.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Dave Grohl</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2219" title="r10_3078" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3078.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Pavement</p>
<p>C: Mit Anstand und Stil Zurückgekehrte wie Pavement, denen auch die selbstironischsten Ansagen gelangen: &#8220;Yeah, that was great in 1994.&#8221;  und &#8220;The next one you like too.&#8221; Die Herren um Stephen Malkmus wissen, was man bringen kann. Spielten tight auf den Punkt. Das kann vor 15 Jahren zwar aktueller gewesen, aber kaum besser gespielt worden sein. Souveräne Show. In diese Rubrik gehört natürlich auch der Herr aus Minneapolis, der als Headliner des Sonntags, die Achtziger wieder heraufbeschwor. Ein Showman, ein Zeremonienmeister vor dem Herrn, da kommen die ganzen Hosenscheißer, Möchtegerns und Pimps noch nicht mal in die Nähe. Nur beim Höhepunkt des minutenlangen Gitarrensolos zu &#8220;Purple Rain&#8221; fehlte mir irgend etwas. Eine glitzerpinke 100 Meter hohe Ejakulation zum Beispiel oder wenigstens eine Feuerwerksfontäne aus dem Gitarrenhals wären schön gewesen.</p>
<p><img title="r10_3202" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3202.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Prince</p>
<p>Zu guter Letzt noch das Negativbeispiel, für mich der totale Ausfall:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2198" title="r10_2029" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2029.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Bad Lieutenant</p>
<p>D: Die Bemitleidenswerten. Möglicherweise tue ich Herrm Sumner unrecht und er wurde von einer schweren Grippe oder etwas ähnlichem gebeutelt und trat trotzdem unter Aufbietung der letzten Reserven für seine Fans auf. In diesem Fall nehme ich alles folgende sofort zurück. Ohnehin waren die meisten um mich herum schlicht von den Socken. Besonders so ein testosteronstrotzender Amerikaner hinter mir ließ an seiner Begeisterung keinen Zweifel, lautstark, mit Geklatsche und Armwedelei. Seis drum. Hätte er mal den New Order Auftritt vor ein paar Jahren auf der Hauptbühne gesehen. Der war gut. Alte Herren, aber mit Würde und Professionalität. Hier und heute eigentlich: Bad Lieutenant, das aktuelle Projekt. Von denen gab es allerdings nur drei Stücke. Der Rest war ein peinliches New Order- Best-Of mit einem Sänger ohne Stimme mit einer schlecht eingespielten Tanzkapelle im Rücken. Erst im dritten oder vierten Anlauf funktionierte dann endlich das Playback von &#8220;Bizarre Love Triangle&#8221; und ich ertappte mich bei dem Wunsch, doch bitte jetzt Commercial Breakup auf der Bühne zu haben. Zu &#8220;guter&#8221; Letzt wurden als Zugaben auch noch drei Stücke von Joy Division gegeben und hinter mir gabs kein halten mehr.</p>
<p><img title="r10_1050" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1050.jpg" alt="" width="323" height="485" /></p>
<p>Und dann waren da noch Alice In Chains. Auf Ihrer neuen (!) Platte ist ja kaum ein Unterschied zu den vergangenen Taten vernehmebar. Eigentlich könnte man da &#8220;Stillstand&#8221; und ähnliches rufen, wäre da nicht ein neuer Frontmann. Aha, okay. Fällt einem ja neben AC/DC keine Band ein, bei der eine ähnliche Transplantation geglückt wäre.   &#8230;Genesis, Queen, Silly, Karat&#8230; Und dann labert eben jener Layne Staley Impersonator gleich nach dem ersten Song los: &#8220;We&#8217;ve been here before&#8230;&#8221; ???? Wer sind wir?. Richtig ich war schon mal da und einige 10.000 sicher auch, aber du? Alter!  Naja, bei meiner Bilanz von 34 Acts, die ich in den vier Tagen mehr oder weniger wahrgenommen habe darf es auch mal ein, zwei Ausfälle geben. Was bleibt: gute Stimmung und die Erinnerungen an schöne Konzerte, interessante Darbietungen, nette Leute &#8211; eigentlich Dasselbe wie immer.  Nächstes Jahr? Selbstverständlich! Wir zählen schon die Tage&#8230;</p>
<p><img title="r10_0215" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0215.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p><img title="r10_0028" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0028.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Der neue Tunnel zur gefahrlosen Straßenquerung</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2165" title="r10_0185" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0185.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Rebekkamaria</p>
<p><img title="r10_0297" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0297.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Die Kurie</p>
<p><img title="r10_0263" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0263.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>LCD Soundsystem</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2176" title="r10_0642" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0642.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Damon Albarn (Gorillaz)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2173" title="r10_0443" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0443.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Bobby Womack (Gorillaz)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2172" title="r10_0383" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0383.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Matrosinnen (Gorillaz)</p>
<p><img title="r10_0836" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_0836.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Teddybears</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2189" title="r10_1414" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1414.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Schaukelinstallation</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2190" title="r10_1454" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1454.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Staff Benda Bilili</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2192" title="r10_1850" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1850.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Kings Of Convenience</p>
<p><img title="r10_1947" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1947.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Wohnzimmer</p>
<p><img title="r10_1966" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1966.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Neu: Badespass auf dem Gelände</p>
<p><img title="r10_1972" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_1972.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>mit ausdrücklichen Reinigungsvorschriften</p>
<p><img title="r10_2136" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2136.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Kashmir: Lokalpatriotismus hoch drei, aber zu recht: weil gut</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2201" title="r10_2182" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2182.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>The Kissaway Trail</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2202" title="r10_2284" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2284.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Gonjasufi: großes Kino aus der Dope-/Dubhölle</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2203" title="r10_2393" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2393.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>The Prodigy: Eigentlich auch was für die Altersdiskussion. Dann wohl Kategorie A. Denn Eines muss man eingestehen, auch wenn man die letzten Album sicher zu recht etwas ignoriert hat rocken sie live das Publikum wie kaum jemand sonst an diesem langen Wochenende. Nachdem sie Mitte der Neunziger live geradezu legendär waren bauten sie zwischenzeitlich extrem ab, unwillig hingerotzte kurze Shows ließen ihre Reputation in den Keller sinken. Aber das kann man ja auch mal anerkennen: sie sind wieder da und machen das wieder ganz gut. Und obendrein mal ehrlich: Was aus der letzten Zeit knallt so drastisch? Haut bei maximaler Lautstärke dermaßen rein? Naja okay der neue Scheiß ist wirklich ein bisschen dünn. Trotzdem&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2204" title="r10_2473" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2473.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Der Beweis</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2206" title="r10_2541" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2541.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Eingang bei Nacht</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2211" title="r10_2704" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2704.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Zufrieden bei Nedry</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2213" title="r10_2833" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2833.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Local Natives: erdig, naturbelassen</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2214" title="r10_2897" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2897.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>The Kissaway Trail mit Unterstützung von Christian Hjelm (Figurines) und dem Gitarristen von The Temper Trap</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2215" title="r10_2936" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2936.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2216" title="r10_2968" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2968.jpg" alt="" width="323" height="485" /></p>
<p>Miike Snow: Langweilig</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2217" title="r10_2999" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_2999.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Warten auf Prince</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2218" title="r10_3011" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3011.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Kasabian</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2220" title="r10_3202" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3202.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Prince</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2221" title="r10_3254" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3254.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Das Große Finale ist vorbei.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2222" title="r10_3262" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r10_3262.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Völkerwanderung gen Heimat. Und nächstes Jahr wieder in die Gegenrichtung.</p>
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		<title>Alarma Man &#8211; Love Forever</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 19:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Sinnbus/Rough Trade)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2059" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/alarma.jpg" alt="" width="170" height="170" /></p>
<p>Neubeginn, Bruch sind so Vokabeln mit denen &#8220;Love Forever&#8221; angepriesen wird. Im Vergleich zum ruppigeren selbstbetitelten natürlich. Nun ja, ganz von der Hand weisen läßt sich das nicht ganz, auch wenn die Evolution nicht ganz so große Schritte macht. Völlig ist der Mathpunk nicht verschwunden. Ihre HC-Sozialisation werden sie trotzdem nicht los solange derart energisch an den Saiten geschrappt, so druckvoll die Felle gegerbt werden und man auch im vokalen gelegentlich in alte Schemata zurückfällt. Was aber noch lange nichts negatives sein muss, verleiht es der Musik immer noch etwas aufmüpfiges, ungestümes, bauchgesteuertes, urgewaltiges, ungeschliffenes. Doch vor allem Letzteres kann man dem neuen Werk nicht durchgängig attestieren. In den Arrangements hat sich da einiges getan, Bläser, Männerchöre, Finesse, auch mal federnd schwebende Gitarrenmelodien und ein nicht zu verhelender Blinzler gen Pop. da darf es auch mal eine Hitsingle, ein Ohrwürmchen wie &#8220;Cabin In The Woods&#8221; oder der fulminate Opener &#8220;Pitch Grammar&#8221; sein. Klar: Sonic Youth, New Wave lassen grüßen und an mancher Stelle auch so etwas wie die Blood Red Shoes. Doch dieser Gedanke Gedanke verfliegt rasch. Spätestens beim nächsten Stück: mehr Abwechselung! Und live? Auch immer ein Tipp!</p>
<p>Liebe auf ewig: Fernziel, Fata Morgana, Verheißung&#8230; Es lebe die Evolution!</p>
<p>(Sinnbus/Rough Trade)</p>
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		<title>Haldern 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 12:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hach nee, schön wars wieder einmal. So gemütlich, so kuschelig. Nette Leute, gute Musik, schönes Wetter, Sonnenschein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0002.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1223" title="h09_0002" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0002.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Hach nee, schön wars wieder einmal. So gemütlich, so kuschelig. Nette Leute, gute Musik, schönes Wetter, Sonnenschein. Vor allem letzteres weiß der regelmäßige Haldernbesucher inzwischen zu schätzen, da die Überflutungen vor zwei und vor drei Jahren immer noch traumatisch im Gedächtnis verankert sind. Nein auszusetzen gabes wirklich nichts. Jedenfalls nichts schwerwiegendes. Einzig die etwas mangelnde Kommunikation betreffs der Umdisponierungen im Ablaufplan haben bei denen für Unmut gesorgt, die am Sonntag dadurch Andrew Bird statt Bon Iver sahen und sich entsprechend gewundet haben. Dass Soap &amp; Skin ausgefiel war natürlich bedauerlich. Hand verstaucht. Kann aber nun mal passieren. Schade, trotzdem. Gute Besserung an Frau Plaschg. Ansonsten das selbe Bild wie jedes Jahr: Kühe, satte Weiden, Seifenblasen, entspannte Menschen mit einem beseelten Lächeln um die Mundwinkel herum. Eigentlich öde immer das Selbe lesen, hören oder schreiben zu müssen.</p>
