Roskilde 2011
Text: Klaus | Ressort: Diary, Veranstaltungen | 22. September 2011Ein Rückblick auf das diesjährige Festival.
Höhepunkte und Tiefschläge
Ein Rückblick auf das diesjährige Festival.
Höhepunkte und Tiefschläge
Azure Ray sind nicht nur Schönheit. Azure Ray sind auch durchtränkt von einer schmerzlichen Bitterkeit, die erst die Schönheit zum Leuchten bringen kann. Daran hat sich nichts geändert – auch wenn die Rückkehr von Orenda Fink und Maria Taylor sich in vielerlei Hinsicht anders anfühlt als erwartet. Weniger Emo und Expressionismus, mehr Folk und Impressionismus. Ein Erlebnis ist es aber dennoch allemal, die Beiden live auf einer Bühne zu sehen, zu fühlen, zu erleben.
Ja, richtig, Konsequenz muss sein – wer über den ersten Teil schreibt, muss auch den zweiten berücksichtigen: Deshalb folgen hier – mit einiger Verspätung, ich räume dies schuldbewusst ein – noch diverse Bemerkungen zu Part 2 von Doom Over Leipzig.
Alle Jahre wieder… grüßt das Murmeltier… nein: öffnet das Roskilde Festival am ersten Juliwochende seine Pforten. Diesmal mit einigen Eckpunkten jenseits der Routine…
(Sinnbus/Rough Trade)
Hach nee, schön wars wieder einmal. So gemütlich, so kuschelig. Nette Leute, gute Musik, schönes Wetter, Sonnenschein.
Kaum angefangen, ein Wimpernschlag und schon war es wieder vorbei, ward Montag, Zelt und Habseeligkeiten mußten zusammengepackt und der Heimweg angetreten werden. Dem Alltag entgegen, bis zu nächsten Jahr.
„Wegen dieser Musik wurde eigentlich einmal Punkrock erfunden“, lautete das Statement Nummer 1…
Immer wieder hört oder liest man, große Festivals seien ungemütlich, unromantisch und überhaupt abschreckend auf allen Gebieten. Bei solchen Aussagen fragt man sich natürlich, wo die Besserwisser ihre Erfahrungen gemacht haben und was sie von einer Veranstaltung im Freien mit angesagter Auslegung eigentlich erwartet hatten. Ja, bei Riesenfestivals gibt es viele Leute und entsprechend auch [...]
No Quiet On The Eastern Front.