Brother Sun, Sister Moon – s/t

Text: | Ressort: Musik | 16. April 2012

Drei Alben innerhalb eines Jahres, dass muss man erst einmal stemmen. Nach den beiden Longplayern als „Birds Of Passage“ ist Alicia Merz nun also Duo-Partnerin von Gareth Munday (Roof Light) unter dem Moniker „Brother Sun, Sister Moon“, genau wie der italienische Film von 1972 über die Jugendjahre des Franz von Assisi (??). Mußte man sich nach dem Debüt “Without The World” noch ernsthaft um die seelische Gesundheit der Neuseeländerin sorgen, kann man dies wohl mittlerweile beiseite schieben. Nicht dass es hier ausgesprochen fröhlich zugänge, nein, aber doch erheblich aufgehellter und fast schon optimistisch. Da brechen doch tatsächlich ein paar kleine Strahlen der aufgehenden Sonne durch den Morgennebel, während ein paar Vöglein zwitschern und ein leierndes Grammofon den Weg für ein Rudel holpernde Beats freigibt. Feldaufnahmen aus Wald und Flur gepaart mit elektronischen und analogen Versatzstücken, hier Streicher, dort Orgeln, Harve oder gar die Akustische.
Soundscapes, Zwischenwelt, Wachkoma… groß, ganz, ganz groß!

(Denovali Records/Cargo)

www.denovali.com/brothersunsistermoon

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