<p>Im nachhinein verklumpt in der Erinnerung auch das musikalische zu einer zusammenhängenden Masse. Bei anderen Festivals passiert mir das normalerweise nicht und bei näherer Betrachtung aka Rekapitulation war es auch in diesem Jahr sehr abwechslungsreich. Obwohl die flanelltragende Fraktion gefühlsmäßig in der Überzahl war, kam ich nach meiner inoffiziellen Zählung auf 8 der 33 Bands, die ich von den insgesamt 38 angebotenen gesehen habe, bei denen karierte Hemden zu entdecken waren und zählt man Westernhemden und alle hinzu, die aufgrund der Wärme auf das warme Wollene verzichtet haben, verdoppelt sich dieser Wert mindestens nochmal. Womit man eigentlich nur knapp über der Hälfte wäre. Denn es ging noch so einiges anderes und exotischeres. Ganz vorn in diesem Sektor dürfte der Auftritt der Irrepressibles zum Abschluss des Donnertags im Zelt gezählt werden. Mit nicht weiniger als sieben MusikerInnen umgab sich der als Piroth verkleidete Jamie McDermott und lieferte mit ihnen eine von Perfektionismus getriebene Inszenierung mit Kostümen, Makeup und Choreografie ab, an die kein weiterer Act heranreichte. Mechanische Musikpuppen zwischen Hoffmanns Erzählungen und den Dresden Dolls mit einer Anthonykopie als tragischen Frontclown. Auf andere Weise fielen Fettes Brot völlig aus dem homogenen Programm, was aber das komplett mobilisierte Publikum zum Abschluss dennoch vor die Hauptbühne trieb. Die Thermal rockten erfrischend und brachten kurz Bewegung vor die Bühne und The Soundtracks Of Our Lives schwelgten Fulminant in der großen eigenen Geste. Zum Abschluss des gelungenen Wochendes wurde es geradezu experimentell im Spiegelzelt bei den letzten drei Konzerten an dieser Stelle. Little Boots hatte die undanlbare Aufgabe gegen die Brote auf der Hauptbühne anzuspielen. Aber dank des begrenzten Platzes im Zelt fand auch dieser Auftritt vor gefülltem Hause statt und die ersten elektropoppigen Klänge des Fesivals verleiteten die dankbaren Menschen vor der Bühne zum Tanze. Wenn so etwas wie eine Endeckung benennen müßte dan wären auf alle Fälle die Black Jacks (eigentlich unter BLK JKS zu finden) aus Johannesburg. Bislang war gerade mal eine wenig beachtete Single draussen, doch zum Release des Albums &#8220;After Robots&#8221; Ende September kam man sozusagen vorab in den Genuss der Band. Geliefert haben sie ein eigenwilliges Amalgam aus Britpop (Gitarren), Reggae und Dub (Bass, Groove) und unterschwelligen nervös fiebrigen Rhythmen, die aber gar nicht so direkt im Vordergrund stehen, sondern sich eher aus der Tiefe des Raumes ins Unterbewußtsein vor arbeiten. Interessant und eine Band auf die man achten sollte. Den fulminanten Schlusspunkt setzten dann Health, der neue Act von City Slang. Laut und noisy ließen es die Jungs aus Los Angeles noch mal ordentlich krachen, bevor man in die Nacht entlassen wurde.</p>
<p>Was soll ich sonst noch sagen: Nächstes Jahr, selbe Stelle!</p>
<p><strong>Zusammenfassung in Bildern </strong></p>
<p><img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNTIyNDA3MjkxNDEmcHQ9MTI1MjI*MDc1MDM4NCZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPWNmZWY2ZjIxOTIyNjQ5OTBiZjU2NmZlYzg1NTQ2OGVjJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157622112699667&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=haldern%202009&amp;randomize=0" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157622112699667&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=haldern%202009&amp;randomize=0" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>In groß auf unserem <a href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/sets/72157622112699667/" target="_blank">Flickr-Account</a> und hier in Auszügen mit Links zu den Bands.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0083.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1224" title="h09_0083" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0083.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0118.jpg"></a></p>
<p>Baddies</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/baddies" target="_blank">www.myspace.com/baddies</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0118.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1225" title="h09_0118" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0118.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0269.jpg"></a></p>
<p>Broken Records</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/brokenrecordsedinburgh" target="_blank">www.myspace.com/brokenrecordsedinburgh</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0269.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1226" title="h09_0269" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0269.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0401.jpg"></a></p>
<p>Wildbirds &amp; Peacedrums</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/wildbirdsandpeacedrums" target="_blank">www.myspace.com/wildbirdsandpeacedrums</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0401.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1227" title="h09_0401" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0401.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0484.jpg"></a></p>
<p>Palm Springs</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/songspalmsprings" target="_blank">www.myspace.com/songspalmsprings</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0484.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1228" title="h09_0484" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0484.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0520.jpg"></a></p>
<p>Winterschlaf</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/wintersleep" target="_blank">www.myspace.com/wintersleep</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0520.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1229" title="h09_0520" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0520.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>The Irrepressibles</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/theirrepressibles" target="_blank">www.myspace.com/theirrepressibles</a></p>
<p><strong>Freitag </strong></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0665.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1230" title="h09_0665" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0665.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0688.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1231" title="h09_0688" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0688.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_07651.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_07651.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1233" title="h09_07651" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_07651.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0885.jpg"></a></p>
<p>Asaf Avidan &amp; The Mojos</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/findlovenow" target="_blank">www.myspace.com/findlovenow</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0885.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1234" title="h09_0885" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_0885.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1011.jpg"></a></p>
<p>Port O&#8217;Brien</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/portobrien" target="_blank">www.myspace.com/portobrien</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1235" title="h09_1011" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1011.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1058.jpg"></a></p>
<p>The Temper Trap</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/thetempertrap" target="_blank">www.myspace.com/thetempertrap</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1058.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1236" title="h09_1058" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1058.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1184.jpg"></a></p>
<p>Final Fantasy</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ffinalffantasy" target="_blank">www.myspace.com/ffinalffantasy</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1184.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1237" title="h09_1184" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1184.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Noah &amp; The Whale</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/noahandthewhale" target="_blank">www.myspace.com/noahandthewhale</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1297.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1238" title="h09_1297" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1297.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Anna Ternheim</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/annaternheim" target="_blank">www.myspace.com/annaternheim</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1394.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1239" title="h09_1394" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1394.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1481.jpg"></a></p>
<p>Patrick Watson</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/patrickwatson" target="_blank">www.myspace.com/patrickwatson</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1481.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1240" title="h09_1481" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1481.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1569.jpg"></a></p>
<p>Loney, Dear</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/loneydear" target="_blank">www.myspace.com/loneydear</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1569.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1241" title="h09_1569" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1569.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1583.jpg"></a></p>
<p>Athlete</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/athlete" target="_blank">www.myspace.com/athlete</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1583.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1242" title="h09_1583" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1583.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1643.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1643.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1243" title="h09_1643" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1643.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1689.jpg"></a></p>
<p>Gravenhurst</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/gravenhurst" target="_blank">www.myspace.com/gravenhurst</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1689.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1244" title="h09_1689" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1689.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1877.jpg"></a></p>
<p>Alexander Tucker &amp; The Decomposed Orchestra</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/alexanderdtucker" target="_blank">www.myspace.com/alexanderdtucker</a></p>
<p><strong>Samstag </strong></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1877.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1245" title="h09_1877" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1877.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1944.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1944.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1246" title="h09_1944" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1944.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1968.jpg"></a></p>
<p>The Vals</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/thevalsmyspace" target="_blank">www.myspace.com/thevalsmyspace</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1968.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1247" title="h09_1968" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1968.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1970.jpg"></a></p>
<p>Duschschlange: Duschen 1,50€, Wasserklo 0,50€</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1970.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1248" title="h09_1970" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_1970.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2025.jpg"></a></p>
<p>Willkommensgruß</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2025.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1249" title="h09_2025" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2025.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2094.jpg"></a></p>
<p>I Like Trains</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/iliketrains" target="_blank">www.myspace.com/iliketrains</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2094.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1250" title="h09_2094" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2094.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2096.jpg"></a></p>
<p>Sit In</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2096.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1251" title="h09_2096" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2096.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a></p>
<p>Dear Reader</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/dearreadermusic" target="_blank">www.myspace.com/dearreadermusic</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2137.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1252" title="h09_2137" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2137.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2210.jpg"></a></p>
