Douglas Dare – Seven Hours EP

Text: | Ressort: Musik | 15. Oktober 2013

Die Besucher der diesjährigen Tournee von Ólafur Arnalds und einige wenige, die sich beim Haldern Pop Festival ins Keusken Studio gekuschelt haben, durften schon einen Einblick in die musikalischen Shären des Douglas Dare erhaschen. Andächtig und schweigend, denn bei den filigranen Klängen des schüchternen Typen am Klavier verstummen selbst die hartnäckigsten Quasselstrippen. Egal, ob Pathos oder Reduktion, auf irgendwie selbsttätige Weise kommt der Hörer zur Ruhe und wird Genießer. So für mal eben nebenbei sind die Kompositionen eher nicht geeignet, eine gewisse Aufmerksamkeit wird eingefordert. Schade, dass erst mal nur eine EP vorausgeschoben wird. Material für mehr noble Melancholie ist, wie gesehen, vorhanden. Aber wir sind ja geduldig, wohl wissend, dass der junge Engländer im Schoß der Erased Tapes Familie gut aufgehoben ist und mehr sicher bald folgen wird.

(Erased Tapes/Indigo)

www.douglasdare.com
www.erasedtapes.com

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