<p>Maccabees</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/themaccabees" target="_blank">www.myspace.com/themaccabees</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2210.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1253" title="h09_2210" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2210.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2236a.jpg"></a></p>
<p>Grizzly Bear</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/grizzlybear" target="_blank">www.myspace.com/grizzlybear</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2236a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1254" title="h09_2236a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2236a.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2255.jpg"></a></p>
<p>William Fitzsimmons</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/williamfitzsimmons" target="_blank">www.myspace.com/williamfitzsimmons</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2255.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1255" title="h09_2255" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2255.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2275.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2275.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1256" title="h09_2275" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2275.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2324.jpg"></a></p>
<p>Bon Iver</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/boniver" target="_blank">www.myspace.com/boniver</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2324.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1257" title="h09_2324" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2324.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2327.jpg"></a></p>
<p>The Thermals</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/thethermals" target="_blank">www.myspace.com/thethermals</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2327.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1258" title="h09_2327" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2327.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2334a.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2334a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1259" title="h09_2334a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2334a.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2384a.jpg"></a></p>
<p>Blitzen Trapper</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/blitzentrapper" target="_blank">www.myspace.com/blitzentrapper</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2384a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1260" title="h09_2384a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2384a.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2386.jpg"></a></p>
<p>Andrew Bird</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/andrewbird" target="_blank">www.myspace.com/andrewbird</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2386.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1261" title="h09_2386" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2386.jpg" alt="" width="485" height="273" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2401.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1262" title="h09_2401" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2401.jpg" alt="" width="485" height="273" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2453a.jpg"></a></p>
<p>The Soundtrack Of Our Lives</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/officialtsool" target="_blank">www.myspace.com/officialtsool</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2453a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1263" title="h09_2453a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2453a.jpg" alt="" width="485" height="273" /></a></p>
<p>Little Boots</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/littlebootsmusic" target="_blank">www.myspace.com/littlebootsmusic</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2464a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1264" title="h09_2464a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2464a.jpg" alt="" width="485" height="273" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2476a.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2476a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1265" title="h09_2476a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2476a.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2530.jpg"></a></p>
<p>BLK JKS</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/blkjks" target="_blank">www.myspace.com/blkjks</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2530.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1266" title="h09_2530" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2530.jpg" alt="" width="485" height="273" /></a></p>
<p>Health</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/healthmusic" target="_blank">www.myspace.com/healthmusic</a></p>
<p><strong>Sonntag </strong></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2580.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1267" title="h09_2580" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/h09_2580.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a></p>
<p><a href="http://haldern-pop.de" target="_blank">www.haldern-pop.de</a></p>
<p><a href="http://www.haldern-pop.tv/" target="_blank">www.haldern-pop.tv</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Roskilde 2009 &#8211; So war&#8217;s</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2009/08/03/roskilde-2009-so-wars/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 19:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[B]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum angefangen, ein Wimpernschlag und schon war es wieder vorbei, ward Montag, Zelt und Habseeligkeiten mußten zusammengepackt und der Heimweg angetreten werden. Dem Alltag entgegen, bis zu nächsten Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Roskilde Festival, 2.-5.7. 2009, Dänemark</strong></p>
<p>- 67.413 Festivaltickets (für alle vier Tage)<br />
- 12.931 Tagestickets<br />
- 1.170 Senioren über 60 nutzten den freien Eintritt am Sonntag<br />
- ca. 190 Acts, Künstler, Bands, DJs<br />
- Das beste Wetter seit 33 Jahren.</p>
<p><img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNDkzMjI5MDgwNjQmcHQ9MTI*OTMyMjkyMTQyMSZwPTU*NDMxJmQ9Jmc9MSZvPTljODc1ZTRjZTBiZTQyNWZhNWFlZmUwOTg5MDlhYzFmJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="170" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="setId=72157621405399684&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=roskilde%202009&amp;randomize=1" /><param name="src" value="http://www.slideoo.com/slider.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="170" src="http://www.slideoo.com/slider.swf" flashvars="setId=72157621405399684&amp;size=_m&amp;max=all&amp;userid=95908789@N00&amp;setname=roskilde%202009&amp;randomize=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Alljährlich grüßt das Murmeltier oder von mir aus nennt mich Wiederholungstäter. Die Fahrt nach Roskilde ist seit langem fester Bestandteil meiner Jahres-, Sommer- und Urlaubsplanung. Ohne geht nicht! Ja, weit weg, aber mittlerweile nimmt man die Strapazen der Fahrt nicht mehr war. Alles ritualisiert, der Ablauf auf Autopilot. Und dann trifft man sich vor Ort mit Freunden, Gleichgesinnten, langjährigen Weggefährten erzählt sich dies und das, ist wieder zu Hause in der Roskildefamilie. Am Donnertag zum Frühstück errinnert man sich, wie es in den vergangen Jahren war und führt sich vor Augen, wie es auch diesmal sein wird: Kaum angefangen, ein Wimpernschlag und schon wird es wieder vorbei sein, wird Montag sein, Zelt und Habseeligkeiten zusammengepackt werden müssen und der Heimweg angetreten werden. Dem Alltag entgegen, bis zu nächsten Jahr.</p>
<p>Und genau so war es natürlich auch. Vier anstrengende Tage in praller Sonne, Staub, kilometerweiten Wegen, müden Füßen vorbei, wie weggeblasen. Klacks &#8211; ein Fingerschnipps. Alles nur für dieses Gemeinschaftsgefühl, Friede, Freude, Eierkuchen, ein Freiheitsgefühl und natürlich die Musik. Das Lineup müßte man sich eigentlich gar nicht vorab anschauen. Bei der schieren Masse des Angebots findet nahezu jeder etwas Interessantes, womit sich der Tag verfeinern läßt, was man schon immer mal sehen wollte, was man in der Vergangenheit stets verpasste, was momentan als der heiße Scheiß gehandelt wird und was noch keine Sau kennt und womit man anderen Nerds noch monatelang in den Ohren liegen kann. &#8220;Die hab ich doch schon vor zwei Jahren in Dänemark gesehen&#8230;.&#8221;</p>
<p>Was soll ich sagen? Auch diesmal war es die Reise wert und wer im nächsten Jahr hier ist steht außer Frage. Nennt mich meinetwegen auch Überzeugungstäter!</p>
<p>Anbei nun ein paar kommentierte Impressionen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1062" title="r09_0177" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0177.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p><strong>Donnerstag:</strong> Check-In und Bändchentausch.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0159.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1060" title="r09_0159" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0159.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0176.jpg"></a></p>
<p>Das Areal hier nennt sich &#8220;Get A Tent&#8221;. Man kann da ein aufgebautes Zelt erwerben. Der Hauptvorteil dürfte hierbei sein, dass man sich nicht in das archaische Gedränge auf dem normalen Zeltplatz stürzen muss und man dort nicht ewig und in der hintersten Ecke nach einem Stellplatz suchen muss.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0176.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1061" title="r09_0176" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0176.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0177.jpg"></a></p>
<p>Der normale Zeltplatz. In diesem Jahr aufgrund der Kiesgrube vor dem Festivalgelände mit stark verändertem Layout undlängeren Wegen für mehr Leute als bisher.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0188.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1063" title="r09_0188" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0188.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0191.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1064" title="r09_0191" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0191.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0221.jpg"></a></p>
<p>Kleine Pinkelhilfe am Wegesrand</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0221.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1065" title="r09_0221" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0221.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Der musikalische Auftakt geriet fulminat mit Wolves In The Throne Room. Black Metal mit Anleihen bei Doom und Postrock gepaart mit ökologischem Bewußtsein. So kann die Zukunft des Genres aussehen. Die Platte ein Tipp!</p>
<p><a href="http://www.wittr.com/" target="_blank">www.wittr.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_03431.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1067" title="r09_03431" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_03431.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0364.jpg"></a></p>
<p>Thema: alte Haudegen. Social Distortion, routiniert die Meute gerockt-</p>
<p><a href="http://www.socialdistortion.com/" target="_blank">www.socialdistortion.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0364.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1068" title="r09_0364" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0364.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Neuerung in diesem Jahr: Das grüne Riesenrad. Zunächst fünf Minuten Strampeln auf dem Hometrainer für die nötige Energie und dann drei Runden drehen mit sagenhaften Ausblick aus 30m Höhe über das Festivalgelände.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1093" title="r09_2576" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2576.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Hauptbühne (angegebene Kapazität: 60.000 Menschen), links Cosmopol (6.000 Plätze) und dazwischen weiter hinten die Spitzen des Odeon Zelts (5.000).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1094" title="r09_2598" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2598.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Blick nach Rechts, Arena (17.000 Zuschauer) und Fressbuden</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0391.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1069" title="r09_0391" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0391.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0658.jpg"></a></p>
<p>Apropos &#8220;Dynamo&#8221; so heißt auch die aktuelle Platte von Jens Berents Christiansen aka Rumpistol. Frikelige tanzbare Electronic, sehr zu empfehlen.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/rumpistol" target="_blank">www.myspace.com/rumpistol</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0658.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1070" title="r09_0658" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0658.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>St. Vincent alias Annie Clark verzauberte mit den Songs der aktuellen Veröffentlichung &#8220;Actor&#8221; und dem Debüt &#8220;Marry Me&#8221; das Publikum. Bei der Liveperformance kam dann auch noch ein überraschender Aspekt hinzu, der sich aus der Musik allein nicht so vordergründig erschließt und zwar die Karrikatur oder Dekonstruktion von Rockismen, wie das Zerstückeln von Gitarrensolos inklusive der dabei sonst häufig, vorwiegend von den Herren der Schöpfung, gebrauchten Posen. Großes Kino: darstellerisch, wie musikalisch. Ein Highlight.</p>
<p><a href="http://www.ilovestvincent.com/" target="_blank">www.ilovestvincent.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/2009/08/02/st-vincent-actor/" target="_blank">Rezi &#8220;Actor&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0691.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1071" title="r09_0691" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0691.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0799.jpg"></a></p>
<p>Herr Trentemøller als DJ mit Gästen, ganz was anderes als seine Electronicplatten. Nicht feingliedrig ziseliert, nein grob behauener wirkungsvoller Big Beat der die Fläche vor der Hauptbühne zur Megatanzfläche werden lies. Dazu Sharade, Tanzgruppe und o.g. Gastauftritte.</p>
<p><a href="http://www.anderstrentemoller.com/" target="_blank">www.anderstrentemoller.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0799.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1072" title="r09_0799" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0799.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0920.jpg"></a></p>
<p><strong>Freitag:</strong> Jaaaa!!! Black Metal am Morgen, vertreibt Hunger und Sorgen. Gegen 13.00 Uhr ließen die norwegischen Satanisten die Jünger antreten, um die Läuse aus der Matte zu schütteln.</p>
<p><a href="http://www.satyricon.no/" target="_blank">www.satyricon.no</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0920.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1073" title="r09_0920" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_0920.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1003.jpg"></a></p>
<p>Eben noch teuflische Kirchenbrandstifter und nun Reggaelegende satt. Pablo Moses &amp; U-Roy charismatische Musikgeschichte. Hier im Bild der 66jährige U-Roy, einer der ersten Toaster überhaupt. Und nun bitte keine Geschichten über Küchengeräte&#8230; Respekt, Alter!</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/uroyreggae" target="_blank">www.myspace.com/uroyreggae</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1003.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1074" title="r09_1003" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1003.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1062.jpg"></a></p>
<p>Netter Süßmädchenfolk mit den beiden Söderberg-Schwestern von First Aid Kit.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/thisisfirstaidkit" target="_blank">www.myspace.com/thisisfirstaidkit</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1062.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1075" title="r09_1062" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1062.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1129.jpg"></a></p>
<p>Die Abordnung vom norwegischen Label Rune Grammofon bestritt diesmal Huntsville. Experimenteller Jazz mit elektronischen Elementen, gelegentlich die Schwelle zum Ambient überschreitend. Momente des Innehaltens, bevor es an die Hauptbühne ging.</p>
<p><a href="http://www.huntsville.no/v1/" target="_blank">www.huntsville.no</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1129.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1076" title="r09_1129" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1129.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1183.jpg"></a></p>
<p>Klassischer Fall von Wiedervereinigung aufgrund monetärer Zwänge. Wobei man einem Mike Patton, das, als einem der Wenigen, nicht vorwerfen mag, da wohl sicher einiges in sein Label Ipecac und damit in phänomenale und revolutionäre Projekte fließen dürfte (s. Zu am Sonntag).</p>
<p>Eröffnet wurde die Best Of Gala mit Krücke und dem Song &#8220;Reunited&#8221;, einer Soulschnulze im Original von Peaches &amp; Herb (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=W2vvOPsiVdU" target="_blank">YouTube</a>). Die Gehhilfe flog dann irgendwann weg und die ergrauten Herren ließen es ordentlich Krachen. Kein Hit blieb ungespielt und wer die Legende nicht in den Neunzigern gesehen hatte konnte nun ein Häkchen auf der ewigen &#8220;To See&#8221;-Liste machen.</p>
<p><a href="http://www.fnm.com/" target="_blank">www.fnm.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1183.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1077" title="r09_1183" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1183.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1195.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1195.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1078" title="r09_1195" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1195.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1223.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1223.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1079" title="r09_1223" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1223.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1234.jpg"></a></p>
<p>Alte Bekannte trifft man jährlich wieder. Vor ein paar Jahren meinte Jeff Tweedy von Wilco, so etwas passiert bei ihnen auf dem Land ständig. Hätte er auch schon gesehen. Und Matt Berninger, der The National Sänger, beklagte sich, dass es ihm bei diesem Anblick schwer fiele ernste Songs zu intonieren.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1234.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1080" title="r09_1234" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1234.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1298.jpg"></a></p>
<p>Standing (and dancing) Ovations</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1298.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1081" title="r09_1298" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1298.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1428.jpg"></a></p>
<p>Metal ohne Kaspereien bei Down, Phil Anselmos Panthera Erben mitErgänzung durch Mitglieder von Corrosion Of Conformity, EyeHateGod und Crowbar.</p>
<p><a href="http://www.down-nola.com/" target="_blank">www.down-nola.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1428.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1082" title="r09_1428" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1428.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1448.jpg"></a></p>
<p>Trockenünungen mit Skiern</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1448.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1083" title="r09_1448" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1448.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1536.jpg"></a></p>
<p>Nach seinem Auftritt mit Grinderman im letzten Jahr an selber Stelle, Nick Cave nun erstmals mit The Bad Seeds auf der Hauptbühne. Immer ein Ereigniss.</p>
<p><a href="http://www.nickcaveandthebadseeds.com/" target="_blank">www.nickcaveandthebadseeds.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1536.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1084" title="r09_1536" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1536.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1668.jpg"></a></p>
<p>Da die letzten Alben von The Mars Volta für meinen Geschmack doch stark Richtung experimentelle Unhörbarkeit abdrifteten war ich skeptisch. Doch live besinnt sich die Band alter Tugenden und tendiert wieder mehr gen Led Zeppelin denn Gniedelprog.</p>
<p><a href="http://themarsvolta.com/limited-edition/" target="_blank">themarsvolta.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1668.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1085" title="r09_1668" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1668.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1839.jpg"></a></p>
<p>Nochmals Thema To See-List: Grace Jones, Ikone der 70er und 80er. Nach Jahren der Bühnenabstinez immer noch Avantgarde. Große Gesten, massenweise Designer-Outfits, perfekte Inszenierung.</p>
<p><a href="http://www.theworldofgracejones.com/" target="_blank">www.theworldofgracejones.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1839.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1086" title="r09_1839" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1839.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1962.jpg"></a></p>
<p>Kommen optisch zwar unscheinbar daher, was einem aber nicht davon abhalten sollte The Soft Pack (ehem. The Muslims) als vielversprechenden Newcomer im Auge zu behalten. Album ist angekündigt.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/thesoftpack" target="_blank">www.myspace.com/thesoftpack</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1962.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1087" title="r09_1962" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_1962.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2106.jpg"></a></p>
<p><strong>Samstag: </strong>Heimspiel für Balstyrko. Eigentlich ein Trio, in Roskilde aber mit breitem Bandunterbau. Musikalisch zwischen allen Stühlen. Düstere Balladen, irgendwo in der Nähe von Tom Waits, groovy Moritaten, Rummelplatzstomper, hier ein verschleppter Ska-, da ein Dubbeat, dort Balkanreferenzen. Sowas kommt also heraus treffen sich ein Hiphop-Produzent (Malk De Koijn), die Sängerin eines Girlpartyduos (Ane Trolle von JaConfetti und noch ein Dancehallsänger als gesanglicher Gegenpart, gemeint ist Blaes BukkI  vom dänischen Biksok Røksystem.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/balstyrko" target="_blank">www.myspace.com/balstyrko</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2106.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" title="r09_2106" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2106.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2302.jpg"></a></p>
<p>Herr Hauschka aus deutschen Landen und mit seiner minimalistischen Klaviermusik nicht nur bei seinem Label Fat Cat ein Exot gab sich große Mühe, als merkwürdiger Sonderling rüberzukommen. Aufstellung mit dem Rücken zum Publikum..? Dabei schien er bei seinen Zwischenansagen durchaus mitteilsam und um Kontakt zum Hörer bemüht zu sein. Die zweite Hälfte des Konzerts erfolgte dann mit Unterstützung eines extra engagierten Kammermusikquartetts, sodass man auch etwas zu sehen bekam. Trotzdem sehr schöne Musik. Ein Ausklinken aus dem Alltag und überholter Hörgewohnheiten.</p>
<p>Dennoch sollte jemand ihm mal erklären, was der Unterschied zwischen dem Zahnzwischenraum und einer Zahnlücke ist. Dentisten voran.</p>
<p><a href="http://www.hauschka-net.de/" target="_blank">www.hauschka-net.de</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2302.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1090" title="r09_2302" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2302.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Mit körperlichem Einsatz, schmissigen Stücken und einer Menge Energie kämpfen die kanadischen Cancer Bats gegen das Aussterben von Punkrock und greifen dafür auch gern bei Metal und Harcore in die Requsitenkiste.</p>
<p><a href="http://www.cancerbats.com/" target="_blank">www.cancerbats.com</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1089" title="r09_2306" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2306.jpg" alt="" width="485" height="323" /><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2457.jpg"></a></p>
<p>Auch die Waltons haben bei den Fledermäusen ihren Spass.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2457.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1091" title="r09_2457" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2457.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2536.jpg"></a></p>
<p>Verschwurbelt, versponnene Songs, bei denen man sich ernsthaft über die ideengebenden Substanzen von Oh No Ono so seine Gedanken macht. Auf Dauer leider redundant und ermüdend.</p>
<p><a href="http://www.ohnoono.com/" target="_blank">www.ohnoono.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2536.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1092" title="r09_2536" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2536.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2576.jpg"></a></p>
<p>Kein &#8220;How are you?&#8221; oder sonst üblich platte Publikumsanmache. Nein. &#8220;Is there someone with beerbelly?&#8221; lautete die Frage von Guy Garvey, dem Elbow Frontmann.</p>
<p><a href="http://www.elbow.co.uk/" target="_blank">www.elbow.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2653.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1095" title="r09_2653" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2653.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2658.jpg"></a></p>
<p>Bei den Ankündigungen der Programmänderung aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Lil Wayne waren die Ansager anfangs verblüfft, dass keine Seufzer, ob des kulturellen Verlusts, erklangen. Hingegen wurde die Ankündigung, dass Gogol Bordello den Platz auf der Hauptbühne füllen, stets bejubelt.</p>
<p><a href="http://www.gogolbordello.com/" target="_blank">www.gogolbordello.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2658.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1096" title="r09_2658" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2658.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2974.jpg"></a></p>
<p>Micachu &amp; The Shapes, der neue Hype im Praxistest. Verspult, vertrackt und noch nicht die rechte Routine mit streikenden neuen Keyboars. Da kam das Trio leicht aus dem Konzept. Trotzdem interessant.</p>
<p><a href="http://micachu.com/" target="_blank">micachu.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2974.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1097" title="r09_2974" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_2974.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3138.jpg"></a></p>
<p>Klarer Fall von Fehlbelegung. Die Arena mit dem theoretischen Fassungsvermögen von 17.000 Zuschauern quoll aus allen Nähten und das komplette Umfeld war mit tanzenden und mitgrölenden Menschenmassen verstopft. Auch wenn Frau Allen die Setlist nicht ganz im Kopf hatte und von ihrer Band diesbezüglich korrigiert werden mußte führte Sie vor, wie Breitwandpop heutzutage funktioniert. Nächstes Mal also bitte Orange Stage.</p>
<p><a href="http://www.lilyallenmusic.com/lily/" target="_blank">www.lilyallenmusic.com/lily</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3138.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1098" title="r09_3138" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3138.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3300.jpg"></a></p>
<p>Ja, die Indiekids. Sind sie nicht süß? Das sie große Nirvana-Fans sind hört man zwar ihrem The Shins-Lookalike-Pop nicht unbedingt an. Auch mit der Rebellion ist das so eine Sache. Aber sicher muss ich da nochmal genau Hinhören. Bis dahin tun sie bestimmt auch keinem weh.</p>
<p><a href="http://www.thepainsofbeingpureatheart.com/" target="_blank">www.thepainsofbeingpureatheart.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3300.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1099" title="r09_3300" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3300.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3347.jpg"></a></p>
<p>Psychedelisches Muckergeniedel in der Endlosschleife. Dungen waren schon mal besser.</p>
<p><a href="http://www.dungen-music.com/" target="_blank">www.dungen-music.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3347.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1100" title="r09_3347" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3347.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Elegant souveräner Artpop. Die Pet Shop Boys zeigten die perfekte Inszenierung einer Revue alter Schule.</p>
<p><a href="http://www.petshopboys.co.uk/" target="_blank">www.petshopboys.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3440.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1102" title="r09_3440" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3440.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><strong>Sonntag:</strong> Bei all den Schlagzeilen um die Person, den Junkie Peter Doherty hatte ich mir von dem Konzert nicht viel versprochen. Den kann man ja mal Mitnehmen, war die Devise. Er kam allein, keine Band nur mit der Wanderklampfe. Wieder Erwarten zeigte er sich relativ aufgeräumt, klar und als charmater Plauderer, als Entertainer, der mit seinen Liedern jede Fußgängerzone, jeden Pub erobern und jedes Mädchenherz erweichen kann. Irgendwie hat er es nach Dänemark und auf die Bühne geschafft. Das Gepäck ging zwar verloren, aber da das Shirt vom Manager einigermaßen passte konnte es losgehen. Von derartigen Informationen gerührt warf das Publikum fortan ständig Kram und Klamotten auf die Bühne. Nachdem schon eine Studenterhue (dänische Abiturientenmütze) den Weg auf die Bühne und den Kopf des Künstlers fand, hatte Herr Doherty die Einheimischen auf seiner Seite als ihm ein trockenes &#8220;Tak&#8221; (dän. Danke) entfleuchte für einen zugeworfen BH. Dann war da noch noch was mit Neil Young. Ihn zu covern ist ja eigentlich Majestätsbeleidigung und nur selten sind Fremdversionen etwas anderes als grauenhaft. Doch auch aufgrund der sich aufdrängenden Konotation geriet &#8220;The Needle And The Damage Done&#8221; zum Gänsehautmoment. Wohingegen der Michael Jackson Tribut elegant verkackt wurde. Dabei war die abgebrochene &#8220;Billie Jean&#8221;-Variante noch zehnmal besser als das, womit Coldplay uns später am Abend foltern würden.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/gracewastelands" target="_blank">www.myspace.com/gracewastelands</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3797.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1103" title="r09_3797" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3797.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3750.jpg"></a></p>
<p>Nach dem Konzert beim Scialising mit Fans auf dem Gelände.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3750.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1101" title="r09_3750" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3750.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3843.jpg"></a></p>
<p>Neurosis mussten leider im Hellen antreten. Dadurch wurden die Visuals zwar nahezu unsichtbar, aber relevant ist ja letztendlich die Musik, von der man sich, wie von einer mächtigen Woge umtosen lassen konnte. Hell oder dunkel &#8211; hin oder her. Immer grandios, immer packend!</p>
<p><a href="http://www.neurosis.com/" target="_blank">www.neurosis.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3843.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1104" title="r09_3843" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3843.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3936.jpg"></a></p>
<p>Hanggai ist eine Gruppe von Chinesen mit mongolischen Wurzeln und ihr Ziel die Bewahrung ihrer traditionellen überlieferten Musik, bevor auch diese von Fortschritt und Globalisierung hinweggefegt wird. Frontmann Ilchi (auch gelegentlich als Yiliqi lautsprachlich übertragen) war zuvor Gründer und Sänger bei der mittlerweile aufgelösten chinesischen Punkband T9 (bekannt aus der Doku Beijing Bubbles).</p>
<p><a href="http://www.hanggai.co.uk/" target="_blank">www.hanggai.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3936.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1105" title="r09_3936" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3936.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3999.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.eaglesofdeathmetal.com/" target="_blank">www.eaglesofdeathmetal.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3999.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1106" title="r09_3999" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_3999.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4012.jpg"></a></p>
<p>Um bei Coldplay direkt vor der Bühne stehen zu können stellen sich nicht wenige schon drei Stunden vorher in eine Schlange.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4012.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1107" title="r09_4012" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4012.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4044.jpg"></a></p>
<p>Derweil tobt die Begeisterung vor der Hauptbühne bei den wiedervereinigten Madness.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4044.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1108" title="r09_4044" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4044.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4153.jpg"></a></p>
<p>Ja, genau. Die Liste&#8230;</p>
<p><a href="http://www.madness.co.uk/" target="_blank">www.madness.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4153.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1109" title="r09_4153" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4153.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4256.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1110" title="r09_4256" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4256.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4397.jpg"></a></p>
<p>Wie Karen O bei allem Rumgehüpfe und -gedrehe, sich noch an ihre Texte erinnern auch noch atmen kann ist mir zwar nicht ganz klar, dennoch sind die Yeah Yeah Yeahs zurecht (auch deswegen) eine der Bands der Stunde.</p>
<p><a href="http://www.yeahyeahyeahs.com/" target="_blank">www.yeahyeahyeahs.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4397.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1111" title="r09_4397" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4397.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a></p>
<p>Nicht das Zu aus Italien irgendwie durchstarten könnten. Dafür ist der Ansatz zu abgefahren. Bass, Schlagzeug, Saxophon. Metal mit Mitteln des Jazz oder umgedreht. Live ist das extrem beeindruckend, mitreißend und die Leistung von Luca T Mai, dem Saxophonisten, geradezu übermenschlich. Das so etwas auf dem Mike Patton Label Ipecac Recordings landet ist nur folgerichtig. Wo sonst?</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/zuband" target="_blank">www.myspace.com/zuband</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4530.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1112" title="r09_4530" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4530.jpg" alt="" width="485" height="323" /></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4550.jpg"></a></p>
<p>Coldplay als letzte Messe auf der Hauptbühne, nachdem auf allen anderen Bühnen schon die Lichter ausgingen. Schluchz. Vorbei. Als allerletzter Ausklang noch eine Dubparty in der Arena, dann wars das für dieses Jahr.</p>
<p><a href="http://www.coldplay.com/" target="_blank">www.coldplay.com</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1113" title="r09_4550" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r09_4550.jpg" alt="" width="485" height="323" /></p>
<p>Dancing in the streets. Ein letztes Aufbäumen bevor der Alltag wieder übermimmt. 361 Tage. Dann sind wir wieder hier.</p>
<p>- 1.-4.7. 2010, selbe Stelle</p>
<p>Zum Nachlesen hier das komplette <a href="http://www.roskilde-festival.dk/uk/music/band_schedule/" target="_blank">Programm</a> und der <a href="http://www.roskilde-festival.dk/index.php?id=326" target="_blank">Bandindex</a> .</p>
<p>Unsere <a href="http://www.flickr.com/photos/personanongrata/sets/72157621405399684/" target="_blank">Roskilde Fotoschau</a> bei Flickr.</p>
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		<title>Der Spaß am Seltsamen &#8211; Osis Krull live erlebt</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 13:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jensor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wegen dieser Musik wurde eigentlich einmal Punkrock erfunden“, lautete das Statement Nummer 1...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_020.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-629" title="2_osiskrull_020" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_020.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Normalerweise hasse ich es wie die Pest, während Konzerten gestört zu werden. Von aufdringlichen Mitmenschen, die der Ansicht sind, es wäre schicklich, einem allerlei Informationen angefangen von der neuesten Schwangerschaft über verkackte berufliche Herausforderungen bis hin zu akut gewordenen sexuellen Orientierungen genau in dem Moment ins Ohr zu brüllen, während man sich eigentlich dem satanischen Gebrülle respektive kontemplativen Gewabere von der Bühne mit seiner gesamten gebündelten Aufmerksamkeit zuwenden möchte. Muss ja auch mal gesagt werden (mal ganz abgesehen von den unangenehmen Begleiterscheinungen wie Spucke im Ohr und Taubheitskrämpfen im inneren Verlauf der Ohrmuschel). Manchmal gibt es aber auch ein Leben neben der Normalität – Mitmenschen, die wissen, dass man Wortbeiträge am besten in den Pausen zwischen den Liedern einstreut beispielsweise. Und Leute, die in zwei schmalen Sätzen vortrefflich zusammenfassen können, was da gerade so abgeht. Leute wie mein lieber Freund Falk. „Wegen dieser Musik wurde eigentlich einmal Punkrock erfunden“, lautete das Statement Nummer 1 und jenes Nummer 2: „Eine technisch und instrumental derart gute Band hat das Gießer 16 wohl noch nie gesehen.“ Zwei schlichte Sätze, hervorgebracht mit einem wohligen Lächeln, die tatsächlich genau beschreiben, was da eine Band namens Osis Krull in einer ausgesprochen ursprünglich gehaltenen Werkshalle mitten in einer wahrlich charmanten Industriebrache des Leipziger Stadtteils Plagwitz veranstaltete (gerne weise ich in diesem Zusammenhang noch einmal auf den formidablen Kanonen- oder besser Kesselofen hin, der als Wärmespender zwar ein wenig überfordert war, dennoch als echter Augenschmaus fungierte).<br />
Nun ist es ja schon seit geraumer Zeit meine felsenfeste Überzeugung: In den Nischen und Randgebieten des Rock streckt und reckt sich ein ausgesprochener Experimentier- und Erfindergeist. Gewissermaßen die Ecke „Daniel Düsentrieb für rettungslos Musikinfizierte“ – wobei auch hier zu beachten ist, dass grundsätzlich kaum bis keine Ausschlusskriterien im Spiel sind. Ich frage mich die ganze Zeit, was da eigentlich los ist – haben sich die musikalischen Sozialisationen derart verändert, dass man auf einmal wieder Dinge zusammen denken kann, die sich bei einem Old Schooler wie mir umgehend gnadenlos ausschließen? Ach je, mach dich einfach mal locker, Alter! Nimm den radikalen Schnitt doch mal eben zurück, den du gemacht hast hinter dem Freakism und Bewusstseinserweiterung und grenzenaufweichenden Hippietum! Denke mal nach über deine Gut-Schlecht-Kategorien, auf denen du deinen musikalischen Kosmos aufgebaut hast! Erstaunlich, was man alles für Anregungen mitnehmen kann, wenn man sich mal mit Verstand in diesen Nischen und Randgebieten von Rock herumtreibt und dabei beispielsweise auf Osis Krull trifft, eine Band aus Dresden, rauskatapultiert aus dem Kosmos Discorporate Records. Eine Band, die eigentlich auf den ersten Blick alles katastrophal falsch macht, was man nur falsch machen kann.<br />
Vier Musiker, hochgradig versiert bis an die Grenze zum absoluten Checkertum, der Legende nach vom fernen Planeten Osis Krull hierher verschlagen auf der Suche nach dem geheimen Treibstoff Möpp, der sich offenbar bei Live-Auftritten bildet. Herrje. Sänger Jo Bierling mag es, barfuss auf der Bühne zu stehen und scheut dabei auch den intensiven Kontakt mit flächendeckenden Bierlachen nicht. Gitarrist Christian Buchmann ist ein GNIEDLER vor dem Herrn! Und wenn Osis Krull den musikalischen Mixer anwerfen, kommt alles rein, was bei 3 nicht auf den Bäumen ist – Noise ebenso wie Freak-Jazz, Schlager und Country (die haben da einen Schunkler auf der Pfanne, bei dem einem die Augen tränen!), Fett-Rock und Math, Metal und melodiöse Schmeicheleien und dies alles am liebsten innerhalb von fünf Minuten vermengt. Klingt nach einer musikgewordenen Schlimmheit und die ersten 30 Sekunden kam es kurz bei mir auf, dieses komische Gefühl des Fremdschämens, als diese Gitarre das erste Mal durchging in Richtung vollkommen haltloses Gegniedel.<br />
Und doch bleibt sie aus, die erwartete Katastrophe. Weil sich Osis Krull auf beeindruckende Art und Weise einen Dreck darum scheren, was ich als Straightness-sozialisierter Nerd mir so für Gedanken mache. Sondern einfach mit gepflegten Muggertum, dem unbändigen Willen zu musikalischer Grenzüberschreitung und gewappnet mit der puren Freude am eigenen Tun (und sei es noch so irrwitzig) ein Konzert aus dem Hut zaubert, das ich so schnell nicht vergessen werde (da will ich nicht einmal davon reden, wie souverän und spaßbetont die Band mit einem hochgradig verhaltensauffälligen Ausdruckstänzer umging, der es sich nicht nehmen ließ, die Bühne mit ungebrochener Ausdauer zu besetzen). Meine Fresse, noch nie hatte ich einen derartigen Spaß an der Beschwörung des fiesen Funkrock-Monsters! An schier endlosen Frickeleien, die stets im genau richtigen Moment von noisigen Batzen niedergeschlagen wurden! Selten wurde ich derart angeregt, einmal nachzuschauen, was sich da abseits der handelsüblichen Wege getan hat und nach wie vor tut (mittlerweile hat mich diese Discorporate-Posse derart versaut, dass ich mir ernsthaft Gedanken darüber mache, ob es sich nicht doch lohnen könnte, mal ein wenig Zeit in die Frank Zappa-Exegese zu investieren). Danke schön dafür.</p>
<p>Zum Thema Discorporate Records findet ihr alles weitere in unserer feinen Nummer 77. Über dieses Label bekommt man auch eine Split-CD von Tarantec und Osis Krull namens „The Candy And Springtime Experience“, die einen  ziemlich guten Einblick in die durchaus außergewöhnliche Welt von Bands und Discorporate generell bietet. Ich sage mal so: Nix für Popheads!</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/osiskrull" target="_blank">myspace</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_028.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-630" title="2_osiskrull_028" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_028.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><span id="more-627"></span><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_052.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-631" title="2_osiskrull_052" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_052.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_022.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-632" title="2_osiskrull_022" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_022.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_059.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-633" title="2_osiskrull_059" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_059.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_098.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-634" title="2_osiskrull_098" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_098.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_072a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-635" title="2_osiskrull_072a" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/2_osiskrull_072a.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
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		<title>Roskilde 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 17:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder hört oder liest man, große Festivals seien ungemütlich, unromantisch und überhaupt abschreckend auf allen Gebieten. Bei solchen Aussagen fragt man sich natürlich, wo die Besserwisser ihre Erfahrungen gemacht haben und was sie von einer Veranstaltung im Freien mit angesagter Auslegung eigentlich erwartet hatten. Ja, bei Riesenfestivals gibt es viele Leute und entsprechend auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder hört oder liest man, große Festivals seien ungemütlich, unromantisch und überhaupt abschreckend auf allen Gebieten. Bei solchen Aussagen fragt man sich natürlich, wo die Besserwisser ihre Erfahrungen gemacht haben und was sie von einer Veranstaltung im Freien mit angesagter Auslegung eigentlich erwartet hatten. Ja, bei Riesenfestivals gibt es viele Leute und entsprechend auch genügend Idioten, im Freien ist es sowieso, einher kommen: Dreck, Zelt, lange Wege, keine Klos. Hat man sich mit den Letzteren einmal arrangiert, muss man nur noch ein Festival finden, dass trotz der Größe noch entspannt genug ist, coole Leute anzieht, eine nette Atmosphäre sein eigen nennt und ein sattes Musikprogramm bietet. Und siehe da, all den von einheimischen Events Enttäuschten möchte ich hiermit einmal mehr Roskilde ans Herz legen. Klar gibt es auch hier Kunden, die nur zum Saufen auf dem Zeltplatz rumlungern und dafür satt Eintritt abgelöhnt haben, aber das ist ja schließlich deren Problem und nach meiner Erfahrung gibt es riesige Unterschiede zwischen angeheiterten Teutonen und Skandinaviern. Wie dem auch sei, wir sind schließlich wegen der Musik hier und die konnte man in diesem Jahr gemeinsam mit 67.000 zahlenden Gästen an sechs Bühnen genießen. Ungetrübt vom Wetter, diese Bemerkung sei noch erlaubt, da die Statistik eine generelle 70-prozentige Niederschlagswahrscheinlichkeit vermeldet und man noch die Rekordniederschläge im vergangen Jahr mit abgesoffenem Zeltarealen, Evakuierungen und dem obligatorischen Schlamm vor Augen hatte. Nichts davon in diesem Jahr. Naja, fast, denn die 3mm Niederschlag am Sonntag, gegen Ende, fielen nun wirklich nicht ins Gewicht. Angenehmer war dagegen die Durchschnittstemperatur von 18,9°C, und damit war 2008 immerhin das drittwärmste Festival seit dem Beginn 1971.</p>
<p>Stichwort Musik, bei 180 musizierenden und performenden Künstlern findet auch der nerdigste Musikfreund etwas, für das er sich begeistern könnte. Man konnte bekannte Bands sehen, von denen man sich schon immer mal enttäuschen lassen wollte, wie Radiohead zum Beispiel und man kann altfordere Künstler wie Neil Young und Nick Cave (mit Grindermann) sehen, die einfach nie einen schlechten Tag zu haben scheinen. Doch die großen Renommierten sind nur eine Seite, und zwar nicht die interessantere. Den langen Weg in den (eigentlich gar nicht so) hohen Norden titt man auch an, um etwas Neues zu entdecken und den aktuell bejubelten heißen Scheiß en Block geboten zu bekommen. Zu guter letzt sind da noch Angebote, denen man mit gemischten Gefühlen entgegensieht, wie in diesem Jahr dem Auftritt von My Bloody Valentine. Verehrung in den Jugendjahren, Trennung und nun die Reunion. Kann das was anderes sein als pure Abzocke? Kann die Band glaubhaft und mit Leidenschaft Songs von Alben spielen, die vor ca. zwanzig Jahren entstanden? Sie konnten und waren definitiv das Highlight des Festivals. Ein Schwall, nein ein Tsunami aus Noise und versteckten Melodien, ein überwältigendes Erlebnis. Für die Jüngeren vielleicht eine Neuentdeckung, für die Alten ein wallendes Wechselbad der Gefühle mit eingestreuten Deja Vu’s. Grandios!</p>
<p>Ab hier jetzt weiter als Bilderbogen, eh voila:</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_01101.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-743" title="r08_01101" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_01101.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><span id="more-742"></span></p>
<p>Seit Sonntag darf bereits gezeltet werden und für Unterhaltung wird auch schon gesorgt. Im Pavillion Junior Zelt präsentieren sich vorwiegend dänische Nachwuchskünstler den Hartgesottenen. Los ging es für uns am Mittwoch noch mit Beta Satan im. Das Debüt „Girls“, eben erst erschienen und vollgepackt mit rotzigen Stücken, voller Wut und fiebrigen Irrsinn, auf dem schmalen Grad zwischen Pop und Metal balancierend. Von Newcomern zu sprechen trifft es dennoch wohl nicht ganz korrekt, waren der Sänger K.R. Hansen und Keyboarder Q zuvor schon bei den Tiger Tunes aktiv.<br />
<a href="http://www.betasatan.dk/" target="_blank"></p>
<p>http://www.betasatan.dk/</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-744" title="r08_0129" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0129.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>Donnerstag: Offizieller Festivalauftakt am eigenen Badestrand. Vis-a-vis gab es auch einen Angelteich, wo baden verboten war, man sich für ein paar Kronen eine Angel samt Köder ausleihen konnte und manche das auch taten.</p>
<p><a href="http://www.betasatan.dk/" target="_blank"></p>
<p></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0198.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-745" title="r08_0198" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0198.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Dengue Fever (US/CBD) war wohl die erste positive Überraschung. Eine amerikanische Jazz-/Psychedelicrock heuert eine kamboschanische Hochzeitssängerin an und heraus kommt eine herrlich verquere Mixtur, Bollywood meets Kifferrock und es funktioniert und man glaubt seinen Ohren nicht zu trauen.<br />
<a href="http://www.myspace.com/denguefevermusic" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/denguefevermusic</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/denguefevermusic" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-746" title="r08_0303" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0303.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>MGMT kann wohl getrost als  D I E  Band des Sommers bezeichnen. Mit „Oracular Spectacular“ bewiesen sie, dass ein anständiger Sockenschuss immer noch die beste Möglichkeit ist die Tiefen und Untiefen des Unterbewusstseins musikalisch auszuleuchten und trotz aller Verschlafenheit immer noch seinen Spaß zu haben.<a href="http://www.myspace.com/denguefevermusic" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.whoismgmt.com/" target="_blank"></p>
<p>http://www.whoismgmt.com/</a></p>
<p><a href="http://www.whoismgmt.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-747" title="r08_0348" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0348.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Olivia B. Merilahti bildet zusammen mit Dan Levy The Dø, das wohl einzigste finnisch-französische Duo der Popgeschichte.<br />
<a href="http://www.myspace.com/thedoband" target="_blank"><br />
http://www.myspace.com/thedoband </a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0359.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-748" title="r08_0359" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0359.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0359.jpg"><br />
</a></p>
<p>Die Antwort des The Dø-Drummers auf den grassierenden Beckenwahn seiner Kollegenschaft: Tafelsilber und Klimbim.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0455.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-749" title="r08_0455" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0455.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--></a></p>
<p>Beth Dito von The Gossip machte ihrem vorauseilenden Ruf als ekstatische Performerin alle Ehre und zeiget den Flachzangen von Clutch bis Anti-Flag was eine mitreißende Liveshow ist.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0455.jpg"><br />
</a><a href="http://www.thegossipmusic.com" target="_blank"></p>
<p>http://www.thegossipmusic.com/</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-750" title="r08_0483" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0483.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>Radiohead, der wohl überflüssigste Headliner aller Zeiten, klinisch perfekte Wiedergabe des kryptischen Werks und sonst nichts. Magie im Reagenzglas?</p>
<p><a href="http://www.thegossipmusic.com" target="_blank"></p>
<p></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0513.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-751" title="r08_0513" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0513.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Auch zum Abschied gibt es bei den Hellacopters traditionelles: Posen, Haare, Schweiß.<br />
<a href="http://www.hellacopters.com" target="_blank"></p>
<p>http://www.hellacopters.com</a></p>
<p><a href="http://www.hellacopters.com" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-752" title="r08_0564" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0564.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Jomi Massage alias Signe Høirup-Wille Jørgensen, auch bekannt als Sängerin von Speaker Bite Me, Bows und Murmur, nahm im vergangenen Jahr ihr komplettes Album „Where no one belongs, I will sing…“ von 2005 noch einmal mit verändertem Instrumentarium auf und beschränkte sich dabei hauptsächlich auf Klavier, Schlagzeug und Saxophon. Ebenso konsequent, wie eigenwillig.<a href="http://www.hellacopters.com" target="_blank"><br />
</a><a href="http://jomimassage.dk/" target="_blank"></p>
<p>http://jomimassage.dk/</a></p>
<p><a href="http://jomimassage.dk/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-753" title="r08_0594" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0594.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Everybodys Darling Kate Nash sang brav von Fundamenten und alle waren verzückt. Süß.<br />
<a href="http://www.katenash.co.uk/" target="_blank"></p>
<p>http://www.katenash.co.uk/</a></p>
<p><a href="http://www.katenash.co.uk/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-754" title="r08_0639" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0639.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--></a></p>
<p>Mugison, der gern auch mal als isländischer Tom Waits oder der neue Björk angepriesen wird, mit  klassischem Singer-/Songwriting mit nordischer Note.<a href="http://www.katenash.co.uk/" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.mugison.com/" target="_blank"></p>
<p>http://www.mugison.com/</a></p>
<p><a href="http://www.mugison.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-755" title="r08_0670" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0670.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Band Of Horses: Waldspaziergang auf amerikanisch. Sehr schöön.</p>
<p><a href="http://www.bandofhorses.com/" target="_blank"> http://www.bandofhorses.com/</a></p>
<p><a href="http://www.bandofhorses.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-756" title="r08_0736" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0736.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Gnarls Barkley und irgendwie warteten alle nur auf ein einziges Lied, ansonsten souveränes Entertainment im positiven Sinne.<a href="http://www.bandofhorses.com/" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.gnarlsbarkley.com/" target="_blank"></p>
<p>http://www.gnarlsbarkley.com/</a></p>
<p><a href="http://www.gnarlsbarkley.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-757" title="r08_0865" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0865.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Aaron, der Franzose, fiel aus, doch die Veranstalter konnten einen Ersatz herbeitelefonieren, der die Absage mehr als wett machte: First Floor Power aus Schweden: neuer Act beim Label Crunchy Frog und ehemalige Band von Jenny Wilson. An dem „ehemalig“ scheiterten wohl auch manche Fans, die immer wieder „Jenny, Jenny“ skandierten, denn auf der Bühne stand nicht Jenny, sondern ihre Schwester Sara. Ansonsten: feinfühliger, melodieversessener Indiepop, wie er so wunderbar verfrickelt momentan nur aus Schweden kommen kann.<a href="http://www.gnarlsbarkley.com/" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.myspace.com/firstfloorpower" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/firstfloorpower</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/firstfloorpower" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-758" title="r08_0951" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0951.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Hinter der dänischen Formation A Kid Hereafter steckt vor allem Frederik Thaee (mit Bart), ein durchgeknalltes Universalgenie mit grenzüberschreitenden Talenten. Hier in Roskilde trat er in diesem Jahr gar dreifach auf. Einmal mit dem Popoutfit (s. Bild), einmal mit Metalband und einmal mit symphonisch opulenter Ummahlung mit einem Streichquartett, fünf Bläsern, zwei Percussionisten, einem Klavierspieler und zwölf Sängern im Chor.<a href="http://www.myspace.com/firstfloorpower" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.akidhereafter.com/" target="_blank"></p>
<p>http://www.akidhereafter.com/</a></p>
<p><a href="http://www.akidhereafter.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-759" title="r08_0970" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0970.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Santogold zeigte Performerqualitäten und brachte das Cosmopol zum Kochen und ließ die Zweifler verstummen, die stets mit erhobenem Zeigefinger fuchteln und auf M.I.A. verweisen.<a href="http://www.akidhereafter.com/" target="_blank"><br />
</a><a href="http://www.myspace.com/santogold" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/santogold</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-760" title="r08_0996" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_0996.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><a href="http://www.seasicksteve.com" target="_blank"><!--more--></a></p>
<p>Auch die Bluesfraktion wurde befriedigt. Urgestein Seasick Steve croonte mit rostiger Stimme.</p>
<p><a href="http://www.seasicksteve.com" target="_blank">http://</a><a href="http://www.thedigitalism.com/" target="_blank">www.seasicksteve.com/</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-761" title="r08_1008" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1008.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>Wenn man, wie Coco Rosie eigentlich nicht gesehen werden möchte, wäre eine nahe liegende Option Konzerte einfach wegzulassen und allen den merkwürdigen Mummenschanz einfach zu ersparen.</p>
<p><a href="http://www.cocorosieland.com/" target="_blank">http://www.cocorosieland.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1016.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-762" title="r08_1016" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1016.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Apropos geniale Rampensäue: Nick Cave zeigte vollen Einsatz und konnte selbst mit den eigentlich nicht so eingängigen Grindermann die große Masse vor der Orange Stage rocken.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1016.jpg"><br />
</a><a href="http://www.grinderman.com/" target="_blank"></p>
<p>http://www.grinderman.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1097.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-763" title="r08_1097" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1097.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--></a></p>
<p>Alison Goldfrapp als Rauschgoldengel im Nachthemd mit Bommeln.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1097.jpg"><br />
</a><a href="http://www.myspace.com/goldfrapp" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/goldfrapp</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1116.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-764" title="r08_1116" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1116.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Imbissareal bei Nacht<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1116.jpg"> </a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1121.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-765" title="r08_1121" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1121.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Gemeinsames Trommeln für die Kunst und gelegentliche Verpuffungen im Eventsektor.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1134.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-766" title="r08_1134" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1134.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Wir sagen „Ja“ zu Yeahsayer und afrikanischen Rhythmen im Indiepop.<br />
<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1158.jpg"></p>
<p>http://www.myspace.com/yeasayer</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1158.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-767" title="r08_1158" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1158.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Nachts um 2.00 Uhr habe ich mich mit letzter Kraft zu Motorpsycho geschleppt und bin mit jeder Note für diesen Kraftaufwand belohnt worden. Ein Block von einem Fels der da geschmiedet wurde: grandios!<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1158.jpg"><br />
</a><a href="http://motorpsycho.fix.no/" target="_blank"></p>
<p>http://motorpsycho.fix.no/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1215.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-768" title="r08_1215" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1215.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1245.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1245.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-769" title="r08_1245" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1245.jpg" alt="" width="403" height="605" /></a><!--more--></p>
<p>Wildbirds &amp; Peacedrums sind so eine Band auf die ich sehr gespannt war. Das Album „Heartcore“ stach aus den Veröffentlichungen der ersten Jahreshälfte deutlich heraus. Polyrhythmik kombiniert mit improvisierten Gesang und das als Duo. Ein Konzept, das auch hätte scheitern können. Doch Mariam Wallentin und Andreas Werliin überzeugten auf der ganzen Linie und sind so eine Band aus der Kategorie, die noch keine ausgedehnten Tourneen durch Zentraleuropa unternommen haben und die man so recht exklusiv erleben konnte.    TIPP!<br />
<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1312.jpg"></p>
<p>http://www.wildbirdsandpeacedrums.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1312.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-770" title="r08_1312" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1312.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Die Ting Tings rockten souverän die Bude.</p>
<p><a href="http://www.thetingtings.com" target="_blank"> http://www.thetingtings.com</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1333.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-771" title="r08_1333" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1333.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Sidi Goma, eine Band der afrikanischen Minderheit in Indien (!), sorgten für Abwechslung und Horizonterweiterung.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1333.jpg"><br />
</a><a href="http://www.myspace.com/sidigoma" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/sidigoma</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1343.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-772" title="r08_1343" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1343.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Old School Rock aus den Siebzigern mit ordentlich Pathos und Pose mit der norwegischen Hoffnung The Grand. Am Griffbrett und Mikrofon: Amund Maarud.<br />
<a href="http://www.myspace.com/thegrandspace" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/thegrandspace</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1384.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-773" title="r08_1384" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1384.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--></a></p>
<p>Tokyo Police Club: Netter, gefälliger und ungefährlicher Indiefolkpop aus Canada<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1384.jpg">.<br />
</a><a href="http://tokyopoliceclub.com/" target="_blank"></p>
<p>http://tokyopoliceclub.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1414.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-774" title="r08_1414" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1414.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>The Fashion nutzten ihren Heimvorteil und kochten die Jüngeren mit ihrem Indie-Reggae-Dance-Mix weich.<br />
<a href="http://www.thefashion.dk/" target="_blank"></p>
<p>http://www.thefashion.dk/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1438.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-775" title="r08_1438" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1438.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--><br />
</a></p>
<p>Nicole Atkins &amp; The Sea: Romantik, Sehnsucht, Schwelgen, Singer-/Songwriter-Folk-Pop</p>
<p><a href="http://www.nicoleatkins.com/" target="_blank">http://www.nicoleatkins.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1555.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-776" title="r08_1555" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1555.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Herrlich manierierte Metaloper mit Augenzwinkern. „And the next song has something to do with the law…………“ Ganz großes Kino.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1555.jpg"><br />
</a><a href="http://judaspriest.com/" target="_blank"></p>
<p>http://judaspriest.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1585.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-777" title="r08_1585" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1585.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Definitiv das größte Glanzlicht des Festivals. Eine atemberaubende Tauchfahrt durch ein Wurmloch zurück in die große Zeit der Shoegazer.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1585.jpg"><br />
</a><a href="http://www.mybloodyvalentine.co.uk/" target="_blank"></p>
<p>http://www.mybloodyvalentine.co.uk/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1715.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-778" title="r08_1715" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1715.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Souverän schreddert sich Opa Neil durch seine aktuellen Protestsongs und badet die dankbare Menge warm in Klassikern.<br />
<a href="http://www.neilyoung.com/" target="_blank">http://www.neilyoung.com/</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-779" title="r08_1744" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1744.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>After the gold rush.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1772.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-780" title="r08_1772" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1772.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>The Chemical Brothers können schlicht und einfach jede beliebig große Menge in ein tanzendes Meer verwandeln.<br />
<a href="http://www.thechemicalbrothers.com" target="_blank"></p>
<p>http://www.thechemicalbrothers.com</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-781" title="r08_1778" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1778.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>No Age: D.I.Y.-Indiepop aus dem Sub Pop-Lager. Liebenswert experimentier- und spielfreudig.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1778.jpg"></p>
<p></a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/nonoage" target="_blank">http://www.myspace.com/nonoage</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-782" title="r08_1816" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1816.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>Der wohl am besten organisierte Festivalzeltplatz der Welt. Na ja, zumindest bis Sonntagvormittag.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1816.jpg"></p>
<p></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1827.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-783" title="r08_1827" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1827.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1849.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1849.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-784" title="r08_1849" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1849.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>At The Gates: Melodischer Death-Metal aus Göteborg<br />
<a href="http://www.myspace.com/atthegatesband" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/atthegatesband</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1901.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-785" title="r08_1901" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1901.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Path Of No Return mit großer Energieleistung, aber halt noch auf dem Weg und selbst wohl noch orientierungslos.<br />
<a href="http://www.pathofnoreturn.net/" target="_blank"></p>
<p>http://www.pathofnoreturn.net/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1941.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-786" title="r08_1941" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1941.jpg" alt="" width="403" height="605" /><!--more--></a></p>
<p>Anti-Flag winseln um Gnade.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_1941.jpg"><br />
</a><a href="http://www.myspace.com/antiflag" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/antiflag</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2000.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-787" title="r08_2000" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2000.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></a></p>
<p>Die komplett schmerz- und humorfreien Slayer nahmen ein Bad in der eigenen Soße. Frenetisch gefeiert. Mahlzeit.<a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2000.jpg"><br />
</a><a href="http://www.slayer.net/" target="_blank"></p>
<p>http://www.slayer.net/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2080.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-788" title="r08_2080" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2080.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Das Konzert von Cat Power hätte so schön sein können, doch leider konnte sich Miss Marshall wohl selbst nicht richtig auf der Bühne hören und erlag dem Irrtum, für die Hörer wäre es schlecht oder gar grässlich. Deutlich verunsichert und zunehmend neben der Spur konnte sie einem richtig Leid tun. Dabei konnten wir sie prächtig verstehen und es gab keinen Grund für Entschuldigungen und Unsicherheiten.<br />
<a href="http://catpowerjukebox.com" target="_blank"><br />
http://catpowerjukebox.com</a><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2103.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2103.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-789" title="r08_2103" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2103.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Heimreise</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2195.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-790" title="r08_2195" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2195.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Bigfoot Will Oldham aka Bonnie „Prince“ Billy in bester Spiellaune, der eine oder andere Tempowechsel hätte vielleicht gut getan, doch letzten Endes war es ein grandioses herzerwärmendes Ereignis, Highlight und krönender Abschluss des Festivals.<br />
<a href="http://www.myspace.com/princebonniebilly" target="_blank"></p>
<p>http://www.myspace.com/princebonniebilly</a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-791" title="r08_2229" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2229.jpg" alt="" width="500" height="333" /><!--more--></p>
<p>Lichter aus auf der Orange Stage nach Jay-Z.</p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2229.jpg"></p>
<p></a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2274.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-836" title="r08_2274" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2274.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><!--more--></p>
<p>Digitalism verlieren zwar den direkten Partyvergleich mit den Chemical Brothers, rocken dennoch die Arena und Tausende Tanzwütige.</p>
<p><a href="http://www.thedigitalism.com/" target="_blank">http://www.thedigitalism.com/</a></p>
<p><a href="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2297.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-792" title="r08_2297" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/r08_2297.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><!--more--></p>
<p>Auch das ist irgendwie Tradition in Dänemark, man verlässt den Campingplatz als Schlachtfeld und Müllhalde.</p>
<p><a href="http://www.roskilde-festival.dk" target="_blank">http://www.roskilde-festival.dk</a></p>
<p>Muss ich noch erwähnen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden? Wir zählen die Tage, wie jeder einmal in den Bann dieses Festivals geraten ist.</p>
<p>Nächster Termin zum Vormerken: 02.-05. Juli. 2009</p>
<p>Text und Bild: Klaus Nauber</p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Merzbow Chronicles Vol I</title>
		<link>http://www.persona-non-grata.de/2008/10/01/the-merzbow-chronicles-vol-i/</link>
		<comments>http://www.persona-non-grata.de/2008/10/01/the-merzbow-chronicles-vol-i/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 16:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[B]]></category>
		<category><![CDATA[Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[No Quiet On The Eastern Front.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-513" src="http://www.persona-non-grata.de/wp-content/uploads/merz.jpg" alt="" width="600" height="600" /></p>
<p>Logo Merzbow! Merzbowplatten kommen und gehen wie die Gezeiten, und so wird auch die Figur des Merzbow essentieller Teil einer neuen globalisierten Mythenwelt sein, ein unsterbliches Märchenwesen, das die Welten von Produkt und Geist in einer Art in sich verbindet, die den Beginn eines Auswegs aus Produktkultur, Eigentumsgesellschaft und menschlicher Selbstüberschätzung (aka überhöhte Idealisierung aller kulturellen Errungenschaften nicht nur der Unterhaltungsbranche) darstellt. Dem reinen improvisierten Einmannkrach wird seine heldisch weltverbessernde, heilende Kraft anerkannt. Es gibt dann Merzmusikzentren, die sich der Rettung der verlorenen Seelen, die Befindlichkeitsfokussierung und inzestuöses Gedünkel um eine Ästhetik mit Individualität und Geistesreichtum verwechseln, widmen. Kleine Mädchen tragen T-Shirts mit Merzbow-Motiven, und wir wissen ja, was das für Musik und Mode bedeutet, wenn sie bei den kleinen Mädchen angekommen sind: alle Verruchtheiten und Verheißungen sind vollständig eliminiert, die Ware ist am Bodensatz der Kundensegmente angekommen, danach kommt nur noch Wiederkäu und Verpackungsbetrug. Aber diese Regeln hat sich der Merzbowmasterplan natürlich lange vorher zunutze gemacht. Modifizierter Klang wird über die Belegung mit Attributen verkauft, die sonst den Menschen zugeschrieben werden, emotionaler Mehrwert ist der Neger der Produktwelt. Und deswegen ist Merzbow (schon lange) frei vom Kokolores seiner Marktbegleiter. Koketterie mit dem Bösen oder/und dem Genital? Fehlanzeige! Merzbow weiß, was  Hörer wünschen! Seine Cover sind niedlich, seine Intentionen gehen (inzwischen) auch mit Kindern klar: Behandelt die Delfine gut! Behandelt alle Tiere gut! Bestehlt sie nicht! Quält sie nicht! Tötet sie nicht! Esst sie und ihre Produkte nicht! Und so kommt es wie es muss: Nie war PETA-Botschafter Merzbow populärer als heute. Greenpeace-Gründer Paul Watson hat übrigens die Liner-Notes für <a href="http://www.importantrecords.com/releases/imprec205_release_page.htm">„Dolphin Sonar“ (Important Records)</a> geschrieben. Von daher: Greif dir die LOHAS und Gutmenschheuchler, die systemimmanent bis ins Mark über die Regulierung der Künstlersozialkasse jammern, als wären Versicherungen jemals eine ehrenwerte und irgendwie erhaltenswerte Sache gewesen (Für die Angeschlageneren unter den Lesern: In einer guten Welt ist die medizinische Versorgung kostenlos für alle und das Insuranzen-System als sittenwidrig verboten). Die über in weniger bevorzugten Kreisen aufgewachsene Altersgenossen ketzen, weil sozial Schwächere immer ein gern instrumentalisiertes Feindbild für das ganze prestigesüchtige Pack waren (wird „Der Untertan“ eigentlich nicht mehr an deutschen Schulen gelesen?). Aber warum sich aufregen? Es wird sie immer geben, die kulturbeflissenen Kreise, in denen es temporär als chic gilt, ein paar stylishe Tonträger voller Liebeslieder an sich selbst von irgendwelchen elfenbeinturmgeschädigten Neurotikern rumstehen zu haben, und das ist auch gut so. Für jeden Topf gibt es die passenden Backen, die sich dann ganz weit vorne wähnen, weil der heiße Scheiß nur für sie, und alle die so sind wie sie, quillt. Und aufgrund dieser Illusion von Exklusivität und Prädestination bekommen Menschen für 3 Minuten Geplärre mehr Geld und Vergünstigungen als die blasse Frau, die jeden Morgen um 6 stumm die Oma von ihrer Scheiße befreit. An genau diesem Umverteilungsfehler muss man ansetzen. Von daher bedeutet Merzbow Verinnerlichen, zumindest zu ahnen, wer das fast einzige ethisch vertretbare Role Model derer, die zum Musikmachen um die Welt reisen dürfen, sein könnte. Den globalen Unterhaltungsmusikschwindel Lügen strafen und sich zunutze machen, ohne einen Akkord zu gebrauchen. Aus der Idee des Rattenfängers eine Marke, eine Ideologie, eine Religion, ein Imperium machen, ist nicht neu. Es so konsequent auf Sand für die Ohren zu bauen, ist bis jetzt nur Merzbow gelungen. Na gut, und allen Freunden so genannter intelligenter Tanzmusik. Aber denen sind die Delfine natürlich völlig egal. Hauptsache, man wird mit DJ Binsohip beim Knutschen gesehen. Und jetzt warten wir auf sie, die neuen Merzenkel, die den braven Langeweilern ihrer Generation mal ganz kräftig wohin treten und so die marode Welt retten wollen, anstatt die Probleme auf ihr kühn zu leugnen, indem man sich der so genannten Poetik des Alltags verschreibt, liebste Verdrängungsstrategie für ein ganzes Milieu,  bornierte, vom Gardemaß des Feuilleton versaute Kultur-Karrieristen, die, noch längst keine 30, ohne sich zu schämen für den Lebenslauf leben und sich für links (wasauchimmer das bedeuten mag) und unangepasst(dabei ist das pseudoneufreiheitliche Wörtchen „Ich“ in gelben Lettern lange übers Herz gestochen, damals im Bildungszentrum für Erfolgsorientierung und Ökonomisierung der Gedankenwelt) halten und Lachshäppchen vertilgend in das Römische Weltreich imitierenden Bauten stehen und auf Bilder starren, die von offensichtlich klugen Köpfen geschaffen worden sein müssen, denn sie haben es geschafft, dass irgendwer mehr als &#8216;nen Zehner dafür zahlt- dass an diesen Orten, besonders zu den gern hochtrabend inszenierten Eröffnungen, entweder der Merzbow oder eben irgendein MinimalKasper aufspielt, unterstreicht noch einmal <a href="http://www.streifzuege.org/texte_str/str_06-36_bockelmann_abschaffung.html">das ganze tragisch-absurde Ausmaß der ganzen Misere. Hat zufällig jemand hingesehen, als aus der Kunst ein Markt und der Künstler zum Produktionshelfer wurde? Ach stimmt ja, war immer so: Welches Wort versteckt sich noch in Kredibilität? Immerhin: der Weltbevölkerung ist inzwischen dank des aktuellen US-Finanzkrisen-Hypes durch die Blume mitgeteilt worden, dass es sich bei der Idee vom Geld nur um eine aberwitzige Phantasterei handelt, Numerologie, also Schwindel, also Betrug. Deswegen ist es nur legitim, deinen Bankangestellten-Nachbarn und sein Agenturenpüppi über Nacht mit dem sehr lauten Abspielen von Merzbowtracks um Schlaf und Verstand zu bringen, damit er am nächsten Tag übermüdet Fehler macht und so sein Lügensystem mit in den Ruin reißt. Politik der kleinen Schritte. Also, liebe Sparer und Investmentfreaks, fangt an umzudenken. Kehrt den Finanzsektierern den Rücken und kauft lieber die Merzbox. Aber ganz so einfach ist es natürlich nicht, ihr Scheißefresser: Ganz viele Merzbowplatten kaufen ist nicht die Absolution für den Konsumenten im Menschen, nicht die Brechung von Habsucht und künstlich induzierter Gier nach Waren. Der Weg ins Merzvana ist ein zwar komprimierter, konvertierter, aber dennoch langer, mühsamer Pilgerpfad, den man sich voller Hingabe erschließen muss. Ja: Blut muss fließen, brennen muss es.</a> Einfach mit der Bahn zum Ziel fahren und dann so tun, als wäre man den ganzen Weg gegangen, führt zur sofortigen Disqualifikation, inklusiver menschlicher und fachlicher Entkredibilisierung. Denn noch sagen für ihr Verständnis zwar kluge, in Wirklichkeit also dumme Zungen, Merzbowplatten stumpfen ab, dabei weiß doch jeder, der sie konsumiert, wie sie die Sinne schärfen. Wie es, wenn man fleißig dabei bleibt, ganz im Sinne des Brian Eno zur Auflösung eines porösen Ziegendarms namens Hörgewohnheit kommt und die gewohnten drei Akkorde auf einmal drei peinlich prätentiöse zuviel sind. Wie sich die Nackenhärchen aufstellen, man sich einfindet in den anfänglichen Krach und hineinhorcht in mikroskopische Zufallsordnungen, die den Hörer abfedern machen an der Klangwand, an der Höhen und Tiefen plötzlich andere Bedeutungen erlangen, narrative Ozeane des Lärms entstehen, verschwindend winzig springt am Horizont ein Delfin über den Sandstrahl der Zeit. Wenn dann irgendwann wieder die Stille einkehrt, erscheint das Ticken der Uhr monströs und aller Rettich, genossen am wärmenden Feuer lodernder Bankautomaten, lecker wie dereinst die in Brennnessel gewickelten Lachshäppchen, die ihnen vom Befreier selbst in ihre Öffnungen gerieben wurden, bei vollem Bewusstsein&#8230;</p>
<p>(Demnächst in diesem Theater: <a href="http://www.southern.com/southern/catalog/POBOW">Truthcult presents: Merzbow vs Porn</a>).</p>
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